Immobilienmakler Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

2.920 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

3.920 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

4.580 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Stuttgart

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).

Gehaltsspanne: Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

2.920 €
4.580 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 3.920 € brutto/Monat

Banken
4.900 €
+25%
Finanz- und Versicherungsgewerbe
4.700 €
+20%
Versicherungen
4.510 €
+15%
Immobiliengesellschaften
4.310 €
+10%
Immobilienvermittlung
4.120 €
+5%
Maklerbüros
3.920 €
+0%
Baugewerbe
3.720 €
-5%
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
3.720 €
-5%
Bauunternehmer
3.530 €
-10%
Grundstücks- und Wohnungswesen
3.330 €
-15%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler vermitteln Wohn- und Gewerbeobjekte zwischen Eigentümerseite und Interessierten. Zum Alltag gehören Objektaufnahmen, Exposé-Erstellung, Terminabstimmungen, Besichtigungen, Preis- und Vertragsverhandlungen sowie die Koordination mit Notariat, Finanzierung und Verwaltung. Ein Teil der Arbeit findet im Büro statt, ein großer Teil unterwegs bei Objekten und Kundenterminen.

Beschäftigung bieten unter anderem Maklerbüros und Filialketten, Projektentwickler oder Bauträger, Hausverwaltungen sowie Unternehmen aus dem Bereich Immobilienberatung, beispielsweise für Gewerbeflächen. Je nach Schwerpunkt liegen die Aufgaben eher im Verkauf, in der Vermietung oder in der Betreuung von Kapitalanlegern und Bestandshaltern.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

4.704 €

3.504 € – 5.496 €

+20%

Frankfurt am Main

4.704 €

3.504 € – 5.496 €

+20%

Stuttgart

4.469 €

3.329 € – 5.221 €

+14%

Düsseldorf

4.390 €

3.270 € – 5.130 €

+12%

Hamburg

4.312 €

3.212 € – 5.038 €

+10%

Köln

4.234 €

3.154 € – 4.946 €

+8%

Berlin

4.116 €

3.066 € – 4.809 €

+5%

Nürnberg

4.038 €

3.008 € – 4.717 €

+3%

Deutschland (Durchschnitt)

3.920 €

2.920 € – 4.580 €

±0%

Hannover

3.920 €

2.920 € – 4.580 €

±0%

Essen

3.881 €

2.891 € – 4.534 €

-1%

Dortmund

3.842 €

2.862 € – 4.488 €

-2%

Bremen

3.802 €

2.832 € – 4.443 €

-3%

Leipzig

3.528 €

2.628 € – 4.122 €

-10%

Dresden

3.528 €

2.628 € – 4.122 €

-10%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Metropolregionen wie München, Frankfurt am Main, Hamburg oder Stuttgart fallen die monatlichen Bruttogehälter im Schnitt höher aus als in Teilen Ostdeutschlands oder strukturschwächeren Gebieten.

Gehaltstreiber sind typischerweise höhere Lebenshaltungskosten, größere Transaktionsvolumina und ein dichterer Markt mit mehr professionellen Anbietern und größeren Budgets auf Kundenseite.

Zugang zur Tätigkeit

Struktur der gewerblichen Selbstständigkeit

Der Zugang zur Tätigkeit als Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) ist in Deutschland vor allem über eine selbstständige / freie Tätigkeit geprägt. Im praktischen Marktumfeld bedeutet das häufig, dass der Einstieg weniger über einen einheitlichen Ausbildungsberuf läuft, sondern über das Zusammenspiel aus rechtlichen Voraussetzungen, nachweisbarer Zuverlässigkeit und fachlicher Qualifikation im Umgang mit Immobiliengeschäften und Kundenprozessen.

Erteilung der notwendigen Gewerbeerlaubnis

Als formale Grundlage gilt in der Regel die behördliche Erlaubnis nach § 34c GewO, die typischerweise beim zuständigen Gewerbeamt beziehungsweise der Behörde am Unternehmenssitz beantragt wird. Im Rahmen der Erlaubnis stehen insbesondere persönliche Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse im Vordergrund; in der Praxis werden dafür behördliche Nachweise verlangt. Da es sich um eine gewerbliche Vermittlungstätigkeit handelt, kommen zudem je nach Ausgestaltung Anmeldungen, Registrierungen und organisatorische Anforderungen hinzu, etwa rund um Datenschutz, Geldwäscheprävention und dokumentierte Kundenprozesse.

