Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) Gehalt 2026Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.900 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.550 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.860 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe EG 8-10 Speditions-TV / ver.di Tarifverträge Logistik. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d)
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung organisieren Transporte und steuern Warenströme von der Anfrage bis zur Zustellung. Im Alltag gehören Angebotserstellung, Routen- und Kapazitätsplanung, Zoll- und Versanddokumente, Terminabstimmungen sowie Reklamationsbearbeitung und Sendungsverfolgung dazu.
Gearbeitet wird überwiegend im Büro, oft eng verzahnt mit Lager, Umschlag oder Leitstand, je nach Standort auch im Schichtmodell. Beschäftigung bieten unter anderem Speditionen, Logistikdienstleister und Frachtführer, aber auch Industrie- und Handelsunternehmen mit eigenen Versandabteilungen sowie beispielsweise Luft- und Seefrachtagenturen oder KEP-Dienstleister, die schnelle Laufzeiten und hohe Transparenzanforderungen kombinieren.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.082 €
3.795 € – 4.255 €
Frankfurt am Main
3.976 €
3.696 € – 4.144 €
Düsseldorf
3.976 €
3.696 € – 4.144 €
Hamburg
3.905 €
3.630 € – 4.070 €
Stuttgart
3.870 €
3.597 € – 4.033 €
Köln
3.834 €
3.564 € – 3.996 €
Nürnberg
3.621 €
3.366 € – 3.774 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.550 €
3.300 € – 3.700 €
Hannover
3.550 €
3.300 € – 3.700 €
Essen
3.515 €
3.267 € – 3.663 €
Dortmund
3.479 €
3.234 € – 3.626 €
Bremen
3.444 €
3.201 € – 3.589 €
Berlin
3.373 €
3.135 € – 3.515 €
Leipzig
3.195 €
2.970 € – 3.330 €
Dresden
3.195 €
2.970 € – 3.330 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.795 € | 4.082 € | 4.255 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.696 € | 3.976 € | 4.144 € | +12% |
Düsseldorf | 3.696 € | 3.976 € | 4.144 € | +12% |
Hamburg | 3.630 € | 3.905 € | 4.070 € | +10% |
Stuttgart | 3.597 € | 3.870 € | 4.033 € | +9% |
Köln | 3.564 € | 3.834 € | 3.996 € | +8% |
Nürnberg | 3.366 € | 3.621 € | 3.774 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.300 € | 3.550 € | 3.700 € | ±0% |
Hannover | 3.300 € | 3.550 € | 3.700 € | ±0% |
Essen | 3.267 € | 3.515 € | 3.663 € | -1% |
Dortmund | 3.234 € | 3.479 € | 3.626 € | -2% |
Bremen | 3.201 € | 3.444 € | 3.589 € | -3% |
Berlin | 3.135 € | 3.373 € | 3.515 € | -5% |
Leipzig | 2.970 € | 3.195 € | 3.330 € | -10% |
Dresden | 2.970 € | 3.195 € | 3.330 € | -10% |
Regionale Einschätzung
In wirtschaftsstarken Regionen und Ballungsräumen liegen die Gehälter häufig höher, etwa in Süddeutschland oder in Metropolregionen wie München, Frankfurt/Rhein-Main oder Hamburg. In strukturschwächeren Gegenden fällt das Niveau im Schnitt eher niedriger aus.
Unterschiede entstehen typischerweise durch Lebenshaltungskosten, dichte Logistik- und Industriecluster sowie die Konzentration größerer Arbeitgeber und Umschlagknoten, die höhere Anforderungen und Budgets mitbringen.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Speditionslogistik
Der typische Einstieg in die Tätigkeit erfolgt über eine duale Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d). In der Praxis setzen Betriebe häufig einen mittleren Schulabschluss oder (Fach-)Abitur voraus; je nach Unternehmensgröße und Aufgabenprofil kommen auch andere schulische Vorbildungen vor. Der Zugang läuft meist über eine reguläre Bewerbung im Ausbildungsbetrieb, ergänzt um Auswahlgespräche und teilweise kurze Eignungstests, etwa zu Deutsch, Mathematik und Grundlagen im Umgang mit digitalen Anwendungen.
