Friedhofsgärtner Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Friedhofsgärtner Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Friedhofsgärtner (m/w/d) Gehalt 2026Friedhofsgärtner (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.170 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.670 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.080 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Düsseldorf · Frankfurt am Main
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Entgeltgruppe 7 (Friedhofsgärtnereien) / Gruppe 4 (Eckentgelt). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Friedhofsgärtner (m/w/d)
Friedhofsgärtnerinnen und Friedhofsgärtner gestalten und pflegen Grabstätten sowie gärtnerische Anlagen auf Friedhöfen. Im Alltag wechseln sich Bepflanzung, Rückschnitt, Bodenarbeiten und Bewässerung mit dem Anlegen von Wechselbepflanzungen und der Pflege von Wegen, Hecken und Rasenflächen ab.
Gearbeitet wird überwiegend im Freien, je nach Betrieb ergänzt durch Gewächshaus- und Lagerbereiche für Pflanzen, Erde und Werkzeuge. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei kommunalen Friedhofsverwaltungen, in Garten- und Landschaftsbaubetrieben mit Friedhofspflege, bei Friedhofsgärtnereien sowie in Unternehmen, die Dauergrabpflege organisieren oder gärtnerische Dienstleistungen rund um Bestattungsorte übernehmen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Friedhofsgärtner (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
2.884 €
2.516 € – 3.154 €
Düsseldorf
2.884 €
2.516 € – 3.154 €
Frankfurt am Main
2.857 €
2.493 € – 3.124 €
Hamburg
2.830 €
2.470 € – 3.095 €
Köln
2.777 €
2.423 € – 3.037 €
Stuttgart
2.750 €
2.400 € – 3.008 €
Hannover
2.723 €
2.377 € – 2.978 €
Nürnberg
2.697 €
2.353 € – 2.949 €
Essen
2.697 €
2.353 € – 2.949 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.670 €
2.330 € – 2.920 €
Dortmund
2.670 €
2.330 € – 2.920 €
Bremen
2.643 €
2.307 € – 2.891 €
Berlin
2.617 €
2.283 € – 2.862 €
Leipzig
2.456 €
2.144 € – 2.686 €
Dresden
2.456 €
2.144 € – 2.686 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 2.516 € | 2.884 € | 3.154 € | +8% |
Düsseldorf | 2.516 € | 2.884 € | 3.154 € | +8% |
Frankfurt am Main | 2.493 € | 2.857 € | 3.124 € | +7% |
Hamburg | 2.470 € | 2.830 € | 3.095 € | +6% |
Köln | 2.423 € | 2.777 € | 3.037 € | +4% |
Stuttgart | 2.400 € | 2.750 € | 3.008 € | +3% |
Hannover | 2.377 € | 2.723 € | 2.978 € | +2% |
Nürnberg | 2.353 € | 2.697 € | 2.949 € | +1% |
Essen | 2.353 € | 2.697 € | 2.949 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.330 € | 2.670 € | 2.920 € | ±0% |
Dortmund | 2.330 € | 2.670 € | 2.920 € | ±0% |
Bremen | 2.307 € | 2.643 € | 2.891 € | -1% |
Berlin | 2.283 € | 2.617 € | 2.862 € | -2% |
Leipzig | 2.144 € | 2.456 € | 2.686 € | -8% |
Dresden | 2.144 € | 2.456 € | 2.686 € | -8% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich bei Friedhofsgärtnerinnen und Friedhofsgärtnern spürbare Unterschiede beim Verdienst. In wirtschaftsstärkeren Regionen und größeren Ballungsräumen, etwa in Süddeutschland oder in Stadtstaaten, liegen die Löhne häufig höher als in strukturschwächeren Gegenden.
Gehaltstreiber sind vor allem das allgemeine Lohnniveau, die Lebenshaltungskosten und die Finanzkraft kommunaler Arbeitgeber, die sich in Vergütungsstrukturen und Budgets niederschlagen.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Friedhofsgärtnerei
Der Zugang zur Tätigkeit als Friedhofsgärtner (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung im fachlichen Kontext Dienstleistungen. In der Praxis erwarten Betriebe häufig einen Schulabschluss, oft wird ein Hauptschul- oder mittlerer Schulabschluss gesehen. Üblich sind Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Zeugnissen; je nach Betrieb kommen Probearbeitstage oder ein kurzes Praktikum hinzu, weil der Arbeitsalltag stark an Witterung, Saison und den Umgang mit Angehörigen gebunden ist.
Lerninhalte im Ausbildungsbetrieb
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet den Ausbildungsbetrieb mit der Berufsschule. Im Betrieb stehen typische Arbeitsabläufe im Vordergrund: Grabanlagen anlegen und pflegen, Wechselbepflanzungen planen und umsetzen, Gehölze schneiden, Böden verbessern sowie Maschinen, Geräte und Werkzeuge sicher einsetzen. Dazu kommen gestalterische Grundlagen, Pflanzenerkennung und Materialkunde, aber auch der sorgfältige Umgang mit Kundenwünschen, Friedhofsordnungen und dem besonderen Charakter des Arbeitsortes.
Abschluss vor der Landwirtschaftskammer
Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung vor der LWK (Landwirtschaftskammer); Grundlage ist das BBiG (Berufsbildungsgesetz). Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit vorkommen, etwa bei passenden schulischen oder beruflichen Vorleistungen und stabilen Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule; das bleibt jedoch ein Ausnahmefall und hängt von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab.
Aufstieg zum Gärtnermeister
Nach dem Abschluss sind Weiterbildungen meist fachlich eng an den Gartenbau und die Friedhofsgärtnerei gekoppelt. Verbreitet sind Spezialisierungen in Grabgestaltung, Stauden- und Wechselbepflanzung, Gehölzschnitt, Bodenkunde oder im Einsatz moderner Technik und umweltschonender Pflegeverfahren. Als Aufstiegsfortbildung innerhalb des Berufssystems wird häufig der Weg in Richtung Gärtnermeister im Garten- und Landschaftsbau gewählt, teils ergänzt durch Qualifizierungen für Leitungsaufgaben im Betrieb oder in größeren Friedhofsgärtnereien.
Respektvoller Umgang mit Angehörigen
Persönlich hilfreich sind körperliche Belastbarkeit, sichere Handhabung von Werkzeugen, Sinn für Gestaltung und Pflanzen, sowie eine ruhige, respektvolle Kommunikation. Da Arbeiten oft im Freien stattfinden, spielen Witterungsfestigkeit, Sorgfalt und ein verlässlicher Umgang mit Arbeitsabläufen und Terminen eine große Rolle.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Friedhofsgärtner
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.050 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Friedhofsgärtner
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Auswahlprozess in Gartenbaubetrieben
Der Einstieg in den Beruf Friedhofsgärtner (m/w/d) beginnt meist mit einer Bewerbung bei Gartenbau- oder Friedhofsgärtnereibetrieben, teils auch bei Betrieben, die eng mit Friedhofsverwaltungen zusammenarbeiten. Im Auswahlprozess zählen neben Zeugnissen vor allem praktische Nähe zu Pflanzenarbeit, sorgfältiges Auftreten und ein verlässlicher Umgang mit Kundinnen und Kunden in sensiblen Situationen. Als Schulabschluss wird in der Praxis häufig ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Abschluss gesehen; wichtig sind körperliche Belastbarkeit, Teamfähigkeit, ein Blick für Ordnung und Gestaltung sowie grundlegendes Verständnis für Witterung und saisonale Abläufe.
Duale Fachrichtung Friedhofsgärtnerei
Der Ausbildungsweg führt über die Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei und dauert 3 Jahre. Rechtlich ist die Ausbildung im BBiG (Berufsbildungsgesetz) verankert; geprüft wird über die LWK (Landwirtschaftskammer) mit einer Abschlussprüfung. Typisch ist der Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule: Im Betrieb stehen Pflanzarbeiten, Grabneuanlagen, Dauergrabpflege, Schnitt- und Pflegearbeiten sowie Material- und Geräteeinsatz im Vordergrund, während in der Berufsschule Grundlagen zu Pflanzenkunde, Böden, Pflanzenschutz, Gestaltung und Arbeitssicherheit vertieft werden. Die Ausbildung ist vergütet, und je nach Betrieb kann Tarifbindung eine Rolle spielen.
Erste Schritte in der Grabgestaltung
Nach der Abschlussprüfung starten viele in Positionen wie Friedhofsgärtner/in im Pflegebereich, in der Dauergrabpflege oder in Teams für Grabgestaltung und saisonale Bepflanzung. Beim Einstiegsgehalt liegt der deutschlandweite Durchschnitt bei 2.170 € brutto/Monat, je nach Betrieb und Aufgabenprofil ist zum Berufsbeginn auch eine Spanne von 2.000 € bis 2.330 € brutto/Monat üblich. Im Alltag prägen regelmäßige Pflegegänge, das Umsetzen von Gestaltungsvorgaben, der sichere Umgang mit Maschinen sowie eine saubere Dokumentation bei Pflegeverträgen den Start.
Arbeitsrhythmus nach Tarifstrukturen
Mit wachsender Routine verschiebt sich der Schwerpunkt oft in Richtung eigenständiger Flächen- und Grabbetreuung, Abstimmung mit Angehörigen oder Koordination von Teilaufgaben im Team. In tarifgebundenen Betrieben sind Entwicklungsschritte häufig an Tätigkeitsmerkmale gekoppelt; außerhalb von Tarifstrukturen hängt die Einordnung stärker von Verantwortungsumfang und Spezialisierung ab. Saisonspitzen (etwa zu Allerheiligen oder in Pflanzzeiten) wirken sich in vielen Betrieben spürbar auf Arbeitsrhythmus und Einsatzplanung aus.