Relevante immobilienwirtschaftliche Qualifikationswege

Fachlich führen verbreitete Einstiegswege über immobiliennahe Qualifikationen, beispielsweise eine Ausbildung als Immobilienkaufmann/-frau oder ein Studium mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft. Inhaltlich sind dabei Markt- und Objektbewertung, Miet- und Kaufvertragsgrundlagen, Finanzierung, Marketing sowie die Schnittstellen zu Verwaltung und Facility Management typisch. Gerade im Maklergeschäft zählt außerdem die Fähigkeit, Unterlagen sauber aufzubereiten, Besichtigungen professionell zu steuern und Interessenten- sowie Eigentümerkommunikation rechtssicher zu dokumentieren.

Erwerb spezifischer Branchenkenntnisse

Ergänzend kommen branchenspezifische Weiterbildungen und Spezialisierungen infrage, etwa in Immobilienbewertung (inklusive Verfahren und Plausibilisierung), Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Bauträger- und Projektvertrieb oder in der Vermarktung von Gewerbeimmobilien. Auch Qualifikationen zu Service- und Prozessqualität im Dienstleistungsumfeld sowie zu Compliance-Themen können den Einstieg stützen, weil sie direkt an die Arbeitsrealität im Vermittlungs- und Beratungsprozess anknüpfen.

Anforderungen an die Arbeitsweise

Persönlich sind neben Verkaufssicherheit vor allem Belastbarkeit, Verhandlungsgeschick und ein strukturiertes Zeitmanagement relevant, da Termine, Objektpipeline und Kundenkommunikation parallel laufen. Gesundheitliche Eignung ist meist kein formales Kriterium, praktisch aber zählen Mobilität, sichere Gesprächsführung und die Fähigkeit, auch bei schwankender Auftragslage stabil zu arbeiten.

Beruflicher Einstieg

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / QuereinstiegZertifiziert

Für die Tätigkeit als Immobilienmakler wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg.

Typische Dauer
Variabel
Zugangsvoraussetzung
Mittlerer Schulabschluss (Realschule) oder vergleichbare Qualifikation

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Immobilienmakler

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
Makler-CRM-Software (z.B. onOffice, FlowFact)Immobilienportale und Lead-Management-Tools3D-Visualisierung und virtuelle Rundgänge (z.B. Matterport)Digitale Signatur- und DokumentenmanagementsystemeMarketing-Automation-Tools für ImmobilienanzeigenKI-gestützte Bewertungs- und Preisfindungstools

Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.

Ausbildung & Berufseinstieg

Kaufmännische Grundlagen für Einsteiger

Der Einstieg als Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) erfolgt in der Praxis häufig über eine kaufmännisch geprägte Qualifikation, typischerweise über die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau mit einer Dauer von 3 Jahren nach BBiG. Daneben kommen vergleichbare Abschlüsse aus dem Immobilien- oder Vertriebsumfeld infrage, ebenso ein Quereinstieg, wenn Grundwissen zu Immobilienwirtschaft, Finanzierung und Vertragsabläufen nachweisbar aufgebaut wird. Da es sich oft um eine selbstständige bzw. freie Tätigkeit handelt, prägt neben der fachlichen Seite auch die Fähigkeit, den eigenen Arbeitsalltag strukturiert zu organisieren, den Berufseinstieg.

Aufgabenfelder der ersten Berufsphase

In der ersten Phase stehen Objektakquise, Exposé-Erstellung, Terminsteuerung, Besichtigungen und die Pflege von Kontakten im Mittelpunkt; hinzu kommen Abstimmungen mit Eigentümern, Hausverwaltungen, Banken oder Notariaten. Für das Einstiegsgehalt werden im deutschlandweiten Durchschnitt 2.080 € bis 3.750 € brutto/Monat genannt, mit 2.920 € brutto/Monat als typischem Orientierungswert. In Betrieben mit tariflicher Orientierung werden Gehälter häufig nach Branchentarifverträgen gruppiert; in provisionsgeprägten Modellen kann sich die monatliche Vergütung stärker entlang der Abschlusszahlen bewegen.

Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Branche

Typische Einstiegsrollen sind Junior-Makler, Vertriebsassistenz im Maklerbüro oder die Mitarbeit in der Vermietung, bevor schrittweise mehr Verantwortung für eigene Objektportfolios übernommen wird. Nach den ersten erfolgreichen Vermittlungen rücken Spezialisierungen näher, etwa auf Wohn- oder Gewerbeimmobilien, Kapitalanlage oder Neubauvertrieb; teils geht dies mit dem Wechsel in Funktionen wie Teamkoordination oder Standortleitung einher, ohne dass sich dafür ein einheitliches Vergütungsmodell ableiten lässt.

