Personaldienstleistungskaufmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Personaldienstleistungskaufmann Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) Gehalt 2026Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.830 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.420 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.920 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Zeitarbeit (ver.di) / Tarifvertrag PD. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d)
Personaldienstleistungskaufleute arbeiten überwiegend im Büro und steuern den Alltag zwischen Kundenbetrieb und eingesetzten Mitarbeitenden. Typisch sind das Erstellen von Stellenprofilen, das Führen von Bewerbergesprächen, die Einsatzplanung sowie die Abstimmung von Vertrags- und Einsatzdetails. Dazu kommen administrative Aufgaben wie die Pflege von Bewerberdaten, die Erstellung von Unterlagen und die Bearbeitung von Rückfragen.
Beschäftigung gibt es vor allem bei Personaldienstleistern und Zeitarbeitsunternehmen, außerdem in Personalabteilungen größerer Arbeitgeber. Branchen finden sich unter anderem in Industrie und Logistik, im Handel, in der Pflege oder im kaufmännischen Bereich, je nachdem, welche Berufsgruppen betreut und vermittelt werden.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.933 €
3.450 € – 4.313 €
Frankfurt am Main
3.830 €
3.360 € – 4.200 €
Düsseldorf
3.762 €
3.300 € – 4.125 €
Stuttgart
3.728 €
3.270 € – 4.088 €
Hamburg
3.694 €
3.240 € – 4.050 €
Köln
3.625 €
3.180 € – 3.975 €
Nürnberg
3.488 €
3.060 € – 3.825 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.420 €
3.000 € – 3.750 €
Hannover
3.420 €
3.000 € – 3.750 €
Essen
3.386 €
2.970 € – 3.713 €
Berlin
3.352 €
2.940 € – 3.675 €
Dortmund
3.352 €
2.940 € – 3.675 €
Bremen
3.317 €
2.910 € – 3.638 €
Leipzig
3.078 €
2.700 € – 3.375 €
Dresden
3.078 €
2.700 € – 3.375 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.450 € | 3.933 € | 4.313 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.360 € | 3.830 € | 4.200 € | +12% |
Düsseldorf | 3.300 € | 3.762 € | 4.125 € | +10% |
Stuttgart | 3.270 € | 3.728 € | 4.088 € | +9% |
Hamburg | 3.240 € | 3.694 € | 4.050 € | +8% |
Köln | 3.180 € | 3.625 € | 3.975 € | +6% |
Nürnberg | 3.060 € | 3.488 € | 3.825 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.000 € | 3.420 € | 3.750 € | ±0% |
Hannover | 3.000 € | 3.420 € | 3.750 € | ±0% |
Essen | 2.970 € | 3.386 € | 3.713 € | -1% |
Berlin | 2.940 € | 3.352 € | 3.675 € | -2% |
Dortmund | 2.940 € | 3.352 € | 3.675 € | -2% |
Bremen | 2.910 € | 3.317 € | 3.638 € | -3% |
Leipzig | 2.700 € | 3.078 € | 3.375 € | -10% |
Dresden | 2.700 € | 3.078 € | 3.375 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlicheren Regionen. In Süddeutschland sowie in Metropolregionen wie München, Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg liegen Vergütungen im Durchschnitt eher höher als in strukturschwächeren Gebieten.
Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die Dichte großer Arbeitgeber und das regionale Lohnniveau, das sich an Wettbewerb und Auftragslage orientiert.
Zugang zur Tätigkeit
Weg über die duale Ausbildung
Der typische Einstieg in die Tätigkeit als Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) erfolgt über eine duale Ausbildung im Dienstleistungsumfeld. In der Praxis erwarten Betriebe häufig einen mittleren Schulabschluss oder (Fach-)Abitur, verbindlich festgelegt ist der Schulabschluss jedoch nicht. Der Zugang beginnt meist mit einem regulären Bewerbungsverfahren, in dem neben Zeugnissen vor allem Kommunikationsvermögen und ein sicherer Umgang mit vertraulichen Informationen eine Rolle spielen.
Lerninhalte im Ausbildungsbetrieb
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Praxis im Ausbildungsbetrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Im Betrieb liegt der Schwerpunkt typischerweise auf Abläufen der Personaldienstleistung: Bedarfsklärung mit Kunden, Mitwirkung bei der Personalgewinnung, Einsatzplanung, Vertrags- und Dokumentenprozesse sowie vorbereitende Tätigkeiten für Abrechnung und Controlling. In der Berufsschule werden kaufmännische Grundlagen und rechtliche Rahmen (unter anderem aus dem Arbeitsumfeld der Personaldienstleistung) mit Branchenprozessen verknüpft.
Abschlussprüfung vor der Handelskammer
Der Abschluss erfolgt über die IHK-Abschlussprüfung bei der IHK (Industrie- und Handelskammer); die Ausbildung basiert auf dem BBiG (Berufsbildungsgesetz). Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer kann unter üblichen Voraussetzungen des dualen Systems vorkommen, etwa bei entsprechenden schulischen oder betrieblichen Voraussetzungen, bleibt aber ein Einzelfall innerhalb der formalen Möglichkeiten.
Aufstieg zum Personalfachkaufmann
Nach dem erfolgreichen Abschluss sind Spezialisierungen häufig entlang der Praxisfelder Zeitarbeit/Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung oder Recruiting-Prozesse angesiedelt. Im IHK-System kommen vor allem kaufmännische Aufstiegsfortbildungen infrage, die zur Tätigkeit in Personal- und Dienstleistungsprozessen passen, etwa Personalfachkaufmann/-frau (IHK) sowie darauf aufbauend der Betriebswirt/in IHK. Je nach Aufgabenprofil können auch Schwerpunkte in Arbeitsrecht, Gesprächsführung oder Controlling die berufliche Entwicklung prägen.
Sorgfalt im sensiblen Dienstleistungsprozess
Wichtige persönliche Voraussetzungen sind eine stabile Belastbarkeit im Tagesgeschäft, organisatorisches Arbeiten und ein verbindlicher Kommunikationsstil, weil Abstimmungen mit Kunden und Bewerbenden den Arbeitsalltag prägen. Sorgfalt ist zentral, da mit sensiblen Daten, Fristen und vertraglichen Regelungen gearbeitet wird; zudem helfen Konfliktfähigkeit und Serviceorientierung, um wechselnde Anforderungen im Dienstleistungsprozess professionell zu steuern.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Personaldienstleistungskaufmann
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.450 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Personaldienstleistungskaufmann
Quelle: Tarifvertrag Personaldienstleistungen NRW ab 01.05.2024. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Start in die Personaldienstleistung
Der Einstieg in den Beruf Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) beginnt in der Regel mit einer dualen Berufsausbildung nach BBiG und mündet in die IHK-Abschlussprüfung. Im Bewerbungsprozess bei Ausbildungsbetrieben zählen neben vollständigen Unterlagen häufig ein klar erkennbares Interesse an Personalthemen, erste kaufmännische Grundkenntnisse und ein sicherer Umgang mit vertraulichen Informationen. Erwartet werden oft mittlere Schulabschlüsse oder (Fach-)Abitur; wichtig sind außerdem Kommunikationsfähigkeit, Organisation und ein professionelles Auftreten, weil früh Kontakt zu Bewerbenden und Kundenunternehmen entsteht.
Praxisphasen und tarifliche Orientierung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist als duales Modell organisiert: Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, sodass Theorie und Praxis parallel wachsen. Im Betrieb geht es typischerweise um das Erstellen von Bewerberprofilen, die Pflege von Kandidaten- und Kundenstammdaten, Terminorganisation, vorbereitende Tätigkeiten für Verträge sowie Einblicke in Lohn- und Abrechnungsprozesse. Die Ausbildung ist vergütet; je nach Betrieb und Tarifbindung sind dabei spürbare Unterschiede möglich, ohne dass die grundlegende Struktur der Ausbildungsvergütung in der Branche untypisch wäre.
Erste Schritte als Personaldisponent
Nach bestandener IHK-Abschlussprüfung starten viele in Positionen wie Personaldisponent/in, Recruiter/in im Personaldienstleistungsumfeld oder als Sachbearbeitung in der Personaladministration. Das Einstiegsgehalt liegt häufig bei 2.830 € brutto/Monat; je nach Einsatzbereich sind auch 2.500 € bis 3.000 € brutto/Monat als Rahmen zu beobachten. Typisch ist, dass die Vergütung anfangs stark davon beeinflusst wird, wie viel Kundenkontakt, Vertriebsanteil oder Abrechnungsverantwortung im Aufgabenpaket liegt.
Operatives Tagesgeschäft in Niederlassungen
In den ersten Monaten steht meist das operative Tagesgeschäft im Vordergrund: passende Profile identifizieren, Rückmeldungen koordinieren, Unterlagen sauber dokumentieren und Abläufe im Matching zwischen Bewerbenden und Kundenunternehmen verstehen. Parallel wächst die Verantwortung für die Einhaltung interner Prozesse, etwa bei Datenschutz, Fristen und der formalen Qualität von Verträgen und Einsatzunterlagen. Gerade in größeren Niederlassungen sind die Schnittstellen zu Vertrieb, Disposition und Payroll ein prägendes Lernfeld.
Spezialisierung in der Kundenbetreuung
Weiterentwicklung verläuft häufig über Spezialisierungen, etwa im Recruiting, in der Kundenbetreuung oder in der Abrechnung, teils auch in Richtung Teamkoordination. In der Praxis spielen dabei zusätzliche Qualifikationen und Erfahrung in arbeitsrechtlichen Grundlagen, Gesprächsführung und Prozesssteuerung eine Rolle. Je nach Unternehmen kann sich das Tätigkeitsprofil deutlich verschieben, von stark administrativ geprägt bis hin zu rollen mit spürbarem vertrieblichem Anteil.
Berufliche Entwicklungsoptionen Personaldienstleistungskaufmann
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Personalkaufmann / Personalkauffrau (IHK) (m/w/d)
Mitarbeit in HR-Abteilungen mit Schwerpunkt Personaladministration, Betreuung von Mitarbeitenden sowie Mitwirkung in Recruiting- und Personalentwicklungsprozessen.
Kaufmann / Kauffrau für Vertrieb (m/w/d)
Betreuung und Ausbau von Kundenbeziehungen sowie Steuerung von Angeboten, Aufträgen und Vertriebsprozessen im Innen- oder Außendienst.
Organisation und Sachbearbeitung in Verwaltung und Assistenz, inklusive Kommunikation, Terminsteuerung und kaufmännischer Dokumentation.
Recruiter / Talent Acquisition Specialist (m/w/d)
Steuerung von Recruiting-Kanälen, Active Sourcing und Interviewprozessen bis zur Vertragsentscheidung in Unternehmen oder Agenturen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) (Einstieg)
Einstieg in die operative Personaldienstleistung mit Fokus auf Bewerbermanagement, Kundenbetreuung und Administration entlang der Arbeitnehmerüberlassung bzw. Personalvermittlung.
Stufe 2:Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) (nach mehreren Jahren Berufserfahrung)
Übernahme eines stabilen Kunden- und Kandidatenstamms, eigenständigere Steuerung von Besetzungen, Vertrags- und Einsatzabwicklung sowie Abstimmung mit internen Schnittstellen.
Stufe 3:Senior Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d)
Erfahrene Fachrolle mit komplexeren Mandaten, höherer Verantwortung für Qualität, Besetzungsstrategie und die Steuerung kritischer Kundenbeziehungen.
Stufe 4:Teamleitung Personaldienstleistung / Niederlassungsleitung (m/w/d)
Führungsrolle mit Verantwortung für Teamsteuerung, Zielerreichung, Kundenportfolio, Ergebnisverantwortung und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben in der Personaldienstleistung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Recruiting & Active Sourcing (Personaldienstleistung)
Aufbau von Kandidatenpipelines, Direktansprache, Interviewführung und passgenaue Besetzungen in engen Arbeitsmärkten.
Disposition & Einsatzsteuerung (Arbeitnehmerüberlassung)
Einsatzplanung, kurzfristige Umbesetzungen, Abstimmung mit Kundenbetrieben sowie Steuerung von Verfügbarkeiten und Passungen.
Vertragswesen & Compliance (AÜG/Arbeitsrecht-nahe Prozesse)
Vertrags- und Dokumentenprozesse, Prüf- und Nachweispflichten sowie saubere Abwicklung im Rahmen regulatorischer Anforderungen.
Abrechnung, Faktura & Kalkulation (Personaldienstleistung)
Stundenerfassung, Abrechnung, Faktura, Margen-/Kalkulationslogik und Abstimmung mit Finance/Controlling.
Key-Account-nahe Kundenbetreuung (Personaldienstleistung)
Betreuung größerer Kunden, Rahmenabstimmungen, Bedarfsklärung, Servicequalität und Ausbau von Bestandsbeziehungen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.420 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Personaldienstleistungskaufmann
Der Berufseinstieg erfolgt nach dualer Berufsausbildung mit IHK-Abschlussprüfung auf Grundlage des Berufsbildungsgesetzes. Mit wachsender Routine in Recruiting, Disposition und Kundenbetreuung steigen Verantwortungsanteile und damit auch das Einkommen: vom typischen Einstieg bei 2.830 € brutto pro Monat in Richtung gefestigter Fachaufgaben und Spezialisierung. Nach mehreren Jahren werden häufig eigenständigere Steuerungsaufgaben in Betreuung, Vertrieb und Prozesskoordination übernommen, was sich in höheren Gehältern niederschlägt. Die Arbeit bleibt durch ATS, CRM-Systeme sowie digitale Zeit- und Abrechnungssysteme geprägt; solide Office- und Datenkompetenz wird damit zum festen Bestandteil des Berufsalltags.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / Einarbeitung | 2.830 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg / erste Fallverantwortung | 2.930 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.120 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / erweitertes Kundenportfolio | 3.280 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung / Prozesse & Kennzahlen | 3.420 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.550 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung / komplexere Besetzungen | 3.680 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.800 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft / Schnittstelle Vertrieb & Disposition | 3.920 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Teamkoordination, projektbezogene Leitung) | 4.060 € |
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, IHK-Abschlussprüfung (BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarifvertrag Zeitarbeit (ver.di) / Tarifvertrag PD. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das durchschnittliche Monatsbruttogehalt bei 2.830 €. Mit wachsender Routine in Disposition, Kundenbetreuung und Recruiting sind nach etwa fünf Jahren häufig 3.420 € brutto pro Monat erreichbar.
Als erfahrene Fachkraft bewegt sich die Vergütung typischerweise bei 3.920 € brutto monatlich. Sprünge entstehen oft dann, wenn zusätzlich zur operativen Betreuung eigenständige Kundenverantwortung, größere Accounts oder koordinierende Aufgaben übernommen werden. In tarifnahen Strukturen erfolgt die Entwicklung häufig über Entgeltstufen, in anderen Unternehmen über interne Gehaltsbänder und Funktionswechsel.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft stufenweise: mit sicherer Kundenbetreuung, eigenständiger Disposition und Routine in Vertragsprozessen steigen Verantwortungsumfang und Vergütung.
- 2Zusatzqualifikationen wie Ausbildereignung (AEVO), Lohn- und Gehaltsabrechnung (z. B. DATEV) oder Arbeitsrecht-Weiterbildungen können komplexere Aufgabenfelder und höhere Gehaltsbänder erschließen.
- 3Tarifbindung und Vergütungsmodelle im Personaldienstleistungsumfeld beeinflussen die Spanne, etwa durch tarifliche Entgeltgruppen, Provisionsanteile oder Bonusregelungen im Vertrieb.
- 4Unternehmensgröße und Niederlassungsstruktur zählen: größere Anbieter mit zentralen HR- und Controllingprozessen zahlen häufig planbarer, während kleinere Standorte stärker von Auftragslage abhängen.
- 5Spezialisierung auf Fachbereiche wie IT-Recruiting, Engineering oder Pflege- und Medizin-Personal kann höhere Anforderungen in Sourcing, Screening und Kundenberatung mit sich bringen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt wird stark von der Personalnachfrage in Kundenbranchen geprägt und zeigt insgesamt eine stabile bis punktuell steigende Nachfrage, besonders bei Engpassprofilen. Gleichzeitig wächst der Druck, Besetzungen schneller und passgenauer zu liefern, was die Anforderungen im Recruiting und in der Kundenkommunikation erhöht.
Digitalisierung verändert den Alltag durch Bewerbermanagementsysteme, automatisierte Vorselektion und mehr datenbasierte Steuerung von Kandidaten- und Kundenpipelines. Für Berufseinsteiger entstehen Chancen vor allem dort, wo systematisches Sourcing, Beratungskompetenz und sichere Prozessarbeit in der Einsatzplanung gefragt sind.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 1.080 € auf 1.450 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 1.080 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.200 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.450 € brutto. Diese Beträge orientieren sich am Tarifvertrag Personaldienstleistungen NRW ab 01.05.2024.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.830 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.830 € brutto/Monat bis hin zu 3.920 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d)?
Wer als Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Tarifvertrag Zeitarbeit (ver.di) / Tarifvertrag PD vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d) arbeiten?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Zeitarbeit, Personalvermittlung, Personalberatung, Automobilindustrie, Maschinenbau oder Chemieindustrie. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Personaldienstleistungskaufmann (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft stufenweise sowie Zusatzqualifikationen wie Ausbildereignung (AEVO), Lohn- und Gehaltsabrechnung (z. B. DATEV) oder Arbeitsrecht-Weiterbildungen können komplexere Aufgabenfelder und höhere Gehaltsbänder erschließen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarifvertrag Zeitarbeit (ver.di) / Tarifvertrag PD), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (11)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