Lerninhalte im dualen System
Die Ausbildung ist im Berufsbildungsgesetz (BBiG) verankert und dauert 3 Jahre. Sie verbindet Berufsschule und betriebliche Praxis: Im Unternehmen geht es typischerweise um Auftragsannahme, Disposition, Organisation von Transporten, Zoll- und Dokumentenprozesse sowie Abrechnung und Reklamationsbearbeitung. Weil der fachliche Kontext häufig von IT & Software sowie Digitalisierung geprägt ist, spielen Transport-Management-Systeme (TMS), Schnittstellen zu Kunden- und Carrier-Systemen, Tracking-&-Tracing, elektronische Fracht- und Zolldokumente sowie cloudbasierte Plattformen im Alltag vieler Betriebe eine relevante Rolle.
Abschluss vor der Handelskammer
Der Abschluss erfolgt über die IHK-Abschlussprüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer). Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer ist im dualen System grundsätzlich möglich, wenn Vorbildung und betriebliche Leistungen dies tragen und die formalen Voraussetzungen erfüllt sind; in der Praxis wird dabei vor allem auf schulische Vorleistungen und die Entwicklung im Betrieb abgestellt.
Spezialisierung auf verschiedene Verkehrsträger
Nach dem Einstieg werden häufig Spezialisierungen entlang von Verkehrsträgern (Straße, See, Luft, Bahn), Branchen (z. B. Kontraktlogistik, Pharmalogistik) oder Funktionen (Zoll/Export, Disposition, Key Account, Abrechnung) aufgebaut. Fachlich anschlussfähig sind außerdem Weiterbildungen an der Schnittstelle Logistik und IT, etwa zu ERP/TMS-Anwendungen, Datenqualität und Prozessdigitalisierung, EDI-Anbindungen oder Grundlagen von Cloud- und Integrationsplattformen, sofern diese im Arbeitsumfeld genutzt werden.
Präzision in der operativen Abwicklung
Persönlich wichtig sind Organisationsfähigkeit, Sorgfalt im Umgang mit Fristen und Dokumenten, Kommunikationsstärke mit Kunden und Dienstleistern sowie Belastbarkeit in operativen Spitzen. Da Abläufe stark prozess- und systemgetrieben sind, gelten ein sicherer Umgang mit Software, Interesse an digitalisierten Workflows und ein gutes Verständnis für kaufmännische Zusammenhänge als besonders hilfreich.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.546 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Bewerbung bei Logistikdienstleistern
Der Einstieg als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) beginnt meist mit einer Bewerbung bei Speditions-, Logistik- oder Industrieunternehmen, teils auch bei Dienstleistern mit eigenem Transport- and Lagerbereich. Im Auswahlprozess zählen neben vollständigen Unterlagen häufig kurze Tests oder Gespräche, in denen organisatorisches Denken und ein sicherer Umgang mit Zahlen sichtbar werden sollen. Als Schulabschluss wird in vielen Betrieben ein mittlerer Abschluss erwartet; je nach Betrieb und Aufgabenfeld kommen auch andere schulische Wege vor. Wichtig sind außerdem Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt und Belastbarkeit, weil viele Vorgänge unter Zeitdruck koordiniert werden.
Praxisnahe Qualifizierung im Betrieb
Die Qualifikation erfolgt über eine duale Berufsausbildung nach BBiG (Berufsbildungsgesetz) mit einer Ausbildungsdauer von 3 Jahren und einer IHK als prüfender Stelle; der Abschluss wird über die IHK-Abschlussprüfung erworben. Der Ablauf folgt typischerweise dem Wechsel aus Berufsschule und Betrieb: Im Unternehmen geht es früh um das Anlegen und Steuern von Sendungen, Abstimmungen mit Frachtführern, Termin- und Kapazitätsplanung sowie das Prüfen von Dokumenten und Kosten. Die Ausbildung ist vergütet, häufig mit tariflicher Orientierung, wobei Tarifbindung branchenabhängig eine Rolle spielt.
Erste Schritte in der Disposition
Nach der Abschlussprüfung liegt das Einstiegsgehalt im deutschlandweiten Durchschnitt meist bei 2.900 € brutto/Monat, je nach Betrieb und Aufgabenbereich typischerweise innerhalb einer Spanne von 2.700 € bis 3.200 € brutto/Monat. Häufige erste Positionen sind Sachbearbeitung in Disposition oder Customer Service, Abfertigung/Operations, Versand- und Exportabwicklung oder die Mitarbeit in der Lager- und Transportsteuerung. Der Berufsalltag bleibt stark schnittstellengetrieben: Telefonate, E-Mail-Verkehr, Buchungen in Speditionssoftware und das Abstimmen von Prioritäten zwischen Kunden, Umschlagpunkten und Fahrpersonal prägen viele Arbeitstage.
Aufstieg zur Teamkoordination
Weiterentwicklung entsteht oft über Spezialisierung, etwa in Zoll- und Außenwirtschaft, Seefracht/Luftfracht, Gefahrgut, Key-Account-nahe Betreuung oder in Richtung Teamkoordination. In der Praxis gehen damit meist mehr Verantwortung für Budgets, Prozessqualität oder das Lösen von Störungen in der Lieferkette einher. In tarifgebundenen Bereichen können Einstufungen und Entgeltgruppen zusätzlich Struktur in die Gehaltsentwicklung bringen, während in nicht tarifgebundenen Betrieben die Rolle und der Verantwortungsumfang stärker bestimmen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Kaufmann für Verkehrsservice (m/w/d)
Organisation und Betreuung von Verkehrs- und Serviceprozessen, häufig mit Kundenkontakt, Fahrplan-/Leistungskoordination und Abrechnungsbezug.
Industriekaufmann (m/w/d)
Kaufmännische Steuerung von Beschaffung, Disposition, Auftragsabwicklung und Controlling in Industrieunternehmen.
Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement (m/w/d)
Abwicklung von Handelsgeschäften mit Angebotswesen, Auftrags- und Lieferkoordination sowie Lieferanten- und Kundenmanagement.
Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)
Organisation von Wareneingang/-ausgang, Lagerprozessen, Bestandsführung und Qualitätssicherung im operativen Lagerbetrieb.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (Berufseinstieg)
Einstieg in die operative Abwicklung mit Disposition, Kundenkontakt, Dokumenten- und Zollgrundlagen sowie Kostenkalkulation im Tagesgeschäft.
Stufe 2:Disponent Spedition / Sachbearbeitung Logistik (mit Berufserfahrung)
Eigenständige Touren- und Einsatzplanung, Steuerung von Transportpartnern, Termin- und Kapazitätsmanagement sowie Reklamations- und Kostencontrolling im operativen Bereich.
Stufe 3:Senior Disponent / Spezialist Transportmanagement
Steuerung komplexerer Relationen und Kunden, Schnittstellenkoordination (Lager/Transport/Zoll), Kennzahlenarbeit sowie Stabilisierung bei Abweichungen und Engpässen.
Stufe 4:Teamleitung Disposition / Speditionsleitung (kleine Einheit)
Führung eines Teams, Kapazitäts- und Ergebnisverantwortung, Eskalationsmanagement sowie Abstimmung mit Key Accounts und operativen Partnern.
Stufe 5:Bereichsleitung Logistik/Transport (erweiterte Verantwortung)
Verantwortung für mehrere Teams oder Standorte, Budget- und Zielsteuerung, Vertrags- und Lieferantenmanagement sowie strategische Prozess- und Leistungsentwicklung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Zoll- und Außenwirtschaft (Customs)
Zollabwicklung, Präferenz- und Ursprungsthemen, Exportkontrolle und Dokumentenprozesse im internationalen Versand.
Transportplanung & Disposition (Komplexverkehre)
Disposition anspruchsvoller Relationen (z. B. internationale Teil-/Komplettladungen), Kapazitätsmanagement und Störungsmanagement.
Operatives Logistik-Controlling (KPI & Kosten)
Kennzahlen, Abweichungsanalysen, Frachten- und Prozesskosten, Unterstützung bei Monats-/Leistungsreports im operativen Umfeld.
Customer Service / Key-Account-nahe Speditionsbetreuung
Kundenkommunikation, Leistungsmonitoring, Reklamationssteuerung und Abstimmung von Servicelevels mit operativen Einheiten.