Einsatz digitaler Vermarktungswerkzeuge

Wichtige Voraussetzungen liegen neben Zahlen- und Marktverständnis vor allem in Kommunikation, Verhandlungssicherheit und einer belastbaren Arbeitsweise, weil Termine, Rückfragen und Dokumentationspflichten parallel laufen. Hilfreich sind außerdem Grundkenntnisse im Datenschutz, in der Erstellung von Unterlagen sowie ein routinierter Umgang mit CRM- und Vermarktungstools, da die Nachverfolgung von Leads und die saubere Prozessführung im Alltag stark zählen.

Unterschiedliche Organisationsformen im Arbeitsalltag

Für den Einstieg ist außerdem relevant, dass die Tätigkeit je nach Unternehmensform unterschiedlich organisiert sein kann: In manchen Konstellationen besteht ein klarer Büro- und Teamrahmen, in anderen steht die eigenständige Kundengewinnung im Vordergrund. Entsprechend variieren auch die ersten Schritte zwischen eng geführter Einarbeitung und frühzeitiger Eigenverantwortung, während die grundlegenden Abläufe (Beratung, Vermarktung, Besichtigung und Abschlussbegleitung) meist ähnlich bleiben.

Berufliche Entwicklungsoptionen Immobilienmakler

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Mittlerer Aufwand

Kaufmännische Betreuung von Immobilienbeständen und Transaktionen mit Schwerpunkt Verwaltung, Vermietung und Objektbewirtschaftung.

Gehalt:
2.800: 4.200 € brutto/Monat
Hoher Skill-Overlap in Kundenberatung, Objekt- und Markteinschätzung sowie Verhandlungsführung rund um Kauf-/Mietprozesse.

Immobilienbewerter/in (Sachverständige/r)

Hoher Aufwand

Ermittlung von Verkehrswerten und Erstellung von Gutachten bzw. Bewertungsunterlagen für unterschiedliche Immobilienarten.

Gehalt:
3.900: 5.800 € brutto/Monat
Überschneidung in Marktanalysen, Preis-/Mietkalkulation und adressatengerechter Aufbereitung von Objektinformationen.

Vertriebsmitarbeiter/in (Außendienst)

Leichter Wechsel

Akquise und Betreuung von Geschäftskunden bzw. Privatkunden im Außendienst mit Fokus auf Angebot, Verhandlung und Abschluss.

Gehalt:
3.300: 5.400 € brutto/Monat
Ähnliche vertriebliche Tätigkeit mit provisionsnaher Vergütung, inklusive Beratung, Bedarfsermittlung und Abschlussorientierung.
Mittlerer Aufwand

Beratung und Betreuung von Bankkundschaft, u. a. zu Konten, Krediten und häufig auch Baufinanzierung.

Gehalt:
3.100: 4.600 € brutto/Monat
Starker Bezug zu Finanzierung, Bonitätsunterlagen und Prozesssteuerung im Umfeld von Immobilienkäufen.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Immobilienmakler (Junior)

Gehalt:
2.300: 3.300 € brutto/Monat

Einstieg in Akquise, Objektaufnahme, Vermarktung und Besichtigungen, häufig mit enger Begleitung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen.

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation bzw. Quereinstieg, erste praktische Erfahrung im Vertrieb oder in der Immobilienvermittlung

Stufe 2:Immobilienmakler (Professional)

Gehalt:
3.200: 4.300 € brutto/Monat

Eigenständige Betreuung von Verkaufs- und Vermietungsmandaten inklusive Preisfindung, Verhandlung und Koordination bis zum Vertragsabschluss.

Mehrjährige Berufserfahrung, nachweisbare Abschlusserfolge, vertiefte Markt- und Bewertungskenntnisse

Stufe 3:Senior-Immobilienmakler

Gehalt:
4.000: 5.600 € brutto/Monat

Betreuung komplexerer Mandate, häufig mit Fokus auf anspruchsvolle Lagen, umfangreichere Portfolios oder schwierige Verhandlungs- und Stakeholderkonstellationen.

Fundierte Berufserfahrung, sichere Verhandlungsführung, belastbare Kunden- und Partnernetzwerke, ggf. Weiterbildung in Bewertung/Finanzierung

Stufe 4:Teamleitung / Büroleitung Maklergeschäft

Gehalt:
6.900: 9.800 € brutto/Monat

Fachliche Führung eines Maklerteams, Steuerung von Pipeline und Vermarktungsstandards sowie Verantwortung für Zielerreichung und Team-Performance.

