Glas- und Porzellanmaler Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Glas- und Porzellanmaler Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) Gehalt 2026Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.940 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.260 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.480 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Niedrige Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe I / Lohngruppe II. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Glas- und Porzellanmaler (m/w/d)
Glas- und Porzellanmalerinnen und -maler gestalten und veredeln Oberflächen, etwa durch Bemalen, Beschriften, Vergolden oder das Aufbringen von Dekoren. Im Alltag gehören das Anmischen von Farben und Lüster, das Anlegen von Schablonen, das Retuschieren sowie die Qualitätskontrolle von Kanten, Farbverläufen und Brennergebnissen dazu.
Gearbeitet wird überwiegend in Werkstätten und Produktionsbereichen, teils in kleinen Ateliers mit handwerklicher Einzelanfertigung, teils in Serienfertigung. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Porzellan- und Glasmanufakturen, bei Dekorations- und Veredelungsbetrieben, in kunsthandwerklichen Werkstätten, in der Restaurierung von Keramik und Glas oder bei Unternehmen, die Werbe- und Schriftzüge auf Glasprodukte aufbringen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.651 €
3.136 € – 3.898 €
Frankfurt am Main
3.586 €
3.080 € – 3.828 €
Düsseldorf
3.488 €
2.996 € – 3.724 €
Stuttgart
3.456 €
2.968 € – 3.689 €
Hamburg
3.423 €
2.940 € – 3.654 €
Köln
3.358 €
2.884 € – 3.584 €
Nürnberg
3.325 €
2.856 € – 3.550 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.260 €
2.800 € – 3.480 €
Hannover
3.260 €
2.800 € – 3.480 €
Essen
3.227 €
2.772 € – 3.445 €
Berlin
3.195 €
2.744 € – 3.410 €
Dortmund
3.195 €
2.744 € – 3.410 €
Bremen
3.162 €
2.716 € – 3.376 €
Leipzig
2.934 €
2.520 € – 3.132 €
Dresden
2.934 €
2.520 € – 3.132 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.136 € | 3.651 € | 3.898 € | +12% |
Frankfurt am Main | 3.080 € | 3.586 € | 3.828 € | +10% |
Düsseldorf | 2.996 € | 3.488 € | 3.724 € | +7% |
Stuttgart | 2.968 € | 3.456 € | 3.689 € | +6% |
Hamburg | 2.940 € | 3.423 € | 3.654 € | +5% |
Köln | 2.884 € | 3.358 € | 3.584 € | +3% |
Nürnberg | 2.856 € | 3.325 € | 3.550 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.800 € | 3.260 € | 3.480 € | ±0% |
Hannover | 2.800 € | 3.260 € | 3.480 € | ±0% |
Essen | 2.772 € | 3.227 € | 3.445 € | -1% |
Berlin | 2.744 € | 3.195 € | 3.410 € | -2% |
Dortmund | 2.744 € | 3.195 € | 3.410 € | -2% |
Bremen | 2.716 € | 3.162 € | 3.376 € | -3% |
Leipzig | 2.520 € | 2.934 € | 3.132 € | -10% |
Dresden | 2.520 € | 2.934 € | 3.132 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich regionale Unterschiede: In wirtschaftsstarken Regionen und Ballungsräumen liegen die Vergütungen häufiger höher als in strukturschwächeren Gegenden. Häufig werden süddeutsche Bundesländer sowie Metropolregionen als besser zahlende Arbeitsmärkte genannt.
Ursachen sind meist ein höheres Lohnniveau in der Industrie, stärkere Kaufkraft und höhere Lebenshaltungskosten, die sich in betrieblichen Vergütungsstrukturen widerspiegeln.
Zugang zur Tätigkeit
Einstieg über handwerkliche Ausbildung
Der Zugang in die Tätigkeit als Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) erfolgt in Deutschland typischerweise über eine duale Ausbildung im Umfeld handwerklich geprägter Betriebe und spezialisierter Werkstätten im Bereich Dienstleistungen. Im Bewerbungsprozess zählen neben Schulzeugnissen häufig Arbeitsproben oder ein Praktikum, weil saubere Linienführung, Farbgefühl und Sorgfalt im Umgang mit empfindlichen Oberflächen früh erkennbar werden. Formale Zugangsvoraussetzungen werden je nach Betrieb unterschiedlich gehandhabt; verbreitet ist eine Orientierung an einem mittleren Schulabschluss, teils auch an einem guten Hauptschulabschluss, wenn die praktische Eignung überzeugt.
