Silberschmied Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Silberschmied Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Silberschmied (m/w/d) Gehalt 2026Silberschmied (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.520 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.010 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.400 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Düsseldorf · Hamburg
Arbeitsmarkt
Niedrige Nachfrage
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis von Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und aktuellen Tarifverträgen (Stand 2026).
Kurzbeschreibung Silberschmied (m/w/d)
Silberschmiede fertigen, reparieren und restaurieren Schmuckstücke und Gebrauchsobjekte aus Silber, teils auch in Kombination mit anderen Metallen. Zum Arbeitsalltag gehören das Anfertigen nach Entwurf oder Vorlage, das Umformen, Löten, Feilen, Polieren sowie das Fassen von Steinen oder das Aufbringen von Oberflächenstrukturen.
Gearbeitet wird überwiegend in Werkstätten mit Handarbeitsplätzen und Spezialmaschinen, je nach Betrieb ergänzt durch Kundenbereich und Verkauf. Beschäftigung findet sich beispielsweise in Gold- und Silberschmiedebetrieben, in der Schmuck- und Uhrenbranche, in Ateliers für Unikatschmuck, im Reparaturservice des Einzelhandels oder in Werkstätten von Museen und Restaurierungsbetrieben.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Silberschmied (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.371 €
3.214 € – 3.539 €
Düsseldorf
3.371 €
3.214 € – 3.539 €
Hamburg
3.311 €
3.157 € – 3.476 €
Frankfurt am Main
3.251 €
3.100 € – 3.413 €
Köln
3.251 €
3.100 € – 3.413 €
Stuttgart
3.191 €
3.042 € – 3.350 €
Nürnberg
3.040 €
2.899 € – 3.192 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.010 €
2.870 € – 3.160 €
Hannover
2.950 €
2.813 € – 3.097 €
Essen
2.920 €
2.784 € – 3.065 €
Dortmund
2.890 €
2.755 € – 3.034 €
Berlin
2.860 €
2.727 € – 3.002 €
Bremen
2.860 €
2.727 € – 3.002 €
Leipzig
2.649 €
2.526 € – 2.781 €
Dresden
2.649 €
2.526 € – 2.781 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.214 € | 3.371 € | 3.539 € | +12% |
Düsseldorf | 3.214 € | 3.371 € | 3.539 € | +12% |
Hamburg | 3.157 € | 3.311 € | 3.476 € | +10% |
Frankfurt am Main | 3.100 € | 3.251 € | 3.413 € | +8% |
Köln | 3.100 € | 3.251 € | 3.413 € | +8% |
Stuttgart | 3.042 € | 3.191 € | 3.350 € | +6% |
Nürnberg | 2.899 € | 3.040 € | 3.192 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.870 € | 3.010 € | 3.160 € | ±0% |
Hannover | 2.813 € | 2.950 € | 3.097 € | -2% |
Essen | 2.784 € | 2.920 € | 3.065 € | -3% |
Dortmund | 2.755 € | 2.890 € | 3.034 € | -4% |
Berlin | 2.727 € | 2.860 € | 3.002 € | -5% |
Bremen | 2.727 € | 2.860 € | 3.002 € | -5% |
Leipzig | 2.526 € | 2.649 € | 2.781 € | -12% |
Dresden | 2.526 € | 2.649 € | 2.781 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Bei Silberschmieden liegen höhere Verdienste häufiger in wirtschaftsstarken Ballungsräumen, etwa in Süddeutschland oder im Raum Hamburg und Frankfurt. In vielen ländlichen Regionen und strukturschwächeren Bundesländern fallen die Gehälter im Durchschnitt eher niedriger aus.
Unterschiede ergeben sich vor allem aus Kaufkraft, Mieten und der Dichte an Betrieben mit zahlungskräftiger Kundschaft.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung im Handwerk
Der Zugang zur Tätigkeit als Silberschmied (m/w/d) erfolgt in Deutschland typischerweise über eine dual organisierte Berufsausbildung im Handwerk. Der Regelzugang ist die Ausbildung mit dem anerkannten Abschluss Silberschmied/in; eine gesetzlich festgelegte schulische Mindestvoraussetzung ist im Regelfall nicht vorgeschrieben, in der Praxis werden je nach Betrieb unterschiedliche Schulabschlüsse akzeptiert. Da der Beruf im fachlichen Kontext Dienstleistungen verankert ist, spielt neben der Werkstattarbeit auch der Umgang mit Kundschaft, Aufträgen und Terminwünschen häufig eine Rolle.
Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und verbindet die Arbeit im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule. Inhaltlich stehen das manuelle und maschinelle Bearbeiten von Edelmetallen, das Herstellen und Reparieren von Schmuck- und Gebrauchsobjekten sowie Oberflächen- und Fügetechniken im Mittelpunkt. Je nach Betrieb kommen Zeichnen und Gestalten, Arbeiten nach Vorlage oder Entwurf, Maßnehmen, Fassungs- und Lötarbeiten sowie das Beurteilen von Materialeigenschaften hinzu. Digitale Verfahren wie CAD können vorkommen, sind aber stark vom Betrieb und vom Produktspektrum abhängig.
Präzision und Materialverantwortung
Zum Ausbildungs- und Berufsalltag gehören feines Arbeiten im Millimeterbereich, ein sicherer Umgang mit Werkzeugen sowie das Einhalten von Arbeitsschutz- und Qualitätsanforderungen, etwa beim Umgang mit Chemikalien für Reinigung und Oberflächenbehandlung. In vielen Werkstätten wird außerdem erwartet, dass Arbeitsprozesse sauber dokumentiert und Materialien wirtschaftlich eingesetzt werden, da Edelmetalle einen hohen Warenwert haben.
Räumliches Vorstellungsvermögen und Geduld
Als persönliche Voraussetzungen gelten häufig gutes räumliches Vorstellungsvermögen, sorgfältiges und geduldiges Arbeiten sowie eine stabile Handmotorik. Vorteilhaft sind Ausdauer bei wiederholenden Arbeitsschritten und ein Blick für Proportionen und Oberflächen. Im Dienstleistungskontext sind zudem kommunikative Fähigkeiten für Abstimmungsgespräche, Reklamationsbearbeitung oder die Erklärung von Reparaturumfängen verbreitet.
Optionen für Quereinstieg
Ergänzend zum Regelzugang kommen betriebliche Einstiege über praktische Vorerfahrung, etwa aus angrenzenden Metall- oder Schmuckberufen, in Betracht, sofern die fachlichen Fertigkeiten nachweisbar sind. Für die weitere berufliche Entwicklung sind Spezialisierungen in Bereichen wie Schmuckgestaltung, Gravur- und Ziseliertechniken, Oberflächenveredelung oder Restaurierung üblich; auch vertiefende Qualifikationen im Umgang mit CAD/CAM in der Schmuckfertigung können eine Rolle spielen.
Beruflicher Einstieg
Duale Berufsausbildung (Handwerk)Zertifiziert
Für die Tätigkeit als Silberschmied wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: duale Berufsausbildung (Handwerk).
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Silberschmied
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Struktur der Erstqualifizierung
Der Regelzugang in den Beruf Silberschmied (m/w/d) führt über die duale Ausbildung zum/zur Silberschmied/in nach BBiG und HwO. Die Ausbildungszeit beträgt bei Erstqualifizierung meist 3,5 Jahre und ist im Handwerk typischerweise im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule organisiert. In der Praxis starten viele in kleinen Werkstätten oder handwerklich geprägten Betrieben; daneben gibt es Einsatzfelder in Manufakturen, bei Schmuck- und Gerätelinien oder in reparaturstarken Servicebereichen.
Manuelle Techniken der Metallbearbeitung
Wichtige Voraussetzungen sind handwerkliches Geschick, ein gutes Auge für Formen und Proportionen sowie Sorgfalt im Umgang mit empfindlichen Oberflächen. Zum Arbeitsalltag im Einstieg gehören häufig Feilen, Sägen, Biegen, Löten, das Treiben und Polieren sowie einfache Arbeiten an Fassungen oder Verschlüssen, je nach Betrieb auch das Aufarbeiten und Instandsetzen. Die Ausbildung ist vergütet, oft in tariflicher Orientierung; nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt meist bei 2.520 € brutto/Monat, je nach Betrieb und Einordnung in Branchentarifverträge mit einer Spanne von 2.100 € bis 2.920 € brutto/Monat.
Aufgabenbereiche für Gesellen
Typische Einstiegspositionen sind Gesellinnen und Gesellen in der Fertigung, in der Reparaturannahme mit Werkstattanteil oder in der Oberflächenbearbeitung. Mit wachsender Routine verlagert sich der Anteil von Zuarbeiten hin zu eigenständigen Stückfertigungen, Sonderanfertigungen und komplexeren Löt- oder Aufbauarbeiten. In Betrieben mit Seriennähe kommen zusätzlich Arbeitsabläufe wie Vorrichtungsarbeiten, Qualitätskontrolle und Dokumentation hinzu.