Mehrjährige Senior-Erfahrung, nachweisbare Führungs- oder Steuerungsverantwortung, betriebswirtschaftliche Kenntnisse, ggf. Führungskräftetraining

Stufe 5:Niederlassungsleitung / Bereichsleitung Immobilienvertrieb

Gehalt:
9.500: 12.500 € brutto/Monat

Erweiterte Ergebnis- und Strategie-Verantwortung, inklusive Budget, Personal, Standortentwicklung und Ausbau von Kooperations- und Vertriebskanälen.

Umfangreiche Führungserfahrung, starke Vertriebs- und Steuerungskompetenz, ausgeprägtes Netzwerk, häufig zusätzliche Management-Weiterbildungen

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Wohnimmobilien (Bestandswohnungen & Einfamilienhäuser)

serviceorientiert

Vermarktung und Vermittlung im Privatkundensegment, inklusive Exposé, Besichtigungen, Preisverhandlung und Abschlussbegleitung.

Gehalt:
3.100: 4.600 € brutto/Monat
Vertiefung in Immobilienbewertung, Vertragsgrundlagen, regionale Marktkenntnis, Datenschutz- und Widerrufsprozesse

Neubauvertrieb (Projektvertrieb)

serviceorientiert

Vermarktung von Neubauprojekten in enger Abstimmung mit Bauträgern, inklusive Vermarktungskonzept, Käufermanagement und Reservierungsprozessen.

Gehalt:
3.700: 5.400 € brutto/Monat
Kenntnisse Bauträgervertragsrecht (MaBV-Umfeld), Projektmarketing, Finanzierungsabläufe, Bemusterungs- und Übergabeprozesse

Gewerbeimmobilien (Büro, Handel, Logistik)

serviceorientiert

Vermittlung komplexerer Miet- und Kaufverträge mit Flächenkalkulation, Standortanalyse und B2B-Verhandlungsführung.

Gehalt:
4.200: 6.000 € brutto/Monat
Mietvertrags- und Nebenkostenlogik, Standort-/Mikrolagenanalyse, KPI-basierte Flächen- und Renditebetrachtung

Kapitalanlage & Renditeobjekte

serviceorientiert

Beratung von Investorinnen und Investoren zu Cashflow, Renditekennzahlen, Mietpotenzial und Exit-Szenarien im Rahmen der Objektvermittlung.

Gehalt:
4.500: 6.000 € brutto/Monat
Weiterbildung zu Investment-Kennzahlen (z. B. BGF/NGF, Liegenschaftszins, IRR/Multiples), Steuergrundlagen im Überblick, Due-Diligence-Prozesse

Premium- und Luxusimmobilien

serviceorientiert

Diskrete Vermarktung, hochwertige Präsentation und Betreuung anspruchsvoller Kundschaft, oft mit internationalem Bezug.

Gehalt:
4.800: 6.000 € brutto/Monat
Verhandlung auf Executive-Level, Diskretion/Compliance, hochwertiges Marketing (Foto/Video/Home Staging), Fremdsprachen je nach Markt

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.508 €
Großunternehmen
4.312 €
Mittelstand
3.920 €
Kleinunternehmen
3.450 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.920 € brutto/Monat

Banken
4.900 €
+25%
Finanz- und Versicherungsgewerbe
4.704 €
+20%
Versicherungen
4.508 €
+15%
Immobiliengesellschaften
4.312 €
+10%
Immobilienvermittlung
4.116 €
+5%
Maklerbüros
3.920 €
+0%
Baugewerbe
3.724 €
-5%
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
3.724 €
-5%
Bauunternehmer
3.528 €
-10%
Grundstücks- und Wohnungswesen
3.332 €
-15%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Immobilienmakler

Der Berufsalltag entwickelt sich mit wachsender Markt- und Objektkenntnis spürbar: Zu Beginn stehen Einarbeitung, Akquise und rechtssichere Vermarktungsabläufe im Vordergrund, später kommen komplexere Verhandlungen und stabilere Netzwerke hinzu. Das durchschnittliche Monatsbruttogehalt liegt zum Einstieg bei 2.920 € und steigt mit gefestigter Berufspraxis bis in den Bereich von 4.580 €. In selbstständiger bzw. freier Tätigkeit prägen zudem Provisionen und Auslastung das Ergebnis. Digitale Prozesse gewinnen an Gewicht, etwa CRM-gestützte Lead-Steuerung, virtuelle Rundgänge und KI-basierte Bewertungstools.

