Flechtwerkgestalter Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Flechtwerkgestalter Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Flechtwerkgestalter (m/w/d) Gehalt 2026Flechtwerkgestalter (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.310 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.500 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
2.700 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Niedrige Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Keine einheitlichen Tarifverträge vorhanden - Verhandlungssache. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Flechtwerkgestalter (m/w/d)
Flechtwerkgestalterinnen und Flechtwerkgestalter fertigen und restaurieren Flechtarbeiten aus Natur- und Kunstmaterialien, oft in handwerklich geprägten Werkstätten. Zum Arbeitsalltag gehören das Auswählen und Vorbereiten von Weiden, Rattan oder anderen Flechtmaterialien, das Aufbauen von Grundformen sowie das Flechten, Binden und Vernähen von Flächen und Kanten. Je nach Auftrag kommen Reparaturen, Oberflächenbehandlung und das Anpassen von Maßen und Beschlägen hinzu.
Gearbeitet wird unter anderem in spezialisierten Handwerksbetrieben, in Werkstätten von Möbel- und Innenausbauunternehmen oder im Bereich Korb- und Warenfertigung. Beschäftigung findet sich beispielsweise auch bei Betrieben, die historische Möbel aufarbeiten, bei Ausstattern oder in kleineren Manufakturen mit Serien- und Einzelstückfertigung.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Flechtwerkgestalter (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
2.800 €
2.688 € – 2.912 €
Frankfurt am Main
2.700 €
2.592 € – 2.808 €
Düsseldorf
2.675 €
2.568 € – 2.782 €
Stuttgart
2.650 €
2.544 € – 2.756 €
Hamburg
2.625 €
2.520 € – 2.730 €
Köln
2.575 €
2.472 € – 2.678 €
Nürnberg
2.525 €
2.424 € – 2.626 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.500 €
2.400 € – 2.600 €
Hannover
2.500 €
2.400 € – 2.600 €
Essen
2.475 €
2.376 € – 2.574 €
Berlin
2.450 €
2.352 € – 2.548 €
Dortmund
2.450 €
2.352 € – 2.548 €
Bremen
2.425 €
2.328 € – 2.522 €
Leipzig
2.250 €
2.160 € – 2.340 €
Dresden
2.250 €
2.160 € – 2.340 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 2.688 € | 2.800 € | 2.912 € | +12% |
Frankfurt am Main | 2.592 € | 2.700 € | 2.808 € | +8% |
Düsseldorf | 2.568 € | 2.675 € | 2.782 € | +7% |
Stuttgart | 2.544 € | 2.650 € | 2.756 € | +6% |
Hamburg | 2.520 € | 2.625 € | 2.730 € | +5% |
Köln | 2.472 € | 2.575 € | 2.678 € | +3% |
Nürnberg | 2.424 € | 2.525 € | 2.626 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.400 € | 2.500 € | 2.600 € | ±0% |
Hannover | 2.400 € | 2.500 € | 2.600 € | ±0% |
Essen | 2.376 € | 2.475 € | 2.574 € | -1% |
Berlin | 2.352 € | 2.450 € | 2.548 € | -2% |
Dortmund | 2.352 € | 2.450 € | 2.548 € | -2% |
Bremen | 2.328 € | 2.425 € | 2.522 € | -3% |
Leipzig | 2.160 € | 2.250 € | 2.340 € | -10% |
Dresden | 2.160 € | 2.250 € | 2.340 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional fallen die Gehälter spürbar unterschiedlich aus, wobei in wirtschaftsstarken süddeutschen Bundesländern wie Bayern oder Baden-Württemberg häufig höhere Monatsgehälter erreicht werden. Vergleichsweise niedriger liegen die Werte in Teilen Ostdeutschlands.
Eine Rolle spielen dabei die allgemeine Lohnstruktur, die Kaufkraft und die Dichte handwerklicher Betriebe mit zahlungsstarker Kundschaft, ebenso wie regionale Lebenshaltungskosten.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Flechtwerkgestaltung
Der Zugang zur Tätigkeit als Flechtwerkgestalter (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung im Dienstleistungsumfeld. Betriebe erwarten häufig einen allgemeinbildenden Schulabschluss; in der Praxis spielen zudem Bewerbungsunterlagen, ein Probetag oder Arbeitsproben eine Rolle, wenn handwerkliche Vorerfahrung gezeigt werden kann. Da viel mit Händen, Werkzeugen und Naturmaterialien gearbeitet wird, sind ein solides Farb- und Formgefühl sowie ein sorgfältiger Umgang mit Material typische Grundanforderungen.
Lerninhalte im Ausbildungsbetrieb
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet praktische Phasen im Ausbildungsbetrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Im Betrieb stehen vor allem Materialkunde, das Vorbereiten und Lagern von Flechtmaterialien sowie unterschiedliche Flechttechniken im Mittelpunkt. Je nach Betriebsschwerpunkt kommen Reparaturen, Oberflächenbehandlung, das Anpassen an Kundenwünsche und das Arbeiten nach Skizzen oder Mustervorlagen hinzu. In der Berufsschule werden diese Inhalte systematisiert, ergänzt um Grundlagen zu Gestaltung, Arbeitsplanung und Sicherheit bei der Verarbeitung.
Abschluss vor der Handwerkskammer
Den Abschluss bildet die Gesellenprüfung vor der HWK (Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks). Sie orientiert sich an typischen Arbeitsaufgaben des Handwerks und umfasst in der Regel praktische und theoretische Prüfungsanteile. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit kann unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein, etwa bei entsprechender Vorbildung oder sehr guten Leistungen, wobei die formalen Vorgaben im jeweiligen Zuständigkeitsbereich maßgeblich sind.
Aufstieg zur Meisterqualifikation
Rechtliche Grundlage der Ausbildung ist die HwO (Handwerksordnung). Nach dem erfolgreichen Abschluss eröffnen sich im System der Handwerkskammern vor allem Aufstiegsfortbildungen wie die Qualifikation zum/zur Meister/in im jeweiligen Handwerk sowie der/die Betriebswirt/in des Handwerks (HwO). Fachlich naheliegend sind außerdem Spezialisierungen innerhalb des Flechtens, etwa auf Restaurierung und Instandsetzung, Einzelanfertigungen im Objekt- und Möbelbereich oder gestalterisch anspruchsvolle Sondertechniken, die häufig über Praxis, Kurse und Werkstattprojekte vertieft werden.
Feinmotorik im Kundenauftrag
Persönlich hilfreich sind Ausdauer bei feinmotorischen Arbeiten, ein gutes Auge für Proportionen und saubere Ausführung sowie körperliche Belastbarkeit für Tätigkeiten im Stehen und beim Umgang mit spannungsreichen Materialien. Ebenso wichtig sind Zuverlässigkeit, ein ruhiger Arbeitsstil und Kommunikationsfähigkeit, da Aufträge im Dienstleistungsbereich oft eng an Kundenwünsche und Terminabsprachen gekoppelt sind.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Flechtwerkgestalter
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 900 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Flechtwerkgestalter
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Start in handwerklichen Werkstätten
Der Einstieg in den Beruf Flechtwerkgestalter (m/w/d) erfolgt typischerweise über eine duale Ausbildung. Ausbildungsbetriebe finden sich vor allem im handwerklichen Umfeld, teils in kleinen Werkstätten mit enger Anbindung an regionale Kundenaufträge. Im Bewerbungsprozess zählen neben schulischen Grundlagen vor allem nachvollziehbares Interesse an Material, Form und handwerklicher Arbeit. Häufig werden ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss erwartet; hilfreich sind solide Kenntnisse in Mathematik für Maße und Zuschnitt, sorgfältiges Arbeiten sowie Geduld und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.
Praxisnahe Qualifizierung nach Handwerksordnung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist rechtlich in HwO und BBiG verankert; geprüft wird vor der Handwerkskammer über die Gesellenprüfung. Der Ablauf ist praxisnah organisiert: Betrieb und Berufsschule wechseln sich ab, sodass Techniken, Materialkunde und Gestaltung schrittweise mit realen Arbeitsaufträgen verknüpft werden. Die Ausbildung ist vergütet; ob und in welchem Umfang tarifliche Regelungen greifen, hängt vom Betrieb ab, da Tarifbindung nicht durchgängig gegeben ist.
Erste Schritte in der Fertigung
Nach dem Abschluss beginnt der Berufseinstieg häufig in ausführenden Rollen, etwa in der Fertigung, in der Reparatur und Aufarbeitung oder in der Anfertigung von Einzelstücken und Kleinserien. Für Berufseinsteiger liegt das Einstiegsgehalt meist zwischen 2.200 € und 2.400 € brutto/Monat, mit 2.310 € brutto/Monat als häufig genanntem Orientierungswert. Die ersten Monate sind oft davon geprägt, Arbeitsabläufe sicher zu beherrschen, Materialeinsatz zu kalkulieren und Qualität sowie Maßhaltigkeit konstant umzusetzen.
