Fachlagerist Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Fachlagerist Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Fachlagerist (m/w/d) Gehalt 2026Fachlagerist (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.490 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.970 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.620 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Handel, Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe / Baugewerbe / Information und Kommunikation. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Fachlagerist (m/w/d)
Fachlageristen arbeiten entlang klarer Warenflüsse: Anlieferungen werden angenommen, geprüft und im Lager eingebucht, anschließend werden Bestände geführt und Lagerplätze organisiert. Im Tagesgeschäft gehören Kommissionieren, Verpacken, Etikettieren und das Bereitstellen für Versand oder Produktion ebenso dazu wie das Bearbeiten von Retouren und das Mitwirken bei Inventuren.
Gearbeitet wird vor allem in Lagerhallen, Umschlagbereichen und Versandzonen, teils auch in temperaturgeführten Bereichen. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Logistikdienstleistungen, im Groß- und Einzelhandel, in Industrie- und Produktionsbetrieben, bei Ersatzteil- und Techniklagern oder im E-Commerce, häufig an Schnittstellen zu Disposition, Wareneingang und Versandbüro.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Fachlagerist (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.415 €
2.944 € – 3.507 €
Frankfurt am Main
3.267 €
2.816 € – 3.355 €
Stuttgart
3.237 €
2.790 € – 3.325 €
Düsseldorf
3.237 €
2.790 € – 3.325 €
Hamburg
3.178 €
2.739 € – 3.264 €
Köln
3.119 €
2.688 € – 3.203 €
Nürnberg
3.029 €
2.611 € – 3.111 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.970 €
2.560 € – 3.050 €
Hannover
2.970 €
2.560 € – 3.050 €
Essen
2.940 €
2.534 € – 3.020 €
Dortmund
2.911 €
2.509 € – 2.989 €
Berlin
2.881 €
2.483 € – 2.959 €
Bremen
2.881 €
2.483 € – 2.959 €
Leipzig
2.673 €
2.304 € – 2.745 €
Dresden
2.673 €
2.304 € – 2.745 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 2.944 € | 3.415 € | 3.507 € | +15% |
Frankfurt am Main | 2.816 € | 3.267 € | 3.355 € | +10% |
Stuttgart | 2.790 € | 3.237 € | 3.325 € | +9% |
Düsseldorf | 2.790 € | 3.237 € | 3.325 € | +9% |
Hamburg | 2.739 € | 3.178 € | 3.264 € | +7% |
Köln | 2.688 € | 3.119 € | 3.203 € | +5% |
Nürnberg | 2.611 € | 3.029 € | 3.111 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.560 € | 2.970 € | 3.050 € | ±0% |
Hannover | 2.560 € | 2.970 € | 3.050 € | ±0% |
Essen | 2.534 € | 2.940 € | 3.020 € | -1% |
Dortmund | 2.509 € | 2.911 € | 2.989 € | -2% |
Berlin | 2.483 € | 2.881 € | 2.959 € | -3% |
Bremen | 2.483 € | 2.881 € | 2.959 € | -3% |
Leipzig | 2.304 € | 2.673 € | 2.745 € | -10% |
Dresden | 2.304 € | 2.673 € | 2.745 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich regionale Unterschiede, die sich häufig an Wirtschaftskraft, Tarifdichte und Lebenshaltung orientieren. In Süddeutschland und in Metropolregionen fallen Vergütungen im Schnitt eher höher aus, während strukturschwächere Regionen tendenziell niedrigere Werte aufweisen.
Auch die Dichte großer Logistikstandorte und Industriecluster kann das Niveau mitprägen, weil dort mehr Wettbewerb um eingearbeitete Kräfte entsteht.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung im Logistiksektor
Der Einstieg in die Tätigkeit als Fachlagerist (m/w/d) erfolgt in Deutschland typischerweise über eine duale Ausbildung in Betrieben der Logistik & Transport, in Industrie- und Handelsunternehmen oder im Handel. Formal ist häufig ein Schulabschluss üblich; in der Praxis werden vor allem Bewerberprofile mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss berücksichtigt, je nach Betrieb und Aufgabenbereich. Der Zugang läuft meist über eine betriebliche Bewerbung mit Auswahlgespräch und teils kurzen praktischen Tests, etwa zu Sorgfalt, einfachem Rechnen oder räumlichem Vorstellungsvermögen.
