Medizinische Technologin für Radiologie MTRA Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Medizinische Technologin für Radiologie MTRA Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) Gehalt 2026Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.900 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
4.100 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.530 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: TVöD EG 7 / TVöD EG 8/9. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d)
Im Klinikalltag ist meist von der Medizinischen Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) die Rede, während offiziell die Berufsbezeichnung Medizinische Technologin für Radiologie (m/w/d) gilt. Die Abkürzung MTRA steht für Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in und wird im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwendet.
Im Arbeitsalltag werden Untersuchungen in der Bildgebung vorbereitet und durchgeführt, Patienten gelagert, Geräte bedient und Bildqualität sowie Strahlenschutz dokumentiert. Typische Einsatzorte sind Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie, häufig im Schichtdienst und in enger Abstimmung mit Ärzteteams. Beschäftigung findet sich unter anderem in Krankenhäusern, radiologischen Praxen und medizinischen Versorgungszentren, wie etwa auch in Reha-Kliniken oder spezialisierten Diagnostikzentren.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
4.633 €
3.842 € – 5.085 €
München
4.592 €
3.808 € – 5.040 €
Düsseldorf
4.592 €
3.808 € – 5.040 €
Hamburg
4.510 €
3.740 € – 4.950 €
Köln
4.428 €
3.672 € – 4.860 €
Stuttgart
4.346 €
3.604 € – 4.770 €
Nürnberg
4.182 €
3.468 € – 4.590 €
Deutschland (Durchschnitt)
4.100 €
3.400 € – 4.500 €
Hannover
4.018 €
3.332 € – 4.410 €
Essen
3.977 €
3.298 € – 4.365 €
Dortmund
3.936 €
3.264 € – 4.320 €
Berlin
3.895 €
3.230 € – 4.275 €
Bremen
3.895 €
3.230 € – 4.275 €
Leipzig
3.608 €
2.992 € – 3.960 €
Dresden
3.608 €
2.992 € – 3.960 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 3.842 € | 4.633 € | 5.085 € | +13% |
München | 3.808 € | 4.592 € | 5.040 € | +12% |
Düsseldorf | 3.808 € | 4.592 € | 5.040 € | +12% |
Hamburg | 3.740 € | 4.510 € | 4.950 € | +10% |
Köln | 3.672 € | 4.428 € | 4.860 € | +8% |
Stuttgart | 3.604 € | 4.346 € | 4.770 € | +6% |
Nürnberg | 3.468 € | 4.182 € | 4.590 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.400 € | 4.100 € | 4.500 € | ±0% |
Hannover | 3.332 € | 4.018 € | 4.410 € | -2% |
Essen | 3.298 € | 3.977 € | 4.365 € | -3% |
Dortmund | 3.264 € | 3.936 € | 4.320 € | -4% |
Berlin | 3.230 € | 3.895 € | 4.275 € | -5% |
Bremen | 3.230 € | 3.895 € | 4.275 € | -5% |
Leipzig | 2.992 € | 3.608 € | 3.960 € | -12% |
Dresden | 2.992 € | 3.608 € | 3.960 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich regionale Unterschiede, wobei in wirtschaftsstarken Ballungsräumen und in südlichen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg oft höhere Vergütungen vorkommen. In Teilen Ostdeutschlands liegen die Werte im Schnitt eher niedriger.
Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Tariflandschaften, die Dichte großer Klinikträger sowie variierende Lebenshaltungs- und Mietkosten, die sich indirekt in den Gehaltsniveaus widerspiegeln.
Zugang zur Tätigkeit
Gesetzliche Grundlagen der Berufszulassung
Der Zugang zur Tätigkeit als Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) ist in Deutschland klar geregelt und an eine qualifizierende Ausbildung mit Abschlussprüfung gebunden. Grundlage ist das MTBG (Gesetz über die Berufe in der medizinischen Technologie (Medizinische Technologinnen- und Medizinische Technologen-Gesetz - MTBG)), das den Rahmen für Ausbildung und Berufszulassung vorgibt und damit festlegt, welche Qualifikationen für den Einsatz in radiologischen Arbeitsbereichen erforderlich sind.
