Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) Gehalt 2026Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.700 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.980 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.440 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Tarif Handwerk (HWK) / IG Metall-ähnlich. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d)
Der Arbeitsalltag von Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikern dreht sich um Montage, Wartung und Reparatur von Rollläden, Jalousien, Markisen, Sonnensegeln und zunehmend auch elektrisch betriebenen Anlagen. Häufig gehören Aufmaß, Materialvorbereitung, das Einbauen von Antrieben und Steuerungen sowie Funktionsprüfungen dazu, teils inklusive Fehlersuche an Motoren oder Funkempfängern.
Gearbeitet wird wechselnd in Werkstatt und auf Baustellen, je nach Auftrag auch in bewohnten Gebäuden mit laufendem Betrieb. Beschäftigung findet sich unter anderem bei Handwerksbetrieben für Sonnenschutztechnik, im Metall- und Fensterbau, bei Fassaden- und Bauelemente-Anbietern sowie in Serviceabteilungen von Herstellern oder im Facility-Umfeld, wie etwa bei größeren Immobiliendienstleistern.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.427 €
3.312 € – 3.829 €
Frankfurt am Main
3.278 €
3.168 € – 3.663 €
Düsseldorf
3.278 €
3.168 € – 3.663 €
Stuttgart
3.248 €
3.139 € – 3.630 €
Hamburg
3.218 €
3.110 € – 3.596 €
Köln
3.159 €
3.053 € – 3.530 €
Nürnberg
3.040 €
2.938 € – 3.397 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.980 €
2.880 € – 3.330 €
Berlin
2.980 €
2.880 € – 3.330 €
Hannover
2.980 €
2.880 € – 3.330 €
Essen
2.950 €
2.851 € – 3.297 €
Dortmund
2.920 €
2.822 € – 3.263 €
Bremen
2.891 €
2.794 € – 3.230 €
Leipzig
2.682 €
2.592 € – 2.997 €
Dresden
2.682 €
2.592 € – 2.997 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.312 € | 3.427 € | 3.829 € | +15% |
Frankfurt am Main | 3.168 € | 3.278 € | 3.663 € | +10% |
Düsseldorf | 3.168 € | 3.278 € | 3.663 € | +10% |
Stuttgart | 3.139 € | 3.248 € | 3.630 € | +9% |
Hamburg | 3.110 € | 3.218 € | 3.596 € | +8% |
Köln | 3.053 € | 3.159 € | 3.530 € | +6% |
Nürnberg | 2.938 € | 3.040 € | 3.397 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.880 € | 2.980 € | 3.330 € | ±0% |
Berlin | 2.880 € | 2.980 € | 3.330 € | ±0% |
Hannover | 2.880 € | 2.980 € | 3.330 € | ±0% |
Essen | 2.851 € | 2.950 € | 3.297 € | -1% |
Dortmund | 2.822 € | 2.920 € | 3.263 € | -2% |
Bremen | 2.794 € | 2.891 € | 3.230 € | -3% |
Leipzig | 2.592 € | 2.682 € | 2.997 € | -10% |
Dresden | 2.592 € | 2.682 € | 2.997 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional fallen die Bruttogehälter meist in wirtschaftsstarken Ballungsräumen und süddeutschen Bundesländern höher aus, etwa in Bayern und Baden-Württemberg, teils auch in Hamburg oder Hessen. In strukturschwächeren Regionen, darunter Teile Ostdeutschlands, liegen die Monatsgehälter häufiger darunter.
Ursachen sind typischerweise Unterschiede bei Lebenshaltungskosten, Auftragslage im Bau- und Modernisierungsumfeld sowie die Dichte größerer Arbeitgeber und tarifgebundener Betriebe.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Sonnenschutztechnik
Der Zugang zur Tätigkeit als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) folgt in Deutschland typischerweise dem Weg über eine duale Ausbildung. Betriebe erwarten im Bewerbungsprozess meist einen allgemeinbildenden Schulabschluss; daneben zählen nachvollziehbares Interesse an handwerklicher Arbeit, technisches Grundverständnis und ein sicherer Umgang mit Werkzeugen und Messmitteln. In der Praxis spielt außerdem eine Rolle, ob Montagen im Team, bei Kundschaft vor Ort und unter wechselnden Witterungsbedingungen zuverlässig umgesetzt werden können.