Lerninhalte in Betrieb und Berufsschule
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Lernorte im Betrieb und in der Berufsschule. In der Praxis stehen das Vorbereiten von Glas- und Porzellanoberflächen, das Anmischen und Anwenden von Farben, das Malen von Ornamenten, Schriften oder Motiven sowie das Ausführen von Dekortechniken im Mittelpunkt. Hinzu kommen Arbeitsabläufe rund um Schablonen, Pinsel- und Federtechniken, das Ausbessern von Dekoren und das Einhalten von Qualitätsvorgaben. In der Berufsschule werden fachtheoretische Grundlagen zu Werkstoffen, Farbchemie, Gestaltung, Arbeitssicherheit und Ablaufplanung ergänzt.
Abschlussprüfung vor der Handelskammer
Rechtlich ist die Ausbildung im Rahmen des BBiG (Berufsbildungsgesetz) verortet. Den Abschluss bildet die IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer), in der praktische Arbeitsaufgaben und fachtheoretische Inhalte zusammenlaufen. Eine Verkürzung kann vorkommen, wenn schulische Vorbildung und betriebliche Leistungen dies tragen; die konkrete Umsetzung hängt vom Einzelfall im Ausbildungsverhältnis ab.
Spezialisierung in der Werkstattpraxis
Nach dem Berufseinstieg sind Spezialisierungen in der Regel stärker werkstatt- und produktbezogen als titelgetrieben, etwa in Richtung Restaurierung, Schrift- und Logoausführung, Serienfertigung mit Schablonen oder freies Unikatdekor. Im IHK-Umfeld kommen eher betriebsnahe Fortbildungen in Betracht, die das Dienstleistungs- und Werkstattgeschäft stützen, etwa im Bereich Ausbilderqualifikation oder anwendungsbezogene Kurse zu Qualität, Arbeitsorganisation und Kundenabwicklung. Ergänzend werden in der Praxis auch gestalterische Lehrgänge genutzt, um Motiventwicklung, Farbwirkung und Reproduktionstechniken zu vertiefen.
Präzision im täglichen Arbeitsprozess
Wichtige persönliche Voraussetzungen sind ein ruhiger Hand-Arm-Einsatz, sehr gutes Sehvermögen (inklusive Farbunterscheidung), Geduld bei Korrekturen sowie Belastbarkeit bei feinen, wiederholgenauen Arbeiten. Ebenso relevant sind ein verlässlicher Umgang mit Lösungsmitteln und Farben, ein Bewusstsein für Arbeitsschutz und ein Sinn für gleichbleibende Qualität, gerade wenn Dekore in Serien oder nach Kundenvorgabe umgesetzt werden.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Glas- und Porzellanmaler
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 900 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Glas- und Porzellanmaler
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Bewerbung in Manufakturen und Industrie
Der Berufseinstieg als Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) beginnt in der Regel über eine Duale Berufsausbildung nach den Vorgaben des BBiG. Ausbildungsbetriebe finden sich vor allem in Manufakturen, Veredelungsbetrieben, in Teilen der Glas- und Keramikindustrie sowie im kunsthandwerklichen Umfeld. Im Bewerbungsprozess zählen meist Arbeitsproben oder ein Portfolio (z. B. Zeichnungen, Farbübungen) stärker als formale Stationen; verbreitet sind außerdem kurze Probearbeiten, um Sorgfalt und Farbgefühl im Betrieb zu prüfen.
Anforderungen an die gestalterische Umsetzung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und folgt dem typischen Wechsel aus Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb stehen das Anmischen von Farben, das Übertragen von Motiven, Freihandmalerei, Schablonier- und Drucktechniken sowie Brenn- und Fixierprozesse im Vordergrund; in der Berufsschule kommen Gestaltung, Materialkunde und Fachrechnen hinzu. Erwartet wird häufig mindestens ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss; wichtig sind ruhige Hand, gutes Sehvermögen, Geduld, ein Sinn für Formen und Farben sowie sauberes, konzentriertes Arbeiten über längere Zeit.
Berufsstart nach der Kammerprüfung
Die Ausbildung ist vergütet, und bei tarifgebundenen Betrieben orientiert sich die Vergütung häufig an branchenabhängigen Regelungen (Tarifbindung: ja). Der Abschluss erfolgt über die IHK-Abschlussprüfung bei der IHK; dabei geht es typischerweise um gestalterische Umsetzung, technische Ausführung und nachvollziehbare Arbeitsabläufe. Nach bestandener Abschlussprüfung starten viele in ausführenden Rollen wie Glasmaler in der Veredelung, Porzellanmaler in der Dekorgestaltung oder in der Produktionsvorbereitung, je nach Betriebsausrichtung.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Handwerk
Beim Berufseinstieg liegt das Einstiegsgehalt typischerweise bei 2.940 € brutto/Monat; in einer Spanne werden 1.900 € bis 3.210 € brutto/Monat beobachtet, abhängig von Region, Betriebsgröße und dem Anteil an handwerklicher Einzelanfertigung gegenüber Serienveredelung. Die ersten Monate sind häufig von Routineaufgaben geprägt, etwa dem Vorbereiten von Oberflächen, dem Anlegen gleichbleibender Dekore und dem Nacharbeiten von Fehlstellen, bevor komplexere Motive oder Sonderaufträge übernommen werden.
Aufstieg in die Arbeitsvorbereitung
Weiterentwicklungen ergeben sich meist über Spezialisierungen (z. B. auf bestimmte Dekortechniken, Restaurierung oder Qualitätsprüfung) oder über zusätzliche Verantwortungen in Musterbau, Arbeitsvorbereitung und Anleitung in der Fertigung. In manchen Betrieben führt die Praxis auch in angrenzende gestalterische Tätigkeiten, etwa in Entwurf, Farblabor oder Kundenabstimmung; die Ausprägung hängt stark davon ab, ob der Betrieb eher industriell oder manufakturorientiert arbeitet.
Berufliche Entwicklungsoptionen Glas- und Porzellanmaler
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Vorbereitung von Oberflächen sowie Lackierung und Gestaltung an Fahrzeugen bzw. Bauteilen inklusive Finish und Qualitätskontrolle.
Beschichtung, Gestaltung und Instandhaltung von Oberflächen im Innen- und Außenbereich mit Fokus auf Schutz- und Dekorationssysteme.
Herstellung und Bearbeitung keramischer Produkte mit Formgebung, Glasuren, Brennprozessen und Qualitätsprüfung.
Fachkraft für Qualitätssicherung (Produktion)
Prüfung von Produkten und Prozessen, Dokumentation von Abweichungen sowie Unterstützung bei Ursachenanalyse und Prüfplanung in Fertigungsbetrieben.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Glas- und Porzellanmaler (m/w/d): Berufseinstieg
Ausführung von Dekorations- und Bemalungsarbeiten an Glas und Porzellan, inklusive Vorbereiten der Untergründe, Arbeiten nach Vorlage sowie einfache Qualitätskontrollen im Arbeitsprozess.
Stufe 2:Glas- und Porzellanmaler (m/w/d): Fachkraft (nach erster Berufspraxis)
Eigenständige Umsetzung wiederkehrender Dekore, sichere Handhabung von Farben, Schriften und Applikationen sowie Abstimmung mit Fertigung und Qualitätssicherung bei Serien- und Kleinserienaufträgen.
Stufe 3:Glas- und Porzellanmaler (m/w/d): erfahrene Fachkraft
Übernahme anspruchsvollerer Dekore, Variantensteuerung bei Sonderanfertigungen sowie erweiterte Qualitätsverantwortung entlang definierter Prüfkriterien.
Stufe 4:Teamleitung Dekoration/Email (m/w/d)
Koordination von Arbeitsabläufen im Dekorationsbereich, Einteilung von Aufgaben, Abstimmung von Terminen und Qualitätsanforderungen sowie fachliche Anleitung im Team.
Stufe 5:Vorarbeiter/in oder Schichtleitung Dekoration (m/w/d)
Verantwortung für Schichtabläufe, Schnittstelle zu Produktion und Qualitätssicherung, Steuerung von Rüst- und Freigabeprozessen sowie Bearbeitung von Abweichungen im laufenden Betrieb.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Handmalerei & Unikatdekore
Freihandmalerei, feinlinige Dekore, Motive nach Vorlage oder Entwurf sowie sichere Reproduzierbarkeit bei Kleinserien.
Schrift & Ornamentik (Linienzug, Gold-/Platinaufträge)
Schriftzüge, Ränder, Ornamente und Edelmetallauflagen mit hohem Anspruch an Präzision und gleichbleibende Optik.
Abziehbilder/Decal-Technik & Applikation
Aufbringen, Positionieren und Nachbearbeiten von Decals in Serie, inklusive Fehlervermeidung (Falten, Blasen, Versatz) und Prozessstabilität.
Dekor- und Brandfehleranalyse (QS-nah)
Erkennen typischer Fehlerbilder (z. B. Farbverlauf, Ausblühungen, Pinholes, Versatz) und Mitwirkung an Korrekturmaßnahmen im Prozess.
Sonderanfertigung & Restaurationsnahe Ausbesserungen
Farbangleichungen, Retuschen und Anpassungsarbeiten an hochwertigen Stücken oder Kleinserien mit hoher Maß- und Farbtreue.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.260 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Glas- und Porzellanmaler
Mit wachsender Routine steigen in diesem Handwerk Verantwortung und Einkommen meist schrittweise, vom sicheren Umgang mit Farben, Pinseln und Brennprozessen bis zur eigenständigen Umsetzung komplexer Dekore nach Kunden- oder Serienvorgaben. Nach der dualen Ausbildung mit IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) liegt das typische Einstiegsgehalt bei 2.940 € brutto im Monat und wächst mit Berufserfahrung in Richtung 3.480 €. Digitale Druck- und Dekorationsverfahren, CAD- und Grafiksoftware sowie Ofensteuerungen verändern Arbeitsabläufe; gefragt bleiben saubere Dokumentation, Bildbearbeitung und der sichere Umgang mit digitalen Motivvorlagen.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.940 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (mehr Selbstständigkeit) | 3.020 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.100 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, Qualitätssicherung) | 3.180 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (sichere Auftragsbearbeitung) | 3.260 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.320 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexe Dekore) | 3.400 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.480 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Schnittstelle zu Druck/Ofensteuerung) | 3.560 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (hohe Eigenverantwortung) | 3.640 € |
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (abgeschlossen), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe I / Lohngruppe II. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei 2.940 € pro Monat, wobei die Spannweite von 1.900 € bis 3.210 € reicht. In vielen Betrieben steigt die Vergütung nach der Einarbeitung über feste Stufen, Zuschläge oder die Übernahme eigenständiger Dekore und Prüfaufgaben.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.260 € brutto pro Monat erreicht, mit einer Spanne von 2.800 € bis 3.480 €. Als erfahrene Fachkraft liegt das Niveau häufig bei 3.480 € brutto monatlich; in der Praxis sind Steigerungen dann eher an Spezialaufgaben, Qualitätsverantwortung oder Schicht- und Funktionszulagen gekoppelt.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich oft direkt aus, etwa über interne Stufen, mehr Verantwortung in der Endkontrolle oder die Übernahme anspruchsvoller Einzelstücke.
- 2Zusatzqualifikationen wie REFA-Grundschein, Lehrgänge zu Siebdruck/Tampondruck, Airbrush-Zertifikate oder Schulungen zu Glasur- und Brennprozessen erhöhen häufig die Einsetzbarkeit an verschiedenen Stationen.
- 3Tarifbindung und Entgeltordnung spielen eine große Rolle, vor allem in größeren Betrieben; ohne Tarif sind Gehälter häufiger individueller verhandelt und stärker vom Betriebserfolg abhängig.
- 4Spezialisierungen wie Vergoldung, Kirchen- und Denkmalrestaurierung, Handmalerei auf hochwertigem Porzellan oder industrielles Dekorieren in Serien können sich je nach Auftragslage deutlich auswirken.
- 5Unternehmensgröße und Fertigungstiefe zählen mit: Betriebe mit Serienproduktion, eigener Brennerei und Qualitätswesen zahlen in der Praxis oft verlässlicher als sehr kleine Ateliers mit stark schwankendem Auftragseingang.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt ist überwiegend stabil, weil Veredelung und Reparatur hochwertiger Glas- und Porzellanwaren weiter nachgefragt werden, während reine Serienarbeit stärker vom Wettbewerbsdruck geprägt ist. Chancen entstehen vor allem dort, wo Betriebe eine gleichbleibende Qualität in Dekoren und Brennprozessen absichern müssen.
Trends verändern die Arbeit spürbar: Digitale Dekorvorstufen, Farbrezepturen am Rechner und automatisierte Druckverfahren ergänzen die Handarbeit, ersetzen sie aber nicht in allen Segmenten. Gleichzeitig gewinnen Restaurierung, Individualisierung und Kleinserien an Bedeutung, was das Aufgabenprofil verbreitert.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 800 € auf 900 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 800 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 850 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 900 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.940 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Berufserfahrung und zunehmende Verantwortung wirken sich merklich auf die Vergütung aus. Vom Einstiegsniveau bei 2.940 € brutto/Monat ist mit der Zeit ein Anstieg auf rund 3.480 € brutto/Monat realistisch – je nach Branche und Funktion auch mehr.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Glas- und Porzellanmaler (m/w/d)?
Wer als Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Lohngruppe I / Lohngruppe II vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Glas- und Porzellanmaler (m/w/d) arbeiten?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Glas- und Porzellanmalerei-Handwerk, Kunsthandwerk, Restaurierungsbetriebe, Denkmalpflege-Werkstätten, Glaswarenindustrie oder Keramikindustrie. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Glas- und Porzellanmaler (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich oft direkt aus, etwa über interne Stufen, mehr Verantwortung in der Endkontrolle oder die Übernahme anspruchsvoller Einzelstücke. sowie Zusatzqualifikationen wie REFA-Grundschein, Lehrgänge zu Siebdruck/Tampondruck, Airbrush-Zertifikate oder Schulungen zu Glasur- und Brennprozessen erhöhen häufig die Einsetzbarkeit an verschiedenen Stationen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Lohngruppe I / Lohngruppe II), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