Struktur der dreijährigen Regelausbildung
Der Regelzugang führt über eine schulische Ausbildung mit einer Ausbildungsdauer von 3 Jahren. Inhaltlich verbindet die Ausbildung theoretische und praktische Anteile aus dem medizinisch-technologischen Umfeld: Dazu zählen typische Arbeitsabläufe in der bildgebenden Diagnostik, der Umgang mit Untersuchungs- und Aufnahmetechniken sowie das sichere Arbeiten in klinischen Prozessen. In der Praxisphase werden Tätigkeiten unter Anleitung in Einrichtungen des Gesundheitswesens eingeübt, sodass Routine in Patientenabläufen, Gerätehandhabung und Dokumentation entstehen kann.
Abschluss durch das Staatsexamen
Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einem Staatsexamen; die prüfende Stelle sind die Staatliche Prüfung (Staatliche Prüfungsausschüsse an den jeweiligen Ausbildungsschulen). Damit ist der Nachweis verbunden, dass die beruflichen Mindeststandards erreicht sind, die für die Arbeit in Bereichen wie Radiologie, Diagnostik und angrenzenden medizinischen Fachabteilungen vorausgesetzt werden.
Erforderliche Kompetenzen für Radiologieberufe
Ergänzend zum Regelweg kommen in der Praxis vor allem einschlägige Spezialisierungen innerhalb des radiologischen Spektrums in Betracht, etwa vertiefende Qualifikationen für bestimmte Modalitäten und Untersuchungsarten oder für qualitätssichernde Aufgaben im technischen und hygienischen Ablauf. Persönlich hilfreich sind eine sorgfältige Arbeitsweise, Belastbarkeit im Schichtkontext, Kommunikationsfähigkeit im Kontakt mit Patientinnen und Patienten sowie ein verlässliches Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit sensiblen medizinischen Verfahren.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Medizinische Technologin für Radiologie MTRA
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.480 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Medizinische Technologin für Radiologie MTRA
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Anerkannter Ausbildungsweg an Berufsfachschulen
Der Regelzugang in den Beruf der Medizinischen Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) erfolgt über eine staatlich anerkannte schulische Ausbildung (Berufsfachschule). Die Ausbildung ist auf 3 Jahre angelegt und verbindet Unterricht mit praktischen Einsätzen in radiologischen Bereichen. Sie schließt mit einer staatlichen Prüfung (Staatsexamen) ab; die rechtliche Grundlage bildet das MTBG (Gesetz über die Berufe in der medizinischen Technologie (Medizinische Technologinnen- und Medizinische Technologen-Gesetz - MTBG)).
Lerninhalte und praktische Schwerpunkte
Im Ausbildungsalltag stehen Anatomie- und Strahlenphysik-Grundlagen, Gerätekunde sowie der sichere Umgang mit Untersuchungsabläufen im Mittelpunkt. Typische Stationen in der konventionellen Röntgendiagnostik, in CT und MRT sowie in Bereichen, in denen Hygiene, Dokumentation und Patientenvorbereitung eng mit der Technik verzahnt sind. Hilfreich sind sorgfältiges Arbeiten, ein ruhiger Umgang mit wechselnden Situationen, Teamfähigkeit im Schnittfeld von Radiologie, Pflege und ärztlichem Dienst sowie ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, weil Strahlenschutz und Qualitätssicherung zum Kern der Tätigkeit gehören.
Erste Schritte im Arbeitsalltag
Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt häufig in einer Spanne von 2.200 € bis 3.200 € brutto/Monat, mit einem typischen Wert um 2.900 € brutto/Monat. Die Eingruppierung erfolgt in vielen Einrichtungen nach Branchentarifverträgen, wodurch Aufgabenprofile und Stufenlogiken den Start mitprägen können. Im Berufsalltag dreht sich der Einstieg meist um das sichere Durchführen standardisierter Untersuchungen, die korrekte Lagerung, die Bedienung der Modalitäten, die Bildqualität sowie die nachvollziehbare Dokumentation.
Einsatzgebiete für neue Fachkräfte
Typische Einstiegspositionen finden sich in Radiologieabteilungen von Krankenhäusern, in radiologischen Praxen oder in medizinischen Versorgungszentren. In der ersten Zeit ist oft entscheidend, Routine an den jeweiligen Geräten und in den lokalen Prozessketten aufzubauen, etwa bei Termin- und Notfalllogik, Kontrastmittelabläufen oder der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachrichtungen. Parallel wird in vielen Teams die eigenständige Übernahme ganzer Untersuchungsstrecken schrittweise ausgeweitet, einschließlich Vor- und Nachbereitung.
Optionen zur beruflichen Weiterentwicklung
Frühe Entwicklungsschritte ergeben sich häufig über Spezialisierungen innerhalb der Bildgebung, über zusätzliche Verantwortlichkeiten in Qualitätssicherung, Geräteorganisation oder Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen. Je nach Einrichtung können auch Funktionsrollen mit stärkerer Koordinations- oder Schnittstellenarbeit hinzukommen, ohne dass sich der Kern des Berufs, die technisch präzise, patientennahe Diagnostik unter Strahlenschutzanforderungen, grundsätzlich verändert. Gehaltsentwicklungen hängen dabei in der Praxis vor allem von Tarifbindung, Stufenlaufzeiten, Verantwortungsumfang und dem Einsatzbereich ab.
Berufliche Entwicklungsoptionen Medizinische Technologin für Radiologie MTRA
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Organisation des Praxisbetriebs mit Patientenvorbereitung, Assistenz bei Untersuchungen/Behandlungen und administrativen Aufgaben.
Qualitätsmanagementbeauftragte/r im Gesundheitswesen (m/w/d)
Aufbau, Pflege und Auditierung von QM-Systemen sowie Begleitung von Prozess- und Dokumentationsstandards im Gesundheitsbetrieb.
Pflegefachfrau / Pflegefachmann (m/w/d)
Pflege, Überwachung und Versorgung von Patientinnen und Patienten inklusive Dokumentation und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Medizintechniker/in (m/w/d)
Wartung, Prüfung und Instandhaltung von Medizingeräten sowie technische Betreuung im Klinik- oder Serviceumfeld.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d): Berufseinstieg
Einsatz in konventioneller Röntgendiagnostik und typischen Routineabläufen, inkl. Patientenlagerung, Bildakquisition und Dokumentation nach Vorgaben der jeweiligen Einrichtung.
Stufe 2:Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d): erfahrene Fachkraft
Eigenständige Durchführung komplexerer Untersuchungen (z. B. CT/MRT je nach Hausstandard), sichere Prozessbeherrschung, Mitarbeit bei Qualitätssicherung und Gerätemanagement im Team.
Stufe 3:Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d): Spezialistin/Schichtkoordination
Übernahme von Koordinationsaufgaben im Tages- oder Schichtbetrieb, Abstimmung mit Radiologie, Pflege und ärztlichem Dienst sowie Sicherstellung standardisierter Untersuchungsabläufe.
Stufe 4:Teamleitung MTRA / Leitende Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d)
Fachliche und organisatorische Führung eines MTRA-Teams, Dienst- und Einsatzplanung, Mitwirkung bei Personalentwicklung sowie Verantwortung für Prozess- und Qualitätsstandards im Bereich.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
MTRA mit Schwerpunkt Computertomographie (CT)
Durchführung CT-Untersuchungen, Protokollanpassung nach Standardvorgaben, Kontrastmittel-Workflows und Qualitätssicherung im Schnittbildbetrieb.
MTRA mit Schwerpunkt Magnetresonanztomographie (MRT)
Sichere Durchführung von MRT-Untersuchungen inkl. Screening, Sequenz-Setups nach Standards und Umgang mit komplexen Untersuchungsanforderungen.
