Kauffrau für Audiovisuelle Medien Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kauffrau für Audiovisuelle Medien Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) Gehalt 2026Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.950 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.640 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.580 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: ver.di Tarifverträge Medienbranche. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d)
Im Betrieb heißt es meist Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d), in offiziellen Unterlagen läuft der Beruf unter Kaufmann für audiovisuelle Medien (m/w/d). Im Arbeitsalltag geht es um die kaufmännische Steuerung von Medienprojekten: Budgets kalkulieren, Angebote vergleichen, Rechte und Lizenzen organisieren, Produktionsabläufe terminieren und Verträge sowie Abrechnungen koordinieren.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro in engem Austausch mit Redaktion, Produktion, Technik und externen Dienstleistern. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Film- und Fernsehproduktionsfirmen, Radiosendern, Streaming- und Postproduktionshäusern, Verlagen mit Bewegtbildteams oder Werbe- und Medienagenturen, oft auch in kaufmännischen Bereichen größerer Medienunternehmen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.186 €
3.910 € – 4.485 €
Frankfurt am Main
4.004 €
3.740 € – 4.290 €
Stuttgart
3.968 €
3.706 € – 4.251 €
Düsseldorf
3.895 €
3.638 € – 4.173 €
Hamburg
3.822 €
3.570 € – 4.095 €
Köln
3.749 €
3.502 € – 4.017 €
Nürnberg
3.713 €
3.468 € – 3.978 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.640 €
3.400 € – 3.900 €
Hannover
3.640 €
3.400 € – 3.900 €
Essen
3.604 €
3.366 € – 3.861 €
Berlin
3.567 €
3.332 € – 3.822 €
Dortmund
3.567 €
3.332 € – 3.822 €
Bremen
3.531 €
3.298 € – 3.783 €
Leipzig
3.276 €
3.060 € – 3.510 €
Dresden
3.276 €
3.060 € – 3.510 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.910 € | 4.186 € | 4.485 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.740 € | 4.004 € | 4.290 € | +10% |
Stuttgart | 3.706 € | 3.968 € | 4.251 € | +9% |
Düsseldorf | 3.638 € | 3.895 € | 4.173 € | +7% |
Hamburg | 3.570 € | 3.822 € | 4.095 € | +5% |
Köln | 3.502 € | 3.749 € | 4.017 € | +3% |
Nürnberg | 3.468 € | 3.713 € | 3.978 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.400 € | 3.640 € | 3.900 € | ±0% |
Hannover | 3.400 € | 3.640 € | 3.900 € | ±0% |
Essen | 3.366 € | 3.604 € | 3.861 € | -1% |
Berlin | 3.332 € | 3.567 € | 3.822 € | -2% |
Dortmund | 3.332 € | 3.567 € | 3.822 € | -2% |
Bremen | 3.298 € | 3.531 € | 3.783 € | -3% |
Leipzig | 3.060 € | 3.276 € | 3.510 € | -10% |
Dresden | 3.060 € | 3.276 € | 3.510 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Höhere Gehälter finden sich häufig in wirtschaftsstarken Metropolregionen wie München und dem süddeutschen Raum, außerdem in Hamburg sowie im Rhein-Main- und Rhein-Neckar-Gebiet.
In vielen ostdeutschen Bundesländern liegt das Niveau dagegen eher niedriger. Unterschiede entstehen typischerweise durch Lebenshaltungskosten, Dichte großer Medienhäuser und die allgemeine Wirtschaftskraft der Region.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die audiovisuelle Medienwirtschaft
Der typische Einstieg in das Berufsfeld erfolgt über eine duale Ausbildung zur Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) in Betrieben der Medien- und Dienstleistungswirtschaft, etwa bei Film- und Fernsehproduktionen, Verlagen, Rundfunkanbietern oder Medienvertrieben. Formale Zugangsvoraussetzungen sind im Regelfall nicht einheitlich festgelegt; in der betrieblichen Auswahlpraxis werden jedoch häufig mittlere Schulabschlüsse oder (Fach-)Hochschulreife erwartet. Üblich sind Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Zeugnissen, teils ergänzt durch Aufgaben zur Medien- oder Zahlenaffinität und Gespräche, in denen organisatorisches Denken und Zuverlässigkeit eine Rolle spielen.