Lerninhalte in Betrieb und Schule
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet praktische Phasen im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Im Betrieb werden unter anderem Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur von Rollläden, Sonnenschutz- und teilweise auch steuerungsnahen Systemen eingeübt, inklusive der Arbeit an Antrieben, Befestigungen, Dichtungen und sicherheitsrelevanten Komponenten. In der Berufsschule kommen Inhalte wie technische Grundlagen, Lesen von Plänen, Material- und Oberflächenkunde sowie Grundlagen der Elektrotechnik und Steuerungstechnik hinzu, soweit sie für das Gewerk erforderlich sind.
Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer
Den Abschluss bildet die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks. Grundlage ist die HwO (Handwerksordnung). Je nach Vorbildung und Ausbildungsleistungen kann in vielen Handwerksberufen eine Verkürzung möglich sein; die konkrete Ausgestaltung hängt von den anerkannten Rahmenbedingungen und der Abstimmung zwischen Betrieb, Berufsschule und zuständigen Stellen ab.
Aufstieg zur Meisterebene
Nach dem erfolgreichen Abschluss eröffnen sich im Handwerkskammer-System weitere Qualifizierungen, die fachlich an Montage, Service und Sicherheitstechnik des Gewerks anknüpfen. Häufig ist die Entwicklung in Richtung Meister/in im jeweiligen Handwerk relevant, etwa für Führungsaufgaben, Ausbildung von Nachwuchs oder die Übernahme von Verantwortlichkeiten im Betrieb. Ergänzend wird der Betriebswirt/in des Handwerks (HwO) genutzt, wenn neben der fachlichen Arbeit betriebliche Abläufe, Kalkulation und Organisation stärker in den Vordergrund rücken.
Präzision im Montagealltag
Persönlich hilfreich sind eine gute körperliche Belastbarkeit, umsichtiges Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sowie ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein, insbesondere bei elektrischen Antrieben und bei Arbeiten an Gebäuden. Sorgfalt bei Maßaufnahme und Justage, kundenorientierte Kommunikation im Serviceeinsatz und eine strukturierte Fehlersuche sind im Alltag oft entscheidend, weil kleine Abweichungen unmittelbar die Funktion und Sicherheit der Anlagen beeinflussen können.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.150 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Start in den Handwerksbetrieb
Der Berufseinstieg als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) beginnt in der Regel über eine duale Ausbildung in einem Handwerksbetrieb. Im Bewerbungsprozess zählen neben üblichen Unterlagen häufig ein praktischer Eindruck aus einem kurzen Probearbeiten oder Praktikum sowie ein nachvollziehbares Interesse an Technik und Montage. In Betrieben mit Tarifbindung sind Rahmenbedingungen oft klarer geregelt, gleichzeitig unterscheiden sich die Abläufe je nach Spezialisierung auf Neubau, Modernisierung oder Reparaturgeschäft.
Qualifikation durch duales System
Die Ausbildung ist als duale Berufsausbildung angelegt und dauert 3 Jahre. Betrieb und Berufsschule wechseln sich ab: Im Betrieb stehen Montage, Inbetriebnahme und Wartung von Rollladen-, Sonnenschutz- und teilweise Steuerungssystemen im Mittelpunkt, in der Berufsschule werden unter anderem Elektrotechnik-Grundlagen, Werkstoffkunde, Aufmaß sowie Sicherheits- und Qualitätsanforderungen vermittelt. Formale Voraussetzungen sind nicht bundeseinheitlich festgelegt; häufig werden ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss erwartet. In der Praxis fallen vor allem handwerkliches Geschick, Sorgfalt, Kundenumgang, körperliche Belastbarkeit und eine strukturierte Arbeitsweise ins Gewicht. Die Ausbildung ist vergütet, oft in tariflich orientierten Stufen, ohne dass die Beträge branchenweit identisch ausfallen.
Erste Schritte als Geselle
Geprüft wird vor der Handwerkskammer im Rahmen der Gesellenprüfung; die rechtliche Grundlage bildet die Handwerksordnung (HwO). Nach dem Abschluss führen viele erste Schritte in Positionen wie Monteur im Kundendienst, Servicetechniker oder Fachkraft für Installation und Wartung. Das Einstiegsgehalt liegt typischerweise in einer Spanne von 2.370 € bis 3.000 € brutto/Monat, mit einem häufig genannten Orientierungswert von 2.700 € brutto/Monat.
Verantwortung im technischen Kundendienst
Zu den typischen Aufgaben in den ersten Berufsjahren gehören die eigenständige Montage nach Aufmaß, die Fehlersuche an Antrieben und Steuerungen, der Austausch von Verschleißteilen sowie die Abstimmung mit Kundschaft, Bauleitung oder anderen Gewerken auf der Baustelle. Je nach Betrieb verlagert sich der Schwerpunkt entweder stärker in Richtung Baustellenmontage oder in Richtung Reparatur- und Wartungseinsätze, was die Tagesstruktur und die Anforderungen an Dokumentation und Terminplanung prägt.
Perspektiven in der Smart-Home-Technik
Weiterentwicklungen ergeben sich im Handwerk häufig über zusätzliche Verantwortung im Kundendienst, Spezialisierungen auf Funk- und Smart-Home-Anbindungen oder über eine spätere Qualifikation wie die Meisterprüfung. Mit wachsender Erfahrung sind auch Rollen in Arbeitsvorbereitung, Teamleitung oder technischer Beratung im Fachhandel möglich; die Vergütung kann sich dann deutlich von Einstiegswerten lösen und hängt stark von Aufgabenprofil, Region und betrieblicher Struktur ab. Die rechtliche Grundlage der Berufsausbildung ist neben der HwO in der Regel auch im BBiG verankert, etwa bei allgemeinen Regelungen zu Ausbildung und Prüfungswesen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik)
Fertigung und Montage von Metallkonstruktionen, Türen/Toren, Geländern sowie Anpassungs- und Instandsetzungsarbeiten auf Baustelle oder in der Werkstatt.
Elektroniker (Energie- und Gebäudetechnik)
Installation, Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Gebäuden inklusive Steuerungen und Schutzmaßnahmen.
Herstellung und Montage von Bauelementen und Innenausbaukomponenten aus Holz und Holzwerkstoffen inklusive Anpassung und Reparatur.
Einbau und Austausch von Verglasungen sowie Montage von Glas- und Fassadenelementen inklusive Maßaufnahme und Abdichtarbeiten.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (Geselle)
Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur von Rollläden, Sonnenschutz- und Steuerungssystemen im Kundendienst oder auf Baustellen.
Stufe 2:Erfahrene Fachkraft (Service-/Montage-Spezialist)
Eigenständige Einsatzplanung im Tagesgeschäft, komplexere Fehlerdiagnosen an Antrieben/Steuerungen sowie Abstimmung mit Bauleitung oder Auftraggebern.
Stufe 3:Senior-Fachkraft (System- und Technikverantwortung)
Technische Klärung anspruchsvoller Lösungen, Anleiten neuer Mitarbeitender auf Baustelle/Service sowie Qualitätssicherung bei Montage und Abnahme.
Stufe 4:Vorarbeiter / Teamleitung Montage & Service
Fachliche Führung eines kleinen Teams, Baustellenorganisation, Material- und Terminabstimmung sowie Schnittstelle zu Planung, Bauleitung und Kunden.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Antriebs- und Steuerungstechnik (Funk/Bus/Smart-Home)
Parametrierung, Inbetriebnahme und Fehlersuche an Motoren, Funkempfängern, Zeit-/Wettersteuerungen und vernetzten Systemen.
Kundendienst & Reparatur (Bestandssanierung)
Diagnose und Instandsetzung im Bestand, Austausch von Antrieben, Gurt-/Wellenkomponenten sowie Optimierung von Anlagenlauf und Sicherheit.
Sonnenschutz im Objektbau (Raffstore/ZIP-Screens/Wintergartenbeschattung)
Montage und Abnahme größerer Anlagen im Objekt, Abstimmung von Ausführung, Windlast-/Befestigungslösungen und optischen Anforderungen.
Sicherheits- und Rettungswegtechnik (z. B. RWA-nahe Schnittstellen)
Einbindung von Sonnenschutz-/Tor-/Antriebskomponenten in sicherheitsrelevante Funktionen und definierte Betriebszustände (schnittstellenorientiert).
Aufmaß, Arbeitsvorbereitung & Baustellenkoordination
Aufmaß und technische Klärung, Materialdisposition, Terminabstimmung sowie Begleitung von Montageabläufen bis zur Übergabe.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.980 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker
Mit zunehmender Routine im Kundendienst, in der Montage und bei Reparaturen entwickelt sich das Einkommen im Handwerk meist schrittweise. Nach der dualen Berufsausbildung mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer (Rechtsgrundlage: Handwerksordnung) wachsen Selbstständigkeit, Fehlersuche und Verantwortung auf Baustellen oder im Serviceeinsatz. Typisch sind Spezialisierungen auf Antriebe, Steuerungen und anspruchsvolle Einbausituationen, wodurch sich der Gehaltsrahmen erweitert. Die Arbeit bleibt handwerklich geprägt; digitale Anforderungen entstehen vor allem durch Smart-Home- und Funksteuerungen, Sensorik sowie mobile Diagnose- und Dokumentationstools. Tarifbindung ist branchenabhängig möglich.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung abgeschlossen, Gesellenprüfung (HWK); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Geselle/Gesellin) | 2.700 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung, Praxisfestigung im Betrieb; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung abgeschlossen) | 2.780 € |
| 3. Jahr | Berufspraxis, sichere Montage- und Serviceabläufe; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.850 € |
| 4. Jahr | Berufspraxis, erweiterte Fehlersuche (Antrieb/Steuerung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.920 € |
| 5. Jahr | Berufspraxis, eigenständige Auftragsabwicklung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.980 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung in Elektroantrieben/Programmierung, digitale Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (Fachkraft) | 3.140 € |
| 7. Jahr | Spezialisierung Smart-Home-/Funksteuerungen, Sensorik (Wind/Sonne/Regen); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (erfahrene Fachkraft) | 3.290 € |
| 8. Jahr | Komplexe Anlagen, Koordination von Teilgewerken im Einsatz; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (erfahrene Fachkraft) | 3.440 € |
| 9. Jahr | Breite Verantwortung im Service/auf Baustellen, Qualitätssicherung im Ablauf; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.630 € |
| 10. Jahr | Optional: Meisterprüfung als Grundlage für Führungsaufgaben im Handwerk; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Teamkoordination, größere Betriebe) | 3.820 € |
Duale Berufsausbildung abgeschlossen, Gesellenprüfung (HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung, Praxisfestigung im Betrieb; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, sichere Montage- und Serviceabläufe; fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, erweiterte Fehlersuche (Antrieb/Steuerung); fortschreitende Qualifizierung
Berufspraxis, eigenständige Auftragsabwicklung; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung in Elektroantrieben/Programmierung, digitale Dokumentation; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung Smart-Home-/Funksteuerungen, Sensorik (Wind/Sonne/Regen); fortschreitende Qualifizierung
Komplexe Anlagen, Koordination von Teilgewerken im Einsatz; fortschreitende Qualifizierung
Breite Verantwortung im Service/auf Baustellen, Qualitätssicherung im Ablauf; fortschreitende Qualifizierung
Optional: Meisterprüfung als Grundlage für Führungsaufgaben im Handwerk; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarif Handwerk (HWK) / IG Metall-ähnlich. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das typische Bruttogehalt bei rund 2.700 € pro Monat, je nach Betrieb und Einsatzbereich bewegen sich Einstiegsgehälter häufig zwischen 2.370 € und 3.000 €. Mit wachsender Routine in Montage, Inbetriebnahme und Fehlersuche steigt das Niveau nach einigen Jahren spürbar.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung sind rund 2.980 € brutto pro Monat verbreitet. Als erfahrene Fachkraft werden im Schnitt etwa 3.440 € erreicht, besonders bei komplexeren Anlagen, regelmäßiger Kundenverantwortung oder Serviceeinsätzen. Bei erweiterter Verantwortung oder Führung liegt das Monatsgehalt häufig bei etwa 4.700 € brutto, etwa wenn Koordination, Baustellenleitung oder Teamverantwortung hinzukommen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich direkt aus, etwa über mehr Verantwortung im Kundendienst, selbstständige Baustellenabwicklung und häufigere Übernahme von Not- und Reparatureinsätzen.
- 2Zusatzqualifikationen wie eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT), SPS-/Smart-Home-Schulungen (z. B. KNX) oder Herstellerzertifikate für Antriebe und Steuerungen können höhere Einstufungen ermöglichen.
- 3Tarifbindung und betriebliche Entgeltstufen beeinflussen die Entwicklung spürbar; in tarifnahen Betrieben sind Gehaltssprünge oft klarer geregelt als bei rein individueller Vergütung.
- 4Unternehmensgröße und Organisation zählen: Größere Betriebe mit eigener Serviceflotte, planbarem Auftragsvolumen und Bauleitung zahlen häufiger stabilere Gehälter als kleine Montagebetriebe.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Reparatur und Modernisierung elektrischer Rollladenanlagen, Sonnenschutz für Gewerbeimmobilien oder komplexe Fassadenverschattung, erhöhen die Einsatzbreite und damit oft die Vergütung.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker gilt in vielen Regionen als stabil, weil Neubau, Sanierung und laufender Reparaturbedarf parallel stattfinden. Zusätzlich sorgt die Modernisierung bestehender Anlagen für eine gleichmäßige Grundauslastung, etwa bei defekten Antrieben, Verschleißteilen oder beschädigten Führungsschienen.
Veränderungen entstehen vor allem durch mehr elektrische Antriebe, Funk- und Smart-Home-Anbindungen sowie vernetzte Gebäudetechnik, wodurch Fehlersuche und Inbetriebnahme technischer werden. Für Berufseinsteiger bleiben die Chancen meist gut, da Betriebe regelmäßig Personal für Montage und Service nachbesetzen müssen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 900 € auf 1.150 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 900 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.000 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.150 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.700 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.700 € brutto/Monat bis hin zu 3.440 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d)?
Wer als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Tarif Handwerk (HWK) / IG Metall-ähnlich vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) arbeiten?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Rollladen- und Sonnenschutzhandwerk, Tür- und Torenhandwerk, Metallbau-Handwerk, Fenster- und Sonnenschutzindustrie, Metallverarbeitung oder Bauelementeindustrie. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich direkt aus, etwa über mehr Verantwortung im Kundendienst, selbstständige Baustellenabwicklung und häufigere Übernahme von Not- und Reparatureinsätzen. sowie Zusatzqualifikationen wie eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT), SPS-/Smart-Home-Schulungen (z. B. KNX) oder Herstellerzertifikate für Antriebe und Steuerungen können höhere Einstufungen ermöglichen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarif Handwerk (HWK) / IG Metall-ähnlich), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