MTRA in der Interventionsradiologie / Angiographie
Assistenz und technische Durchführung im interventionellen Setting, sterile Abläufe, Material- und Gerätemanagement sowie enge Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Team.
MTRA in der Strahlentherapie
Mitwirkung bei Bestrahlungsplanung und -durchführung im Therapiebetrieb, Lagerung/Immobilisation und dokumentationssichere Prozessführung.
MTRA mit Schwerpunkt Qualitätsmanagement & Strahlenschutzorganisation
Organisation von Prüf- und Dokumentationsprozessen, Mitwirkung bei Audits/Standards sowie Koordination strahlenschutzrelevanter Abläufe im Team.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 4.100 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung Medizinische Technologin für Radiologie MTRA
Im radiologischen Alltag steigt das Einkommen meist mit wachsender Routine, sicherer Gerätesouveränität und der Fähigkeit, Abläufe verlässlich zu koordinieren. Nach der staatlich anerkannten schulischen Ausbildung (Berufsfachschule) mit Staatsexamen nach MTBG folgen Einarbeitung und zunehmende Selbstständigkeit in Diagnostik und Dokumentation. Mit einigen Jahren Berufserfahrung wirken sich Spezialisierungen, etwa an CT- oder MRT-Systemen, häufig stärker auf die Eingruppierung aus. Digital geprägt sind PACS- und RIS-Workflows, digitale Bildbearbeitung sowie die ePA; KI-gestützte Bildanalyse verändert Prozesse spürbar, ersetzt die Tätigkeit jedoch typischerweise nicht vollständig.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Staatlich anerkannte schulische Ausbildung (Berufsfachschule), Staatsexamen (MTBG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.900 € |
| 2. Jahr | Berufspraxis im Routinebetrieb, sichere Anwendung von PACS/RIS; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste Selbstständigkeit) | 3.070 € |
| 3. Jahr | Vertiefung in Modalitäten (z. B. CT/MRT), standardisierte Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.240 € |
| 4. Jahr | Mehr Routine in Untersuchungsabläufen, Qualitätssicherung im Team; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.410 € |
| 5. Jahr | Stabile Leistung im Regelbetrieb, Mitwirkung bei Prozess- und Geräteeinweisungen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (voll eingearbeitet) | 3.580 € |
| 6. Jahr | Erweiterte Verantwortung in Schicht-/Ablaufprozessen, digitale Bildbearbeitung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.760 € |
| 7. Jahr | Spezialisierte Einsätze (z. B. MRT/CT), sichere Schnittstellenarbeit zur ePA; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.950 € |
| 8. Jahr | Hohe Routine, Mitarbeit bei Protokollpflege und Standardisierung (inkl. KI-Workflows); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.130 € |
| 9. Jahr | Stabile Expertenrolle, ggf. Funktionsverantwortung für Modalität/Arbeitsbereich; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.330 € |
| 10. Jahr | Optional: koordinierende Aufgaben (z. B. Teamkoordination/Organisationsanteile), einrichtungsabhängig; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (nicht regelhaft) | 4.530 € |
Staatlich anerkannte schulische Ausbildung (Berufsfachschule), Staatsexamen (MTBG); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis im Routinebetrieb, sichere Anwendung von PACS/RIS; fortschreitende Qualifizierung
Vertiefung in Modalitäten (z. B. CT/MRT), standardisierte Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Routine in Untersuchungsabläufen, Qualitätssicherung im Team; fortschreitende Qualifizierung
Stabile Leistung im Regelbetrieb, Mitwirkung bei Prozess- und Geräteeinweisungen; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Verantwortung in Schicht-/Ablaufprozessen, digitale Bildbearbeitung; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierte Einsätze (z. B. MRT/CT), sichere Schnittstellenarbeit zur ePA; fortschreitende Qualifizierung
Hohe Routine, Mitarbeit bei Protokollpflege und Standardisierung (inkl. KI-Workflows); fortschreitende Qualifizierung
Stabile Expertenrolle, ggf. Funktionsverantwortung für Modalität/Arbeitsbereich; fortschreitende Qualifizierung
Optional: koordinierende Aufgaben (z. B. Teamkoordination/Organisationsanteile), einrichtungsabhängig; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: TVöD EG 7 / TVöD EG 8/9. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Monatsbrutto bei rund 2.900 €, in einer Spanne von etwa 2.200 € bis 3.200 €. Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden häufig ungefähr 4.100 € erreicht, je nach Eingruppierung und Zulagen etwa zwischen 3.400 € und 4.500 €.
Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das Monatsbrutto oft um 4.530 €, mit möglichen Werten von circa 4.300 € bis 4.900 €. Deutliche Sprünge ergeben sich vor allem durch tarifliche Stufen, den Wechsel in höher bewertete Einsatzbereiche und die Übernahme koordinierender Aufgaben; mit erweiterter Verantwortung sind im Schnitt etwa 5.200 € möglich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und interne Stufenmodelle: Mit zunehmender Routine an CT, MRT oder Angiografie steigen Eingruppierung und Zulagen in vielen Häusern schrittweise.
- 2Tarifbindung und Schichtzulagen: Tarifverträge im Klinikbereich sowie Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Bereitschaftsdienste können das Monatsbrutto spürbar erhöhen.
- 3Spezialisierung in anspruchsvollen Bereichen: Erfahrung in Interventionen, Strahlentherapie-Planung oder Nuklearmedizin führt häufiger zu höher bewerteten Tätigkeiten.
- 4Zusatzqualifikationen: Fortbildungen zu Strahlenschutz, Qualitätssicherung, Konstanzprüfungen oder Geräte-spezifischen Herstellerzertifikaten erweitern den Verantwortungsbereich.
- 5Größe und Trägerschaft der Einrichtung: Große Kliniken und Verbünde bieten öfter strukturierte Entwicklungsstufen, während kleinere Praxen teils weniger Zulagen, aber andere Benefits haben.
Marktausblick
Die Beschäftigungsaussichten gelten insgesamt als stabil bis eher steigend, da Bildgebung und Therapieplanung in vielen Versorgungsbereichen eine zentrale Rolle spielen. Zusätzlich erhöht eine alternde Bevölkerung in typischen Fällen die Zahl diagnostischer und onkologischer Untersuchungen.
Der Berufsalltag verändert sich durch stärker digitalisierte Workflows, vernetzte Modalitäten und wachsende Anforderungen an Dokumentation und Qualitätssicherung. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen vor allem dort, wo Kliniken und größere Praxisverbünde mehrere Modalitäten betreiben und Einarbeitung sowie Spezialisierung strukturiert organisieren.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Gibt es während der schulischen Ausbildung zum Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) eine Vergütung?
Ja, die Ausbildungsvergütung beträgt 1.350 € brutto/Monat, 1.410 € brutto/Monat, 1.480 € brutto/Monat über die Ausbildungsjahre.
Mit welchem Gehalt kann man als Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) nach der Ausbildung rechnen?
Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 2.900 € brutto/Monat. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, private Arbeitgeber variieren stärker.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d) über die Jahre?
Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 4.100 € brutto/Monat und bei längerer Tätigkeit auf bis zu 4.530 € brutto/Monat. Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen beschleunigen diese Entwicklung.
Welche Rolle spielen Tarifverträge für den Beruf Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d)?
Gerade im öffentlichen und kirchlichen Bereich wird häufig nach dem TVöD EG 7 / TVöD EG 8/9 vergütet, was für transparente Gehaltsstrukturen und regelmäßige Stufenaufstiege sorgt.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.900 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.530 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.500 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Medizinische Technologin für Radiologie MTRA (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem TVöD EG 7 / TVöD EG 8/9 vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. TVöD EG 7 / TVöD EG 8/9), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