1. Jahr2.920 €
Berufseinstieg (Einarbeitung, erste Abschlüsse)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.090 €
Berufseinstieg (mehr Abschlusssicherheit, bessere Objektkenntnis)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.250 €
Berufliche Festigung (stabilere Pipeline, strukturierte Vermarktung)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.420 €
Berufliche Festigung (Routine in Bewertung, Exposé, Besichtigungen)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.920 €
Berufliche Festigung (verhandlungssicher, belastbare Kundenbeziehungen)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr4.090 €
Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Akquise- und Bewertungsfokus)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr4.250 €
Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Mandate, höhere Abschlussquote)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr4.580 €
Erfahrene Fachkraft (sicherer Umgang mit Portalen, CRM und Prozessen)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr4.770 €
Erfahrene Fachkraft (breites Netzwerk, stärkere Preis- und Verhandlungsmacht)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr4.950 €
Erfahrene Fachkraft (hohe Eigenständigkeit, anspruchsvolle Vermarktungen)

Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau oder vergleichbare Qualifikation / Quereinstieg; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Gehaltsanalyse

Beim Einstieg liegen Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.920 € brutto pro Monat. Mit wachsender Routine, einem stabilen Kundenstamm und mehr Verantwortung in der Vermarktung steigt das Niveau nach mehreren Jahren häufig spürbar.

Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.920 € brutto pro Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegt der typische Wert bei 4.580 € brutto pro Monat. In Rollen mit erweiterter Verantwortung oder Führung, etwa mit Teamsteuerung oder regionaler Ergebnisverantwortung, bewegt sich die Vergütung im Mittel bei 9.170 € brutto pro Monat.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und nachweisbare Vermittlungserfolge wirken sich oft direkt aus, weil Verantwortungsumfang, Objektvolumen und Verhandlungsspielräume mit der Routine typischerweise steigen.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie der Abschluss als Immobilienfachwirt (IHK), geprüfter Immobilienmakler (IHK) oder eine Zertifizierung nach DIN EN 15733 können das Profil bei anspruchsvollen Mandaten schärfen.
  • 3
    Vergütungsmodell und Bindung an betriebliche Entgeltstrukturen machen einen Unterschied: Fixgehalt, Provisionsanteile und klare Stufenmodelle fallen je nach Arbeitgeber sehr verschieden aus.
  • 4
    Unternehmensgröße und Organisationsgrad beeinflussen Gehälter über Lead-Zufluss, Marketingbudget und Support-Funktionen; größere Einheiten zahlen häufiger stabilere Grundgehälter als kleine Büros.
  • 5
    Spezialisierungen wie Gewerbeimmobilien, Investment- und Anlageobjekte, Neubauvertrieb oder Luxuswohnimmobilien sind oft mit komplexeren Prozessen verbunden und können höhere Gehaltsniveaus ermöglichen.

Marktausblick

Der Arbeitsmarkt für Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) wird stark durch Zinsniveau, Transaktionsvolumen und regionale Bautätigkeit geprägt, wodurch die Nachfrage je nach Segment schwanken kann. Stabil bleibt meist der Bedarf an professioneller Vermarktung, insbesondere bei komplexen Objekten und im Gewerbebereich.

Digitalisierung verändert den Alltag spürbar: Online-Exposés, virtuelle Besichtigungen und datenbasierte Marktpreise beschleunigen Prozesse und erhöhen die Transparenz. Gleichzeitig gewinnen Compliance, Dokumentation und qualitätsgesicherte Beratung an Gewicht, was strukturiertes Arbeiten und spezialisierte Profile begünstigt.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.920 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.580 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 12.500 € brutto/Monat möglich.

Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Tarifgebundene Arbeitgeber bieten in der Regel höhere Grundgehälter.

In welchen Branchen kann man als Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) arbeiten?

Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Immobilienvermittlung, Maklerbüros, Grundstücks- und Wohnungswesen, Immobiliengesellschaften, Baugewerbe oder Bauunternehmer. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.

Wie entwickelt sich das Gehalt als Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d) mit wachsender Erfahrung?

Mit zunehmender Berufserfahrung steigt die Vergütung in der Regel von etwa 2.920 € brutto/Monat auf rund 4.580 € brutto/Monat. Verantwortungsumfang und Spezialisierung können die Entwicklung zusätzlich beschleunigen.

Welche regionalen Unterschiede gibt es beim Gehalt als Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Regional können die Gehälter deutlich variieren. In Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen liegen die Vergütungen häufig über dem Durchschnitt, während sie in anderen Regionen niedriger ausfallen können.

Welche Rolle spielen Spezialisierungen im Beruf Immobilienmakler (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Spezialisierungen und zusätzliche Qualifikationen erhöhen oft die Einsatzmöglichkeiten und verbessern die Verhandlungsposition beim Gehalt. Besonders nachgefragte Schwerpunkte wirken sich häufig positiv auf die Vergütung aus.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

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Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: