Kaufmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kaufmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Kaufmann (m/w/d) Gehalt 2026Kaufmann (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.820 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.500 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.000 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: ver.di EG 7-9 / IG Metall EG 6-8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Kaufmann (m/w/d)
Im Betrieb ist meist vom Kaufmann (m/w/d) die Rede, während Kaufmann / Kaufmännische Fachkraft (m/w/d) die formale Berufsbezeichnung ist. Im Arbeitsalltag geht es um die Abwicklung von Aufträgen, das Erstellen von Angeboten und Rechnungen sowie die Pflege von Kundendaten und Stammdaten. Häufig kommen Telefon, E-Mail, Warenwirtschaft und Tabellenkalkulation zusammen, dazu Abstimmungen mit Einkauf, Vertrieb und Buchhaltung.
Gearbeitet wird vor allem im Büro, teils kombiniert mit Kundenkontakt im Außendienst oder mit Schnittstellen zu Lager und Versand. Beschäftigung findet sich unter anderem im Handel, in Industrieunternehmen, bei Dienstleistern wie etwa Logistikbetrieben oder Versicherungen sowie in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Verwaltungen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Kaufmann (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
4.025 €
3.450 € – 4.313 €
München
3.920 €
3.360 € – 4.200 €
Düsseldorf
3.920 €
3.360 € – 4.200 €
Hamburg
3.850 €
3.300 € – 4.125 €
Köln
3.780 €
3.240 € – 4.050 €
Stuttgart
3.710 €
3.180 € – 3.975 €
Nürnberg
3.570 €
3.060 € – 3.825 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.500 €
3.000 € – 3.750 €
Hannover
3.430 €
2.940 € – 3.675 €
Essen
3.395 €
2.910 € – 3.638 €
Dortmund
3.360 €
2.880 € – 3.600 €
Berlin
3.325 €
2.850 € – 3.563 €
Bremen
3.325 €
2.850 € – 3.563 €
Leipzig
3.080 €
2.640 € – 3.300 €
Dresden
3.080 €
2.640 € – 3.300 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 3.450 € | 4.025 € | 4.313 € | +15% |
München | 3.360 € | 3.920 € | 4.200 € | +12% |
Düsseldorf | 3.360 € | 3.920 € | 4.200 € | +12% |
Hamburg | 3.300 € | 3.850 € | 4.125 € | +10% |
Köln | 3.240 € | 3.780 € | 4.050 € | +8% |
Stuttgart | 3.180 € | 3.710 € | 3.975 € | +6% |
Nürnberg | 3.060 € | 3.570 € | 3.825 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.000 € | 3.500 € | 3.750 € | ±0% |
Hannover | 2.940 € | 3.430 € | 3.675 € | -2% |
Essen | 2.910 € | 3.395 € | 3.638 € | -3% |
Dortmund | 2.880 € | 3.360 € | 3.600 € | -4% |
Berlin | 2.850 € | 3.325 € | 3.563 € | -5% |
Bremen | 2.850 € | 3.325 € | 3.563 € | -5% |
Leipzig | 2.640 € | 3.080 € | 3.300 € | -12% |
Dresden | 2.640 € | 3.080 € | 3.300 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich oft höhere Werte in wirtschaftsstarken Regionen, besonders in Süddeutschland und in Stadtstaaten wie Hamburg. In Teilen Ostdeutschlands liegen die Monatsgehälter dagegen häufiger darunter.
Gehaltstreiber sind vor allem Unternehmensdichte, Tariflandschaft und Lebenshaltungskosten: Wo Mieten und Wettbewerb um Fachkräfte höher sind, fällt auch die Vergütung typischerweise stärker aus.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung im Dienstleistungsumfeld
Der typische Einstieg in die Tätigkeit als Kaufmann (m/w/d) erfolgt in Deutschland über eine duale Ausbildung im Umfeld von Dienstleistungen. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Einsatzbereich und Bewerberlage unterschiedliche schulische Voraussetzungen; häufig wird mindestens ein mittlerer Schulabschluss gesehen, teils auch (Fach-)Abitur. Der Zugang läuft meist über eine klassische Bewerbung mit Unterlagen, Gespräch und, je nach Unternehmen, kurzen Eignungstests, bei denen vor allem Sorgfalt, Zahlenverständnis und Kommunikationsfähigkeit sichtbar werden sollen.
Vermittlung kaufmännischer Handlungsfähigkeit
Die Ausbildung verbindet Arbeit im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule und ist auf eine breite kaufmännische Handlungsfähigkeit ausgelegt. Typische Inhalte betreffen Kunden- und Auftragsprozesse, kaufmännische Steuerung, grundlegende rechtliche Rahmen, Kommunikation sowie den sicheren Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln. Die Praxisphasen im Betrieb orientieren sich an realen Abläufen, etwa im Kundenservice, in der Sachbearbeitung oder bei organisatorischen Tätigkeiten; dabei werden Arbeitsweisen wie Dokumentation, Termin- und Informationsmanagement sowie Abstimmung mit internen Stellen eingeübt.
Abschlussprüfung vor der Handelskammer
Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Den Abschluss bildet die IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer); sie strukturiert den Ausbildungsabschluss und stellt den formalen Nachweis der beruflichen Handlungsfähigkeit dar. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit ist im System der dualen Ausbildung grundsätzlich möglich, wenn Voraussetzungen wie passende Vorbildung oder sehr gute Leistungen vorliegen; die Ausgestaltung hängt von den zuständigen Stellen und betrieblichen Rahmenbedingungen ab. Maßgebliche Rechtsgrundlage der Ausbildung ist das BBiG (Berufsbildungsgesetz).
Aufstieg zum Fachwirt
Nach dem Abschluss sind im IHK-System vor allem kaufmännische Aufstiegsfortbildungen verbreitet, die zu verantwortungsvolleren Aufgaben in Organisation, Steuerung oder Teamkoordination führen. Typische einer Qualifikationen wie Fachwirt/in (beispielsweise Wirtschaftsfachwirt oder Handelsfachwirt) sowie Betriebswirt/in IHK, oft ergänzt durch Spezialisierungen rund um Vertrieb, Einkauf, Personal, Rechnungswesen oder kundennahe Serviceprozesse, passend zum Dienstleistungskontext.
Strukturierte Arbeitsweise und Diskretion
Persönlich sind Zuverlässigkeit, ein strukturierter Arbeitsstil und sichere schriftliche Kommunikation besonders relevant, weil viele Tätigkeiten an Prozessen, Fristen und nachvollziehbarer Dokumentation hängen. Gesundheitliche Hürden stehen meist nicht im Vordergrund; wichtiger sind Belastbarkeit in arbeitsintensiven Phasen, Diskretion im Umgang mit Daten sowie die Fähigkeit, auch bei wechselnden Anforderungen konzentriert und serviceorientiert zu arbeiten.
Aufstiegsfortbildung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung)IHK/HWK
Die Qualifikation als Kaufmann wird durch eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung) erworben. Diese baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Berufserfahrung auf.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Kaufmann
Hinweis: Während der Fortbildung kann Aufstiegs-BAföG beantragt werden. Eine klassische Ausbildungsvergütung gibt es nicht.
Ausbildung & Berufseinstieg
Anforderungen im Bewerbungsprozess
Der Einstieg in den Beruf Kaufmann (m/w/d) führt in der Regel über eine duale Ausbildung. Der Bewerbungsprozess bei Ausbildungsbetrieben umfasst häufig schriftliche Unterlagen, Gespräche und teils kurze Eignungschecks, je nach Branche und Unternehmensgröße. Erwartet werden meist ein mittlerer Schulabschluss oder (je nach Betrieb) Abitur, dazu solide Deutsch- und Mathematikkenntnisse sowie ein sicherer Umgang mit gängigen Office-Anwendungen. Im Arbeitsalltag zählen Sorgfalt, Kundenorientierung, Kommunikationsfähigkeit und ein verlässliches Organisationstalent.
Verknüpfung von Theorie und Praxis
Die Ausbildung ist als Duale Ausbildung angelegt und dauert 3 Jahre. Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, sodass kaufmännische Grundlagen aus dem Unterricht direkt mit typischen Aufgaben im Unternehmen verknüpft werden, etwa in Auftragsbearbeitung, Rechnungswesen, Materialwirtschaft oder im Kundenkontakt. Die Ausbildung ist vergütet, häufig orientiert an tariflichen Regelungen; ob eine Tarifbindung greift, ist branchenabhängig. Die IHK (Industrie- und Handelskammer) ist die prüfende Stelle, abgeschlossen wird mit der IHK-Abschlussprüfung.
Gesetzlicher Rahmen der Berufsausbildung
Rechtlich ist die Ausbildung im BBiG (Berufsbildungsgesetz) verankert, was Aufbau, Prüfungslogik und Mindeststandards strukturiert. Die Abschlussprüfung bildet dabei den formalen Abschluss, auf den die Lerninhalte im Betrieb und in der Berufsschule hinarbeiten. In der Praxis zeigt sich der Schwerpunkt je nach Einsatzbereich: Während manche Betriebe stärker vertriebsnah ausbilden, liegt der Fokus andernorts eher auf Einkauf, Sachbearbeitung oder internen Services.
Erste Schritte in der Sachbearbeitung
Nach bestandener Abschlussprüfung starten viele in Positionen wie Sachbearbeitung, Assistenz in Vertrieb oder Einkauf, Kundenservice oder in kaufmännischen Schnittstellenfunktionen. Als Einstiegsgehalt gelten 2.700–3.000 € brutto/Monat, häufig liegt der Einstieg bei 2.820 € brutto/Monat. Unterschiede entstehen unter anderem durch Branche, Tarifbindung, Verantwortungsumfang und Standort, ohne dass damit eine einheitliche Entwicklung vorgegeben ist.
Entwicklung durch Prozessverantwortung
Typische Weiterentwicklungen ergeben sich über Spezialisierungen im Unternehmen, zusätzliche Verantwortung in Prozessen oder den Wechsel in angrenzende Funktionen, etwa Controlling-nahe Aufgaben, Key-Account-Unterstützung oder Teamkoordination. Je stärker Aufgaben eigenständig gesteuert werden und je mehr Schnittstellenverantwortung hinzukommt, desto eher verändern sich Rolle und Vergütung, wobei die Bandbreite stark vom Betrieb und der Branche geprägt bleibt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Kaufmann
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)
Organisation und Koordination von Büroprozessen, Assistenzaufgaben sowie kaufmännische Sachbearbeitung je nach Einsatzbereich.
Industriekaufmann (m/w/d)
Kaufmännische Steuerung von Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Rechnungswesen in Industrieunternehmen.
Steuerfachangestellter (m/w/d)
Mitwirkung bei Finanzbuchführung, Lohnabrechnung sowie der Vorbereitung von Steuererklärungen und Jahresabschlüssen in Kanzleien.
Organisation von Transporten, Abstimmung mit Dienstleistern, Kalkulationen sowie Bearbeitung von Versand- und Zolldokumenten je nach Einsatz.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Kaufmann (m/w/d) (Einstieg)
Einstieg in kaufmännische Kernaufgaben wie Auftragsbearbeitung, Rechnungswesen-Assistenz, Stammdatenpflege und Kommunikation mit internen Schnittstellen.
Stufe 2:Kaufmann (m/w/d) (nach mehreren Berufsjahren)
Selbstständige Bearbeitung eines festen Aufgabenbereichs, häufig mit mehr Verantwortung für Prozesse, Termine, Qualität und Abstimmung mit Fachabteilungen.
Stufe 3:Erfahrene kaufmännische Fachkraft (m/w/d)
Übernahme komplexerer Vorgänge, häufig mit Koordination von Teilprozessen, fachlicher Unterstützung im Team und eigenständigem Reporting.
Stufe 4:Teamleitung kaufmännische Sachbearbeitung (m/w/d)
Führung eines kleinen Teams, Steuerung von Arbeitsverteilung, Einarbeitung, Qualitätssicherung und Schnittstellenarbeit mit angrenzenden Bereichen.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
Rechnungsprüfung, Kontierung, OP-Listen, Mahnwesen und Abstimmungen im laufenden Rechnungswesen.
Controlling-Assistenz / kaufmännisches Reporting
Auswertungen, Kennzahlen, Kostenstellenlogik und Unterstützung bei Planungs- und Monatsabschlussprozessen.
Auftragsmanagement / Order Processing
Angebots- und Auftragserfassung, Terminverfolgung, Koordination von Lieferung/Leistung und Schnittstellensteuerung.
Vertriebsinnendienst (Key-Account-nahe Betreuung)
Kundenbetreuung im Innendienst, Angebotskalkulation, Vertrags- und Konditionenpflege sowie Abstimmung mit Außendienst.