Eigenständige Auftragsabwicklung und Gestaltung
Mit zunehmender Praxis verlagert sich der Schwerpunkt häufig in Richtung anspruchsvollerer Gestaltung, eigenständiger Auftragsabwicklung oder Spezialisierung auf bestimmte Flechtmaterialien und Oberflächen. Je nach Betrieb können zusätzlich Aufgaben an der Schnittstelle zu Kundenwünschen, Angebotserstellung und Terminplanung hinzukommen. Auch die Mitarbeit bei der Entwicklung neuer Formen oder bei restauratorisch geprägten Arbeiten ist in manchen Werkstätten ein realistischer Entwicklungsschritt.
Verantwortung in der Arbeitsvorbereitung
Weiterentwicklungen ergeben sich im Handwerk häufig über zusätzliche Qualifikationen und mehr Verantwortung im Betrieb, etwa als fachliche Ansprechperson für bestimmte Techniken oder als Bindeglied zwischen Fertigung und Arbeitsvorbereitung. In Teilen des Marktes spielt außerdem die Positionierung über Design, Unikate und hochwertige Verarbeitung eine Rolle, wobei die konkrete Ausprägung stark vom Betrieb, der Region und der Auftragslage beeinflusst wird.
Berufliche Entwicklungsoptionen Flechtwerkgestalter
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Tischler/in (Schreiner/in)
Fertigung und Montage von Möbeln, Innenausbauten und Bauteilen aus Holz und Holzwerkstoffen.
Gestaltung von Innenräumen durch Polsterarbeiten, Bodenbeläge, Sonnenschutz und Dekoration einschließlich Beratung und Aufmaß.
Herstellung keramischer Produkte von der Formgebung über Glasur bis zum Brennprozess in Handwerk oder Manufaktur.
Zuschneiden und Nähen von Polster- und Dekorationsstoffen für Möbel, Vorhänge und textilen Innenausbau.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Flechtwerkgestalter (Geselle/Gesellin)
Ausführung handwerklicher Flechtarbeiten in Werkstatt oder Betrieb mit Schwerpunkt auf Maßhaltigkeit, Materialverarbeitung und sauberer Oberflächenqualität.
Stufe 2:Flechtwerkgestalter (Berufserfahrung, 3–5 Jahre)
Selbstständige Abwicklung von Aufträgen inklusive Materialdisposition, Zeitplanung und Qualitätssicherung bei Einzelstücken und Kleinserien.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft Flechtwerkgestaltung
Übernahme anspruchsvoller Arbeiten wie komplexe Konstruktionen, Reparaturen/Restaurierungen sowie fachliche Abstimmung mit Kunden oder angrenzenden Gewerken.
Stufe 4:Werkstattleitung / Teamleitung Flechtwerk
Organisation von Arbeitsabläufen, Einteilung von Mitarbeitenden, Verantwortung für Termine, Qualität und betriebliche Abstimmung mit Einkauf/Verkauf.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Möbelgeflecht (Stuhl- und Sitzgeflecht)
Geflechte für Sitz- und Rückenflächen, Reparatur und Neuanfertigung nach Vorlage, haltbare Kanten- und Rahmenlösungen.
Korb- und Behälterflechtung (Einzelstücke/Kleinserie)
Entwurf und Fertigung von Körben, Behältern und funktionalen Geflechten mit reproduzierbarer Qualität.
Objekt- und Designgeflecht (Prototypen, Sonderanfertigungen)
Konstruktiv anspruchsvolle Geflechte, Prototypenbau und Umsetzung von Entwürfen für Interieur- oder Objektbereiche.
Restaurierung und Reparatur historischer Flechtwerke
Substanzerhalt, materialgerechte Reparaturen und Rekonstruktion traditioneller Techniken bei Möbeln und Objekten.
Qualitätssicherung in Flechtfertigung (Kleinserie)
Prüfen von Maßhaltigkeit, Festigkeit, Kantenverarbeitung und Oberflächen; Fehleranalyse und Prozessstabilisierung.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.500 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Flechtwerkgestalter
Der Berufsweg entwickelt sich meist vom sicheren Umgang mit Materialien und Werkzeugen hin zu eigenständigen Entwürfen, Kundenabstimmung und zunehmend komplexen Einzelanfertigungen. Nach der dualen Ausbildung mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer steigen mit Routine, sauberer Ausführung und verlässlicher Auftragsabwicklung auch die Verdienstmöglichkeiten von etwa 2.310 € Richtung 2.700 € brutto im Monat. In Teilen des Handwerks ist Tarifbindung nicht durchgängig, was Unterschiede zwischen Betrieben mitprägt. Das Automatisierungsrisiko gilt als niedrig; digitale Anforderungen liegen eher in einfacher CAD-/Zeichenunterstützung, Fotodokumentation sowie Online-Kommunikation und Verkauf.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Geselle (Einarbeitung) | 2.310 € |
| 2. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Geselle (erste Routine) | 2.370 € |
| 3. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Eigenständigkeit) | 2.430 € |
| 4. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (sichere Auftragsausführung) | 2.470 € |
| 5. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (zunehmende Verantwortung) | 2.500 € |
| 6. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (anspruchsvollere Arbeiten) | 2.570 € |
| 7. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Entwurf und Kundenabstimmung) | 2.630 € |
| 8. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (hohe Ausführungsqualität) | 2.700 € |
| 9. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (komplexe Einzelanfertigungen) | 2.780 € |
| 10. Jahr | Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (verlässliche Projektabwicklung) | 2.860 € |
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (abgeschlossen), Gesellenprüfung (HWK) nach HwO; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Keine einheitlichen Tarifverträge vorhanden - Verhandlungssache. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 2.310 € pro Monat, wobei je nach Betrieb und Aufgabenprofil auch Werte zwischen 2.200 € und 2.400 € vorkommen. In dieser Phase sind die Tätigkeiten oft stärker standardisiert, und die Entlohnung orientiert sich an Grundstufen oder betrieblichen Einstufungen.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 2.500 € brutto monatlich erreicht, bei erfahrenen Fachkräften sind etwa 2.700 € üblich. Gehaltszuwächse ergeben sich häufig, wenn komplexere Fertigungen oder Reparaturen eigenständig übernommen werden oder eine höher bewertete Position mit Zusatzverantwortung entsteht.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich häufig direkt über höhere Tätigkeitsstufen, anspruchsvollere Aufträge und mehr Verantwortung in der Werkstattorganisation aus.
- 2Zusatzqualifikationen wie eine Meisterqualifikation im Korb- und Flechthandwerk oder Fortbildungen in Restaurierung/Denkmalschutz können den Einsatz in höher vergüteten Projekten erleichtern.
- 3Tarifbindung und betriebliche Entgeltordnungen sorgen oft für nachvollziehbare Stufen und regelmäßige Anpassungen, während nicht tarifgebundene Betriebe stärker nach Auftragslage vergüten.
- 4Unternehmensgröße und Kundenstruktur beeinflussen die Bezahlung, da größere Betriebe mit Serienfertigung oder höherpreisigem Innenausbau tendenziell stabilere Kalkulationen haben.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Stuhlgeflecht (z. B. Wiener Geflecht), Möbelrestaurierung oder hochwertige Maßanfertigungen für Innenausbau und Ausstattung, erhöhen häufig den Wert pro Auftrag.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Flechtwerkgestalterinnen und Flechtwerkgestalter ist insgesamt eher klein, die Nachfrage zeigt sich vielerorts stabil, weil Reparatur, Aufarbeitung und individuelle Anfertigung weiterhin gebraucht werden. In manchen Regionen hängt die Auslastung spürbar von der lokalen Handwerksstruktur und von spezialisierten Betrieben ab.
Trends wie die stärkere Nachfrage nach langlebigen Produkten und die Aufwertung handwerklicher Einzelstücke können die Auftragslage stützen. Digitale Werkstattorganisation und Online-Vertrieb verändern vor allem die Wege zu Kundschaft und Aufträgen, während die Kernarbeit handwerklich bleibt.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Flechtwerkgestalter (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 750 € auf 900 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 750 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 820 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 900 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Flechtwerkgestalter (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.310 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Flechtwerkgestalter (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.310 € brutto/Monat bis hin zu 2.700 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Flechtwerkgestalter (m/w/d)?
Wer als Flechtwerkgestalter (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Keine einheitlichen Tarifverträge vorhanden - Verhandlungssache vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Flechtwerkgestalter (m/w/d) arbeiten?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Korbmöbelflechtereien, Kunsthandwerk, Reparaturwerkstätten für Korbwaren, Möbelbau (Handwerk), Designbüros oder Innenausstattung. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Flechtwerkgestalter (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich häufig direkt über höhere Tätigkeitsstufen, anspruchsvollere Aufträge und mehr Verantwortung in der Werkstattorganisation aus. sowie Zusatzqualifikationen wie eine Meisterqualifikation im Korb- und Flechthandwerk oder Fortbildungen in Restaurierung/Denkmalschutz können den Einsatz in höher vergüteten Projekten erleichtern.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Keine einheitlichen Tarifverträge vorhanden - Verhandlungssache), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