Verantwortung in der Pflegeorganisation
Als Weiterentwicklung werden im Berufsfeld unter anderem Fortbildungen, Spezialisierungen in Gestaltung und Pflegeorganisation oder der Schritt in Leitungsaufgaben in der Kolonne beziehungsweise im Betrieb gesehen. Auch Funktionen an der Schnittstelle zu Verwaltung, Verkauf oder Kundenbetreuung kommen vor, wobei sich Aufgaben dann weg von reiner Pflege hin zu Organisation und Abstimmung verlagern. Welche Wege tatsächlich offenstehen, ist in der Praxis stark von Betriebsgröße, Leistungsangebot und regionalem Markt geprägt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Friedhofsgärtner
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Anlage und Pflege von Grünanlagen, Pflaster- und Erdarbeiten sowie Pflanz- und Schnittmaßnahmen im Außenbereich.
Kultivierung und Pflege von Zierpflanzen in Gewächshaus- und Freilandproduktion einschließlich Pflanzenschutz und Vermarktungsvorbereitung.
Steinmetz/in und Steinbildhauer/in
Herstellung, Bearbeitung und Montage von Natur- und Kunststein, häufig im Bereich Grabmale und Bauwerksteile.
Gestaltung und Verkauf von floralen Werkstücken, Warenpflege sowie Kundenberatung und Auftragsabwicklung.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Friedhofsgärtner/in (Einstieg)
Ausführung der Grabpflege und Bepflanzung, saisonale Wechselbepflanzungen, einfache Pflanz- und Pflegearbeiten sowie Kundenabsprachen im Tagesgeschäft.
Stufe 2:Friedhofsgärtner/in (Berufserfahrung)
Eigenständige Betreuung von Grabfeldern oder Kundenverträgen, Qualitätssicherung bei Pflegegängen, koordinierte Abläufe mit Friedhofsverwaltung und Steinmetzbetrieben.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft Friedhofsgärtnerei
Komplexere Dauergrabpflege, anspruchsvolle Pflanzplanungen und Gestaltung, Anleitung von Auszubildenden oder Aushilfen im Arbeitsalltag.
Stufe 4:Vorarbeiter/in / Teamleitung Friedhofsgärtnerei
Arbeitsverteilung und Kontrolle, Material- und Einsatzplanung, Schnittstelle zu Angehörigen und Verwaltung, Verantwortung für Termine und Ausführungsqualität.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Dauergrabpflege (Vertrags- und Qualitätsmanagement)
Planung und Steuerung von Pflegeintervallen, Qualitätsstandards, Reklamations- und Dokumentationsroutine bei Dauergrabpflegeverträgen.
Saison- und Wechselbepflanzung (Pflanzenverwendung)
Sortimentskenntnis, standortgerechte Zusammenstellung, farb- und strukturorientierte Pflanzkonzepte über das Jahr hinweg.
Ökologische Grabgestaltung & insektenfreundliche Bepflanzung
Reduzierte Pflegeintensität durch robuste Stauden-/Gehölzkonzepte, Förderung von Biodiversität bei gleichzeitig würdiger Gestaltung.
Gestaltung anspruchsvoller Grabstätten (Form- und Schnittarbeiten)
Gestalterische Planung und Ausführung, Formschnitt an Gehölzen, Kombination von Stauden, Gräsern und Strukturpflanzen in hochwertigen Anlagen.
Bodenkunde, Substrate & Wasserhaushalt auf Friedhöfen
Analyse typischer Standortprobleme (Verdichtung, Trockenstress), Ableitung passender Substrat- und Bewässerungslösungen für dauerhafte Pflanzengesundheit.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.670 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Friedhofsgärtner
Zwischen handwerklicher Praxis, Pflanzenkenntnis und einfühlsamer Kundenarbeit entwickelt sich das Einkommen meist mit wachsender Routine und verlässlicher Ausführung. Nach der dualen Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung bei der LWK nach Berufsbildungsgesetz) liegt der Berufseinstieg bei rund 2.170 € brutto im Monat. Mit zunehmender Verantwortung in Grabpflege, Wechselbepflanzung und Gestaltung sind bis etwa 2.670 € nach einigen Jahren und später um 3.080 € als erfahrene Fachkraft typisch. Digitalisierung bleibt überschaubar, verlangt aber sichere Nutzung von Friedhofsverwaltungssystemen, GPS-gestützter Grabverwaltung und digitaler Gestaltungsplanung.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.170 € |
| 2. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (mehr Eigenständigkeit) | 2.240 € |
| 3. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.370 € |
| 4. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, Verantwortung) | 2.520 € |
| 5. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Qualität, Kundenkontakt) | 2.670 € |
| 6. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 2.770 € |
| 7. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Gestaltung, Saisonplanung) | 2.870 € |
| 8. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.080 € |
| 9. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (zusätzliche Zuständigkeiten) | 3.200 € |
| 10. Jahr | Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (fachliche Koordination, je nach Betrieb) | 3.330 € |
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung Gärtner/in - Fachrichtung Friedhofsgärtnerei (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: Berufsbildungsgesetz); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Entgeltgruppe 7 (Friedhofsgärtnereien) / Gruppe 4 (Eckentgelt). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Bruttogehalt als Friedhofsgärtner (m/w/d) bei 2.170 € im Monat. Mit zunehmender Routine und einem breiteren Aufgabenmix steigt die Vergütung häufig im Rahmen betrieblicher Stufen oder tariflicher Entwicklung.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung sind im Durchschnitt 2.670 € brutto monatlich erreichbar. Als erfahrene Fachkraft liegt der typische Wert bei 3.080 € brutto pro Monat, wenn Pflege- und Gestaltungsaufgaben selbstständig geplant und größere Bereiche zuverlässig betreut werden. In Funktionen mit erweiterter Verantwortung oder Führung kann sich das Niveau weiter in Richtung 3.580 € brutto monatlich bewegen; insgesamt reicht die Spanne in diesem Segment etwa von 3.170 € bis 4.000 €.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt, weil Tätigkeiten eigenständiger werden und Verantwortung für größere Pflegebereiche oder Kundenaufträge übernommen wird.
- 2Tarifbindung kann das Gehalt spürbar strukturieren, etwa durch feste Stufen, Zuschläge und klar definierte Entgeltgruppen im Vergleich zu frei verhandelten Löhnen.
- 3Zusatzqualifikationen wie Motorsägenkurs, Bedienberechtigungen für Minibagger oder Pflanzenschutz-Sachkundenachweis erweitern den Einsatzbereich und werden in vielen Betrieben vergütungswirksam.
- 4Spezialisierungen, etwa Dauergrabpflege, Gehölzschnitt in historisch sensiblen Anlagen oder saisonale Wechselbepflanzung in größerem Umfang, erhöhen die Nachfrage nach verlässlicher Fachpraxis.
- 5Betriebsgröße und Auftragsstruktur spielen mit hinein: Größere Einheiten mit planbaren Pflegeverträgen können Löhne und Zulagen häufig stabiler darstellen als sehr kleine Betriebe.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Friedhofsgärtnerinnen und Friedhofsgärtner wird in vielen Regionen als stabil wahrgenommen, weil Pflegeleistungen kontinuierlich anfallen und Friedhofsanlagen dauerhaft betreut werden müssen. Zudem bleibt die Nachfrage nach verlässlicher Dauergrabpflege in Teilen des Marktes ein prägender Faktor.
Veränderungen ergeben sich vor allem durch stärker planbare Pflegeverträge, witterungsbedingte Belastungsspitzen und eine zunehmend digital organisierte Auftrags- und Dokumentationspraxis, etwa bei Flächenplänen und Pflegeprotokollen. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen vor allem dort, wo Betriebe Nachbesetzungen sichern und saisonale Arbeitsspitzen personell abfedern.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Friedhofsgärtner (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 900 € auf 1.050 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 900 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 950 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.050 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Friedhofsgärtner (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.170 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Friedhofsgärtner (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Über die Berufsjahre hinweg steigt das Gehalt schrittweise an. Während der Einstieg bei etwa 2.170 € brutto/Monat liegt, erreichen Fachkräfte mit Erfahrung häufig 3.080 € brutto/Monat. Branche und Region beeinflussen die individuelle Entwicklung.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Friedhofsgärtner (m/w/d)?
Wer als Friedhofsgärtner (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Entgeltgruppe 7 (Friedhofsgärtnereien) / Gruppe 4 (Eckentgelt) vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Friedhofsgärtner (m/w/d) arbeiten?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Friedhofsgärtnerei, Dauergrabpflege, Bestattungsgärtnerei, Stadtwerke, Kommunale Friedhöfe oder Stadt-Genossenschaften. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Friedhofsgärtner (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt, weil Tätigkeiten eigenständiger werden und Verantwortung für größere Pflegebereiche oder Kundenaufträge übernommen wird. sowie Tarifbindung kann das Gehalt spürbar strukturieren, etwa durch feste Stufen, Zuschläge und klar definierte Entgeltgruppen im Vergleich zu frei verhandelten Löhnen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Entgeltgruppe 7 (Friedhofsgärtnereien) / Gruppe 4 (Eckentgelt)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (6)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