Zoll- und Exportabwicklung
Ausfuhrprozesse, Dokumentation, Präferenzkalkulation, Abstimmung mit Speditionen sowie Compliance-nahe Aufgaben im Außenhandel.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.500 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Kaufmann
Mit wachsender Routine im Einkauf, Vertrieb, Rechnungswesen oder in der Sachbearbeitung steigen Verantwortung und Gehalt typischerweise schrittweise. Grundlage ist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung) mit IHK (Industrie- und Handelskammer)-Abschlussprüfung nach BBiG (Berufsbildungsgesetz); tarifgebundene Betriebe (branchenabhängig) prägen dabei häufig klare Entgeltstrukturen. Nach dem Einstieg zählen sichere Prozessabläufe, Kunden- und Lieferantenkommunikation sowie Zahlenverständnis, später kommen Koordination und Schnittstellenarbeit hinzu. Digitalisierung wirkt im Alltag vor allem über ERP-Systeme wie SAP, Oracle oder Microsoft Dynamics sowie cloud-basierte Bürosoftware und automatisierte Workflows; das Automatisierungsrisiko gilt als medium bei mittlerem KI-Einfluss.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.820 € |
| 2. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste Selbstständigkeit) | 3.050 € |
| 3. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, breitere Aufgaben) | 3.270 € |
| 4. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung) | 3.500 € |
| 5. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (sichere Prozessverantwortung) | 3.750 € |
| 6. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Debitoren/Kreditoren, Einkauf, Vertrieb) | 3.840 € |
| 7. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Schnittstellen, ERP-gestützte Abläufe) | 3.920 € |
| 8. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stabile Zuständigkeiten) | 4.000 € |
| 9. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (erweiterte Zuständigkeiten) | 4.290 € |
| 10. Jahr | Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Teamkoordination / Projektkoordination) | 4.580 € |
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (Duale Ausbildung), IHK-Abschlussprüfung; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: ver.di EG 7-9 / IG Metall EG 6-8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Einstieg liegt das Bruttogehalt häufig bei rund 2.820 € im Monat. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung sind in vielen Fällen etwa 3.500 € brutto/Monat erreichbar, besonders wenn Aufgaben eigenständiger bearbeitet werden oder eine höhere tarifliche Einstufung greift.
Als erfahrene Fachkraft bewegt sich die Vergütung typischerweise um 4.000 € brutto pro Monat. Mit erweiterter Verantwortung oder Führungsanteilen sind Werte um 4.580 € brutto/Monat verbreitet, etwa bei Teamkoordination, Budgetnähe oder der Steuerung wichtiger Kunden- und Prozessbereiche.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, etwa über höhere Eingruppierungen, zusätzliche Verantwortung im Tagesgeschäft oder die Übernahme komplexerer Kunden- und Auftragsfälle.
- 2Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen können das Gehalt deutlich strukturieren, inklusive klarer Stufen, Sonderzahlungen und festgelegter Entwicklungswege gegenüber frei verhandelten Einzelverträgen.
- 3Zusatzqualifikationen wie IHK-Fortbildungen, etwa zum Fachwirt, sowie nachweisbare ERP-Kenntnisse in Systemen wie SAP erhöhen die Einsatzbreite und verbessern oft die Verhandlungsposition.
- 4Unternehmensgröße und Prozessreife spielen eine Rolle: Größere Betriebe zahlen häufiger höher und bieten Funktionszulagen, während kleinere Firmen eher breit zugeschnittene Allround-Rollen vergüten.
- 5Spezialisierungen, zum Beispiel in Export- und Zollabwicklung, Debitorenmanagement oder Einkauf mit Lieferantenmanagement, werden in vielen Betrieben höher bewertet als rein allgemeine Sachbearbeitung.
Marktausblick
Die Nachfrage nach kaufmännischen Profilen bleibt in vielen Bereichen stabil, weil nahezu jede Organisation Auftragsabwicklung, Kundenkommunikation und interne Koordination benötigt. Chancen ergeben sich besonders dort, wo Prozesse eng mit Vertrieb, Einkauf oder Rechnungswesen verzahnt sind.
Veränderungen kommen vor allem durch Digitalisierung und Automatisierung: Standardvorgänge laufen stärker über ERP-Systeme, Workflows und Self-Service. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt hin zu Prozessverständnis, Datenqualität und Schnittstellenarbeit zwischen Fachabteilungen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Kaufmann (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 0 € auf 0 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 0 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 0 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 0 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Kaufmann (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.820 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Kaufmann (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Berufserfahrung und zunehmende Verantwortung wirken sich merklich auf die Vergütung aus. Vom Einstiegsniveau bei 2.820 € brutto/Monat ist mit der Zeit ein Anstieg auf rund 4.000 € brutto/Monat realistisch – je nach Branche und Funktion auch mehr.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Kaufmann (m/w/d)?
Wer als Kaufmann (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem ver.di EG 7-9 / IG Metall EG 6-8 vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Kaufmann (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Automobilindustrie, Maschinenbau, Chemie/Pharma, Einzelhandel, Großhandel oder E-Commerce. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Kaufmann (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, etwa über höhere Eingruppierungen, zusätzliche Verantwortung im Tagesgeschäft oder die Übernahme komplexerer Kunden- und Auftragsfälle. sowie Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen können das Gehalt deutlich strukturieren, inklusive klarer Stufen, Sonderzahlungen und festgelegter Entwicklungswege gegenüber frei verhandelten Einzelverträgen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. ver.di EG 7-9 / IG Metall EG 6-8), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (7)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