Speditionsvertrieb (Innendienst/Angebotsmanagement)
Angebotskalkulation, Ausschreibungsbearbeitung, Preislogik und Abstimmung mit Operation zur Umsetzbarkeit von Leistungen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.550 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung
Zwischen Kundenanforderungen, Termindruck und internationalen Lieferketten entwickelt sich das Einkommen mit wachsender Routine und Verantwortung spürbar. Nach der dualen Ausbildung und der IHK-Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) folgen meist Einarbeitung, sichere Auftragsabwicklung und später Spezialisierungen, etwa in Seefracht, Luftfracht oder Zoll. Typisch sind Gehaltsschritte vom Einstieg bei 2.900 € bis in den Bereich erfahrener Fachkräfte um 3.860 €. Digitale Prozesse prägen den Alltag: Transportmanagementsysteme (TMS), ERP-Anwendungen, ATLAS sowie Tracking- und EDI-Schnittstellen werden zunehmend zum Standard.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.900 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste selbstständige Disposition) | 3.060 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine in Abfertigung & Dokumenten) | 3.220 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Kunden- und Carriersteuerung) | 3.390 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (stabile Verantwortung im Tagesgeschäft) | 3.550 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Zoll/ATLAS, Key Accounts) | 3.620 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Prozess- und Schnittstellenarbeit) | 3.720 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (komplexe Transporte, Eskalationen) | 3.860 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (fachliche Verantwortung, ggf. Projektanteile) | 4.030 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (breites Portfolio, Schnittstelle zu Controlling/Vertrieb) | 4.200 € |
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe EG 8-10 Speditions-TV / ver.di Tarifverträge Logistik. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg bewegen sich Monatsgehälter typischerweise zwischen 2.700 € und 3.200 € brutto, mit einem Schwerpunkt um 2.900 €. Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung liegt das Niveau häufig zwischen 3.300 € und 3.700 € brutto, wobei 3.550 € als Orientierung für viele Rollen gilt.
Als erfahrene Fachkraft werden meist 3.700 € bis 4.300 € brutto erreicht, mit 3.860 € als verbreitetem Mittelwert. Größere Sprünge entstehen oft durch den Wechsel in komplexere Verantwortungsbereiche, etwa mit eigener Kunden- oder Produktverantwortung, und durch klar definierte Stufen in tarifnahen Strukturen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken meist direkt auf die Eingruppierung, besonders wenn Prozesse eigenständig gesteuert und Störungen im Tagesgeschäft sicher gelöst werden.
- 2Zusatzqualifikationen wie die Weiterbildung zum Verkehrsfachwirt (IHK), Gefahrgut-Schulungen nach ADR oder fundierte Zollkenntnisse (z. B. ATLAS-Praxis) erhöhen die Einsatzbreite.
- 3Tarifbindung und betriebliche Entgeltstufen sorgen häufig für planbarere Gehaltsentwicklung, während außertarifliche Modelle stärker an Verantwortung und Ergebniskennzahlen gekoppelt sind.
- 4Unternehmensgröße und Netzwerkkomplexität spielen eine Rolle: große Speditions- und Logistikgruppen mit mehreren Standorten zahlen oft höher als kleine, lokal ausgerichtete Betriebe.
- 5Spezialisierungen wie Luft- und Seefracht, Projektlogistik oder temperaturgeführte Transporte bringen meist komplexere Dokumentation, engere Zeitfenster und höhere Haftungsrisiken mit.
Marktausblick
Die Nachfrage nach Fachkräften gilt in vielen Teilbereichen als stabil bis eher steigend, weil Lieferketten eng getaktet bleiben und Störungen schneller professionell abgefedert werden müssen. Gleichzeitig führt Kostendruck dazu, dass Abläufe stärker standardisiert und Kennzahlenorientierung wichtiger werden.
Digitalisierung prägt den Beruf durch Transportmanagementsysteme, automatisierte Statusmeldungen und zunehmende Datenqualität in der Sendungsverfolgung. Zusätzlich verändern Zoll- und Compliance-Anforderungen sowie Nachhaltigkeitsvorgaben die tägliche Arbeit, wodurch für Berufseinsteiger ein breites Einsatzfeld zwischen Disposition, Kundenservice und Abrechnung entsteht.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.199 € auf 1.546 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.199 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.370 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.546 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.900 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.900 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 3.860 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d)?
Wer als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Lohngruppe EG 8-10 Speditions-TV / ver.di Tarifverträge Logistik vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) arbeiten?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Spedition, Logistikdienstleistungen, Frachtumschlag, Lagerei, Straßenverkehr oder Schienenverkehr. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken meist direkt auf die Eingruppierung, besonders wenn Prozesse eigenständig gesteuert und Störungen im Tagesgeschäft sicher gelöst werden. sowie Zusatzqualifikationen wie die Weiterbildung zum Verkehrsfachwirt (IHK), Gefahrgut-Schulungen nach ADR oder fundierte Zollkenntnisse (z. B. ATLAS-Praxis) erhöhen die Einsatzbreite.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Lohngruppe EG 8-10 Speditions-TV / ver.di Tarifverträge Logistik), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