Kaufmännische Schwerpunkte im Ausbildungsbetrieb
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Praxis im Ausbildungsbetrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Im Betrieb stehen kaufmännische Abläufe rund um audiovisuelle Produktionen im Mittelpunkt, beispielsweise Kalkulationen, Rechte- und Lizenzfragen im Tagesgeschäft, organisatorische Abstimmungen mit Dienstleistern sowie Aufgaben in Einkauf, Disposition oder Vertrieb. In der Berufsschule werden die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen systematisiert und mit medienbezogenen Themen verknüpft, sodass kaufmännische Entscheidungen entlang von Projekten und Auswertungen nachvollziehbar werden.
Abschlussprüfung vor der Handelskammer
Der Abschluss erfolgt über die IHK (Industrie- und Handelskammer) in Form einer IHK-Abschlussprüfung. Die Ausbildung steht unter dem Rahmen des BBiG (Berufsbildungsgesetz). Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungsdauer in Betracht kommen, etwa bei sehr guten Leistungen oder relevanten Vorbildungen, wobei dies an betriebliche und schulische Anforderungen gekoppelt ist.
Aufstieg durch medienbezogene Fachfortbildungen
Nach dem Abschluss werden in der Praxis häufig kaufmännische Aufstiegsfortbildungen genutzt, die zum Dienstleistungs- und Medienumfeld passen, etwa eine Fortbildung zur Fachwirtin für Medien- und Informationsdienste oder zur Betriebswirtin IHK mit Schwerpunkt auf kaufmännischer Steuerung in mediennahen Bereichen. Daneben sind Spezialisierungen über Weiterbildungen in Lizenzmanagement, Projektkalkulation, Vertragsgrundlagen, Vertriebskanälen oder produktionsnaher Disposition verbreitet, weil sie direkt an typische Schnittstellen zwischen Redaktion, Technik, Produktion und kaufmännischer Planung anschließen.
Strukturierte Arbeitsweise im Projektalltag
Persönlich hilfreich sind eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt im Umgang mit Zahlen und Verträgen sowie Belastbarkeit in Phasen mit engen Timings. Da Arbeitsprozesse oft projektbezogen und abstimmungsintensiv sind, zählen strukturiertes Arbeiten, Verhandlungsgeschick und ein sicherer Umgang mit digitalen Office- und Planungstools zu den häufig erwarteten Grundlagen.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Kauffrau für Audiovisuelle Medien
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.000 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Kauffrau für Audiovisuelle Medien
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Bewerbungsprozess bei Medienunternehmen
Der Einstieg als Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) beginnt meist mit Bewerbungen bei Medienunternehmen, Verlagen, Rundfunk- und Produktionsbetrieben oder Dienstleistern rund um Lizenzhandel und Distribution. Im Auswahlprozess zählen neben Schulzeugnissen häufig ein nachvollziehbares Interesse an Film, Audio und digitalen Formaten sowie ein sicherer Umgang mit Sprache und Zahlen. Erwartet werden typischerweise mindestens ein mittlerer Schulabschluss, teils auch (Fach-)Abitur, dazu organisatorisches Talent, Sorgfalt und Kommunikation im Kontakt mit Redaktionen, Produzenten und Vertriebspartnern.
Lerninhalte im dualen System
Der Berufsweg führt über eine duale Ausbildung, die nach BBiG geregelt ist und 3 Jahre dauert. Betrieb und Berufsschule wechseln sich ab; im Unternehmen liegen Schwerpunkte oft auf Rechte- und Lizenzthemen, Angebotskalkulation, Beschaffung, Disposition sowie unterstützenden Aufgaben im Marketing oder in der Programmplanung. Die Ausbildung ist vergütet, häufig mit tariflicher Orientierung, wobei die Tarifbindung branchenabhängig ist. Prüfende Stelle ist die IHK; abgeschlossen wird mit der IHK-Abschlussprüfung.