Inhalte der zweijährigen Qualifizierung
Die Ausbildung ist im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes organisiert und verbindet Berufsschule und Praxis im Betrieb. Inhaltlich geht es um das Annehmen, Prüfen und Einlagern von Waren, das Kommissionieren, Verpacken und Versenden sowie um grundlegende Abläufe entlang von Supply Chain und innerbetrieblicher Mobilität. In vielen Betrieben gehören auch einfache Bestandskontrollen, das Arbeiten mit Lagerverwaltungssystemen und das Einhalten von Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben zum Alltag. Die Ausbildungsdauer beträgt 2 Jahre.
Abschlussprüfung vor der Handelskammer
Den Abschluss bildet die IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer). Je nach Vorbildung und betrieblicher Organisation kann eine Verkürzung in Betracht kommen, etwa bei sehr guten Leistungen oder passender schulischer Vorbildung; verbreitet ist dies vor allem dort, wo Ausbildungsinhalte zügig und durchgängig abgedeckt werden. In der Praxis zählt neben der Prüfungsleistung auch, dass Abläufe im Lager sicher beherrscht und dokumentationsfähig ausgeführt werden.
Umsicht im aktiven Lagerbetrieb
Persönlich wichtig sind körperliche Belastbarkeit, Umsicht und eine verlässliche Arbeitsweise, da Warenbewegungen, Zeitfenster und Sicherheitsregeln eng zusammenhängen. Typisch sind Schichtmodelle oder saisonale Spitzen, was Planbarkeit und Teamarbeit im Lager stärker gewichtet als rein theoretisches Wissen.
Aufstieg zur logistischen Führungskraft
Nach dem Abschluss sind Weiterbildungen vor allem innerhalb der Logistik naheliegend, etwa zum/zur Fachkraft für Lagerlogistik (Aufbauqualifikation), zu Themen wie Gefahrgut, Ladungssicherung oder Lagerorganisation sowie zu innerbetrieblichen Qualifikationen rund um Flurförderzeuge. Im IHK-System werden außerdem Aufstiegsfortbildungen im logistischen Umfeld genutzt, insbesondere der/die Logistikmeister/in (IHK) oder kaufmännisch geprägte Logistikprofile wie Fachwirt- und Betriebswirt-Fortbildungen mit Schwerpunkt Logistik, wenn Tätigkeiten stärker in Planung, Steuerung und Führung wechseln.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 2-jährigen Ausbildung als Fachlagerist
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (2. Lehrjahr) – 1.050 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Fachlagerist
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Auswahlverfahren für angehende Fachlageristen
Der Einstieg als Fachlagerist (m/w/d) führt in der Regel über eine duale Ausbildung. Im Bewerbungsprozess der Ausbildungsbetriebe stehen häufig ein kurzer schriftlicher Teil, Gespräche und teils praktische Eindrücke im Lagerumfeld im Vordergrund, etwa zu Ordnungssinn und grundlegender Arbeitssicherheit. Erwartet werden meist ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss sowie verlässliches Arbeiten, körperliche Belastbarkeit und ein sorgfältiger Umgang mit Waren und Arbeitsmitteln.
Theorie und Praxis im Wechsel
Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist nach dem BBiG geregelt. Typisch ist der Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule: Im Betrieb geht es um Warenannahme, Einlagerung, Kommissionierung und Versandvorbereitung, in der Schule um Grundlagen der Logistik, einfache kaufmännische Zusammenhänge, Arbeitsschutz und den Umgang mit Begleitpapieren. Abschluss und Qualitätsnachweis laufen über die IHK, mit einer IHK-Abschlussprüfung als formaler Abschluss der Ausbildung.
Rahmenbedingungen nach der Übernahme
Die Ausbildung ist vergütet; bei tarifgebundenen Betrieben richtet sich die Ausbildungsvergütung häufig nach branchenspezifischen Regelungen, die Tarifbindung ist dabei je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich ausgeprägt. Nach dem Abschluss beginnt der Berufseinstieg oft in Funktionen wie Wareneingang, Kommissionierung oder Versand. Als Einstiegsgehalt gelten in Deutschland typischerweise 2.100 € bis 2.500 € brutto/Monat, häufig liegt der Einstieg bei 2.490 € brutto/Monat, abhängig von Branche, Schichtsystem und Betriebsgröße.
Arbeitsalltag im modernen Warenwirtschaftssystem
In den ersten Monaten nach der Übernahme prägen meist klar definierte Abläufe den Arbeitsalltag: Scannen und Buchen im Warenwirtschaftssystem, Bestandskontrollen, Verpackungs- und Ladeeinheiten sowie die Abstimmung mit Disposition und Produktion. Spätschicht, Frühschicht oder wechselnde Einsatzbereiche sind in vielen Lagern üblich und können die Aufgabenverteilung beeinflussen. Die Einarbeitung orientiert sich stark an internen Standards, etwa zu Lagerplätzen, Kennzeichnung und Qualitätsprüfungen.
Spezialisierung durch fachliche Zusatzqualifikationen
Weiterentwicklungen ergeben sich oft über Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen, zum Beispiel in Richtung Gefahrgut, Qualitätssicherung oder Teamkoordination. Wer anschließend eine höherqualifizierende Ausbildung oder Fortbildung anstrebt, bewegt sich in anderen Tätigkeitsprofilen und damit auch in anderen Gehaltslogiken; als Orientierungswerte sind dort je nach Rolle und Verantwortung deutlich höhere Monatsgehälter möglich, ohne dass sich dies pauschal festlegen lässt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Fachlagerist
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)
Planung und Steuerung von Lager- und Logistikprozessen mit stärkerer Prozess- und Systemverantwortung als im reinen operativen Lagerablauf.
Bearbeitung von Sendungen sowie Zustell- und Serviceprozessen mit standardisierten Abläufen und hohem Durchsatz.
Produktionslogistiker / Materialdisponent Produktion (m/w/d)
Versorgung der Fertigung mit Material, Steuerung von Bereitstellflächen und Buchungen entlang des Produktionsflusses.
Wareneingangsprüfer (m/w/d)
Prüfung angelieferter Waren nach Vorgaben sowie Dokumentation und Klärung von Abweichungen mit internen Schnittstellen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Fachlagerist (m/w/d): Berufseinstieg
Einsatz in Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung und Versand mit typischen Aufgaben rund um Warenfluss und Bestandsführung.
Stufe 2:Fachlagerist (m/w/d): Berufserfahrung (ca. 5 Jahre)
Übernahme stabiler Verantwortungsbereiche im Tagesgeschäft, häufig mit zusätzlicher Koordination von Abläufen innerhalb einer Schicht oder Zone.
Stufe 3:Fachlagerist (m/w/d): erfahrene Fachkraft
Sicheres Arbeiten in komplexeren Lagerstrukturen, häufig mit Zusatzaufgaben wie Bestandsprüfungen, Qualitätssicherung im Warenfluss oder Einarbeitung neuer Mitarbeitender.
Stufe 4:Teamleitung Lager / Schichtleitung (m/w/d)
Führung eines Teams im operativen Lagerbetrieb inklusive Schichtsteuerung, Personaleinsatzplanung im Rahmen des Betriebsablaufs sowie Ziel- und Qualitätskontrolle.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Wareneingang & Vereinnahmung
Annahme, Kontrolle, Einlagerungssteuerung und Buchungen im Warenwirtschaftssystem inklusive Reklamationsanläufen.
Versand & Transportvorbereitung
Pack- und Versandprozesse, Versandpapiere, Labeling, Übergabe an Frachtführer sowie termingerechte Abwicklung.
Bestandsführung & Inventur
Bestandsgenauigkeit, Inventurverfahren, Differenzklärung und Kennzahlenarbeit zur Reduktion von Fehlbeständen.
Flurförderzeuge & innerbetrieblicher Transport
Spezialisierter Einsatz von Flurförderzeugen, Nachschubsteuerung, Be- und Entladung sowie sichere Materialbewegung.
Kommissionierung (Pick-by-Voice/Scanner) & Prozesssicherheit
Fehlerarme Kommissionierung mit Systemunterstützung, Wegeoptimierung und Einhaltung von Qualitätsvorgaben im Durchsatzgeschäft.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.970 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Fachlagerist
Mit wachsender Routine im Wareneingang, bei der Kommissionierung und im Versand steigen Verantwortung und Einkommen im Lager schrittweise. Nach der dualen Ausbildung mit IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) liegt das typische Einstiegsgehalt bei 2.490 € brutto im Monat. Mit einigen Jahren Berufserfahrung sind Aufgaben wie Bestandskontrolle, Schichtübergaben oder die Koordination von Teilprozessen häufiger, was sich in Richtung 2.970 € und später 3.620 € entwickelt. Digitale Abläufe über WMS, Scanner/RFID und ERP-Logistikmodule prägen den Alltag, während Automatisierung den Beruf spürbar verändert.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 2.490 € |
| 2. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / erste Routine | 2.650 € |
| 3. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.760 € |
| 4. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / breiterer Einsatz | 2.860 € |
| 5. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / verlässliche Prozessarbeit | 2.970 € |
| 6. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.190 € |
| 7. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung / WMS-sicher | 3.410 € |
| 8. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / Teilprozess-Verantwortung | 3.620 € |
| 9. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / Schnittstellenarbeit (Wareneingang-Versand) | 3.690 € |
| 10. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung | Optional: koordinierende Rolle (z. B. Teamkoordination) in größeren Betrieben | 3.760 € |
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung nach BBiG; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Handel, Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe / Baugewerbe / Information und Kommunikation. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das Gehalt typischerweise bei 2.490 € brutto im Monat; je nach Betrieb sind Werte zwischen 2.100 € und 2.500 € brutto im Monat üblich. Mit zunehmender Routine in Wareneingang, Kommissionierung und Bestandsführung steigt die Eingruppierung oder es kommen Zulagen hinzu.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 2.970 € brutto im Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt das typische Niveau bei 3.620 € brutto im Monat, wobei Aufgabenbreite, Schichtmodelle und interne Verantwortungsstufen häufig den Übergang auf höhere Entgeltstufen markieren.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich oft stufenweise aus, etwa über interne Eingruppierungen oder tarifliche Entwicklungsstufen nach Einarbeitung und zunehmender Prozessverantwortung.
- 2Zusatzqualifikationen wie Flurfördermittelschein (Staplerschein), ADR-Schulung für Gefahrgut oder Kranschein erweitern Einsatzbereiche und werden in vielen Betrieben über Zulagen oder höhere Eingruppierung abgebildet.
- 3Tarifbindung kann das Gehalt spürbar strukturieren, weil Entgeltgruppen, Stufenlaufzeiten und Zuschläge für Schicht, Nacht oder Wochenende verbindlicher geregelt sind als in außertariflichen Betrieben.
- 4Unternehmensgröße und Komplexität der Logistik spielen eine Rolle: größere Standorte mit automatisierten Anlagen, hohem Durchsatz oder mehreren Lagerbereichen zahlen häufiger höher als kleine Lagerbetriebe.
- 5Spezialisierungen, etwa Wareneingangsprüfung, Kommissionierung in Kühl-/Tiefkühlketten, Versandabwicklung mit Zoll-/Exportbezug oder Arbeit an Fördertechnik, erhöhen oft die Einsetzbarkeit und damit die Vergütung.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Fachlageristen wird in vielen Regionen durchgehend von einem stabilen Bedarf getragen, weil Warenströme in Handel, Industrie und Logistik verlässlich abgedeckt werden müssen. Gleichzeitig sind saisonale Spitzen und projektbezogene Anläufe in der Praxis nicht unüblich.
Trends wie stärkere Digitalisierung, Scanner- und Lagerverwaltungssysteme sowie teilautomatisierte Förder- und Kommissioniertechnik verändern Abläufe spürbar. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt häufig hin zu Prozesssicherheit, Dokumentation und dem Zusammenspiel mit vor- und nachgelagerten Bereichen, was den Einstieg in strukturierte Teams weiterhin begünstigt.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Fachlagerist (m/w/d)?
Während der 2-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.000 € auf 1.050 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.000 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.050 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Fachlagerist (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.490 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Fachlagerist (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.490 € brutto/Monat bis hin zu 3.620 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Fachlagerist (m/w/d)?
Wer als Fachlagerist (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Handel, Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe / Baugewerbe / Information und Kommunikation vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Fachlagerist (m/w/d) arbeiten?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Transport- und Verkehrswesen, Speditionsbetriebe, Logistikdienstleister, Metall- und Maschinenbau, Fahrzeugbau oder Elektroindustrie. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Fachlagerist (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich oft stufenweise aus, etwa über interne Eingruppierungen oder tarifliche Entwicklungsstufen nach Einarbeitung und zunehmender Prozessverantwortung. sowie Zusatzqualifikationen wie Flurfördermittelschein (Staplerschein), ADR-Schulung für Gefahrgut oder Kranschein erweitern Einsatzbereiche und werden in vielen Betrieben über Zulagen oder höhere Eingruppierung abgebildet.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Handel, Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe / Baugewerbe / Information und Kommunikation), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