Erste Karriereschritte nach Ausbildungsende
Nach der Ausbildung starten viele in Positionen wie Sachbearbeitung Lizenz/Vertrieb, Disposition, Programmassistenz oder im kaufmännischen Projektumfeld von Produktionen. Das Einstiegsgehalt liegt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.950 € brutto/Monat; je nach Einsatzfeld und Unternehmensgröße sind zum Einstieg auch 2.800 € bis 3.200 € brutto/Monat üblich. In der Praxis prägen anfangs vor allem saubere Datenpflege, termintreue Abstimmungen mit Partnern und ein routinierter Umgang mit Vertrags- und Leistungsbausteinen den Arbeitsalltag.
Entwicklung zur Budgetverantwortung
Mit ersten Berufsjahren entwickeln sich häufig breitere Schnittstellenrollen, etwa mit mehr Verantwortung für Budgetpositionen, Lizenzpakete oder die Koordination externer Dienstleister. Weitere Schritte können in Richtung Produktmanagement, Vertrieb oder Einkauf führen; in solchen Funktionen werden Gehaltsniveaus meist stärker durch Ergebnisverantwortung, Marktsegment und variable Bestandteile geprägt. Auch Spezialisierungen, etwa auf internationale Rechte, Plattformdistribution oder Produktionskalkulation, sind im Berufsfeld verbreitet.
Anforderungen im dynamischen Produktionsumfeld
Für den Berufseinstieg ist zudem relevant, dass Arbeitsabläufe oft projektgetrieben sind und sich Prioritäten kurzfristig verschieben können, etwa durch Programmänderungen, Liefertermine oder Freigabeprozesse. Wer die formalen Abläufe rund um Rechte, Abrechnung und Dokumentation sicher beherrscht und gleichzeitig Abstimmungen im Team strukturiert hält, findet typischerweise schnell Anschluss an die betrieblichen Routinen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Kauffrau für Audiovisuelle Medien
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Veranstaltungskauffrau/-mann (m/w/d)
Kaufmännische Planung, Kalkulation und Organisation von Veranstaltungen inklusive Dienstleister- und Budgetsteuerung.
Steuerung und Vermarktung von Medienprodukten mit kaufmännischem Fokus auf Vertrieb, Kalkulation und Produktprozesse.
Industriekauffrau/-mann (m/w/d)
Kaufmännische Aufgaben in Beschaffung, Vertrieb, Planung und Rechnungswesen in Industrieunternehmen.
Projektkauffrau/-mann (m/w/d)
Kaufmännische Begleitung von Projekten mit Controlling, Abrechnung, Vertrags- und Nachtragsmanagement.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d): Berufseinstieg (Disposition/Vertrieb/Projektassistenz)
Einstieg in kaufmännische Abläufe der Medienproduktion, z. B. Angebot/Kalkulation, Rechte- und Lizenzthemen, Koordination von Dienstleistern sowie Unterstützung in Vertrieb oder Projektorganisation.
Stufe 2:Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d): Projektkoordination / Disposition
Eigenständige Steuerung von Produktionen oder Teilprojekten mit Budgetblick, Termin- und Ressourcenplanung, Abstimmung zwischen Redaktion/Produktion, Postproduktion und externen Partnern.
Stufe 3:Senior Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d): Produktions- oder Rechte-/Lizenzmanagement
Verantwortung für komplexere Budgets und Vertrags-/Rechtethemen, Verhandlung mit Dienstleistern sowie Qualitätssicherung in der kaufmännischen Produktionsabwicklung.
Stufe 4:Teamleitung (Produktion, Disposition, Rechte & Lizenzen, Media Operations)
Fachliche und organisatorische Führung eines Teams, Prozessverantwortung (z. B. Freigaben, Budgetsteuerung, Reporting), Schnittstellenmanagement zu Redaktion, Technik und Vertrieb.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Produktionskalkulation & Budgetcontrolling
Kalkulation von Produktionskosten, Budgetüberwachung, Forecasting, Abrechnung und Reporting über Produktionsphasen hinweg.
Rechte-, Lizenz- und Vertragsmanagement (AV)
Klärung und Dokumentation von Nutzungsrechten, Lizenzketten, Vertragsprüfung sowie Abstimmung mit Vertrieb, Legal und Produktion.
Distribution & Sales Operations (TV/Streaming/VoD)
Kaufmännische Unterstützung von Vertrieb und Auswertung, Pflege von Auswertungsfenstern, Liefer- und Erlöslogik sowie Schnittstelle zu Plattformen.
Postproduktionskoordination (kaufmännisch/operativ)
Disposition von Postproduktionsleistungen, Kosten- und Terminsteuerung, Abstimmung zu Deliverables, Abnahme- und Abrechnungsprozessen.
Media Operations & Content Delivery (kaufmännische Schnittstelle)
Koordination von Lieferketten und Leistungsabrechnung rund um Ausspielung/Archivierung, Schnittstelle zwischen Technik, Produktion und Plattformanforderungen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.640 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Kauffrau für Audiovisuelle Medien
Der Beruf verbindet kaufmännische Steuerung mit Produktions- und Dispositionspraxis in Film, TV, Radio oder Streaming-nahen Umfeldern. Mit wachsender Routine in Kalkulation, Rechte- und Lizenzabwicklung sowie Termin- und Ressourcenplanung steigt das Einkommen meist schrittweise vom Einstieg bis zur erfahrenen Fachkraft. Entwicklungsspielräume entstehen vor allem über Spezialisierungen in Einkauf, Programmplanung oder Produktionskoordination sowie über projektbezogene Verantwortung. Die digitale Arbeit prägen CMS sowie MAM-/DAM-Systeme, ERP- und Buchungssysteme, Dispositionssoftware und kollaborative Cloud-Tools; KI wirkt vor allem unterstützend bei Datenpflege, Recherche und Workflows.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Ausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG) abgeschlossen; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Junior-Sachbearbeitung Medienkauf | 2.950 € |
| 2. Jahr | Duale Ausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG) + Einarbeitung in CMS, MAM/DAM, ERP; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (zunehmend selbstständig) | 3.060 € |
| 3. Jahr | Praxisvertiefung in Disposition, Rechte-/Lizenzprozessen, Kalkulation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.210 € |
| 4. Jahr | Routine in Vertrags- und Abrechnungsabläufen, Datenpflege in ERP/CRM; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (erweiterter Aufgabenbereich) | 3.350 € |
| 5. Jahr | Stabiler Verantwortungsbereich, z. B. Einkauf/Programm- oder Produktionsadministration; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (nach mehreren Jahren Praxis) | 3.640 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung, z. B. Rechtemanagement, Disposition oder Produktionscontrolling; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.820 € |
| 7. Jahr | Komplexere Projekte, Schnittstellenarbeit mit Redaktion, Technik, Dienstleistern; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.010 € |
| 8. Jahr | Sicherer Umgang mit MAM/DAM, Sende- und Planungssystemen, Projekttools; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung gefestigt) | 4.580 € |
| 9. Jahr | Breite Verantwortung im Projektgeschäft, ggf. fachliche Koordination im Team; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (seniornah) | 4.740 € |
| 10. Jahr | Zusätzliche projektbezogene Verantwortung, z. B. Koordination von Produktionen oder Budgets; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (projektbezogene Koordination) | 4.900 € |
Duale Ausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG) abgeschlossen; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG) + Einarbeitung in CMS, MAM/DAM, ERP; fortschreitende Qualifizierung
Praxisvertiefung in Disposition, Rechte-/Lizenzprozessen, Kalkulation; fortschreitende Qualifizierung
Routine in Vertrags- und Abrechnungsabläufen, Datenpflege in ERP/CRM; fortschreitende Qualifizierung
Stabiler Verantwortungsbereich, z. B. Einkauf/Programm- oder Produktionsadministration; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung, z. B. Rechtemanagement, Disposition oder Produktionscontrolling; fortschreitende Qualifizierung
Komplexere Projekte, Schnittstellenarbeit mit Redaktion, Technik, Dienstleistern; fortschreitende Qualifizierung
Sicherer Umgang mit MAM/DAM, Sende- und Planungssystemen, Projekttools; fortschreitende Qualifizierung
Breite Verantwortung im Projektgeschäft, ggf. fachliche Koordination im Team; fortschreitende Qualifizierung
Zusätzliche projektbezogene Verantwortung, z. B. Koordination von Produktionen oder Budgets; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: ver.di Tarifverträge Medienbranche. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen Monatsgehälter typischerweise um 2.950 € brutto, in vielen Fällen innerhalb einer Spanne von 2.800 € bis 3.200 €. Steigerungen ergeben sich häufig über tarifliche Stufen, wachsende Projektverantwortung und den Wechsel in größere Produktionsumfelder.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung bewegen sich die Monatsgehälter häufig um 3.640 € brutto. Als erfahrene Fachkraft mit stabiler Budget- und Vertragsverantwortung werden oft etwa 4.580 € brutto erreicht. Mit erweiterter Verantwortung, etwa als Teamleitung oder in der Produktionskalkulation für größere Formate, sind Größenordnungen um 5.200 € brutto pro Monat üblich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Verantwortung im Projektcontrolling: mit sicherer Budgetsteuerung, belastbaren Kalkulationen und eigenständiger Betreuung mehrerer Produktionen steigt die Eingruppierung oft spürbar.
- 2Spezialisierung auf Rechte und Lizenzen, Lizenzabrechnung oder Musik- und Archivclearing: wer komplexe Nutzungsrechte verhandelt und dokumentiert, wird in vielen Häusern höher bewertet.
- 3Tarifbindung und Eingruppierung nach Haustarif: in tarifgebundenen Medienunternehmen sind Gehaltsstufen und Entwicklungswege meist klarer als in kleineren, frei verhandelnden Betrieben.
- 4Unternehmensgröße und Projektvolumen: große Sendergruppen oder Produktionsnetzwerke zahlen häufig mehr, weil Budgets, Abstimmungsaufwand und Compliance-Anforderungen steigen.
- 5Zusatzqualifikationen wie IHK-Fortbildung im Projektmanagement oder Controlling sowie sehr gute Englischkenntnisse für internationale Lizenzen und Koproduktionen können das Gehaltsniveau erhöhen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt stabil, weil audiovisuelle Inhalte über viele Kanäle nachgefragt werden und Projekte dauerhaft kaufmännisch gesteuert werden müssen. Gleichzeitig steigt der Abstimmungsaufwand durch mehr Ausspielwege, internationale Koproduktionen und komplexere Rechteketten.
Digitalisierte Workflows, automatisierte Abrechnungsschritte und datenbasierte Reichweiten- und Erlösmodelle verändern vor allem die Schnittstelle zwischen Controlling, Lizenzmanagement und Produktion. Für Berufseinsteiger verbessern sich die Chancen besonders dort, wo Produktionsvolumen hoch ist und Prozesse professionell standardisiert sind.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 900 € auf 1.000 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 900 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 950 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.000 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.950 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.950 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 4.580 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d)?
Wer als Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem ver.di Tarifverträge Medienbranche vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Filmproduktion, Fernsehproduktion, Videoproduktion, Serienproduktion, Fernsehen und Rundfunk oder Öffentlich-rechtliche Sender. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Kauffrau für Audiovisuelle Medien (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Verantwortung im Projektcontrolling sowie Spezialisierung auf Rechte und Lizenzen, Lizenzabrechnung oder Musik- und Archivclearing. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. ver.di Tarifverträge Medienbranche), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