Meisterqualifikation und Vertiefung
Für die weitere Entwicklung spielen Spezialisierungen eine große Rolle, etwa auf Oberflächen und Gravur, auf Gerät (z. B. Bestecke, Gefäße) oder auf Schmuckteile mit höherer Detailtiefe. Häufige nächste Schritte im Handwerk sind die Vorbereitung auf die Meisterqualifikation oder eine fachliche Weiterbildung, die stärker in Gestaltung, Kalkulation und Kundenabstimmung hineinführt. In tariflich strukturierten Umfeldern wirkt sich die Eingruppierung dabei oft stärker aus als einzelne Tätigkeitsanteile.
Bedeutung von Arbeitsproben
Der Übergang von der Ausbildung in den Beruf gelingt in vielen Fällen über eine Übernahme im Ausbildungsbetrieb oder über Bewerbungen in Werkstätten mit passendem Schwerpunkt. Arbeitsproben, ein nachvollziehbares Portfolio und saubere Ausführung sind im Handwerk meist wichtiger als formale Titel allein. Je nach Auftragslage und Produktmix kann der Einstieg stärker produktionsorientiert oder stärker kunden- und servicegetrieben ausfallen, was sich auch auf die ersten Lernschwerpunkte im Betrieb auswirkt.
Berufliche Entwicklungsoptionen Silberschmied
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Goldschmied (m/w/d)
Anfertigung, Änderung und Reparatur von Schmuckstücken aus Edelmetallen, häufig mit Edelsteinen und kundenspezifischen Vorgaben.
Feinwerkmechaniker (m/w/d)
Herstellung und Montage präziser Bauteile und Baugruppen mit hohem Qualitäts- und Maßhaltigkeitsanspruch.
Metallbildner (m/w/d)
Formgebung und Bearbeitung von Metallen für kunsthandwerkliche oder bauteilorientierte Anwendungen, teils mit Rekonstruktion und Restaurierungsanteilen.
Oberflächenbeschichter (m/w/d)
Vorbehandlung und Beschichtung von Werkstücken (z. B. galvanische Verfahren) inklusive Prozessüberwachung und Qualitätsprüfung.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Silberschmied (Geselle/Gesellin)
Fertigung, Reparatur und Aufarbeitung von Silberwaren im Werkstattalltag, häufig mit klaren Qualitäts- und Zeitvorgaben.
Stufe 2:Silberschmied (m/w/d) mit Berufserfahrung
Eigenständige Bearbeitung komplexerer Arbeiten, Abstimmung zu Materialeinsatz, Ausführung und Endkontrolle, teils mit Kunden- oder Auftragsbezug.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Spezialist (m/w/d) in der Silberschmiedewerkstatt
Übernahme besonders anspruchsvoller Einzelstücke oder Serien-Qualitätsaufgaben, oft als fachliche Ansprechperson für Technik und Ausführung.
Stufe 4:Werkstattleitung / Teamleitung Silberschmiede (m/w/d)
Fachliche Führung, Kapazitäts- und Auftragsplanung, Qualitätsverantwortung sowie Abstimmung zwischen Werkstatt, Verkauf/Atelier und ggf. externen Zulieferern.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Qualitätssicherung & Endkontrolle (Silberwaren)
Prüfung von Maßhaltigkeit, Oberflächenbild, Lötstellen und Funktion; Reklamationsanalyse und Nacharbeit im Werkstattprozess.
Arbeitsvorbereitung & Fertigungskoordination
Auftragsplanung, Materialdisposition (Legierungen, Halbzeuge), Ablauf- und Zeitplanung zwischen Werkstattstationen.
Oberflächenveredelung (Politur, Patina, Versilberung)
Aufbau reproduzierbarer Finish-Prozesse, Fehlerbilder erkennen und korrigieren, serienfähige Oberflächenqualität sicherstellen.
Kundenaufträge & Anfertigung nach Maß (Atelier/Manufaktur)
Technische Machbarkeitsklärung, Entwurf-/Ausführungsabstimmung, Umsetzung individueller Einzelstücke mit hoher Präzision.
Restaurierung & Aufarbeitung historischer Silberobjekte
Substanzerhaltende Reparaturen, Rekonstruktion von Fehlstellen, materialgerechte Reinigung und Dokumentation der Arbeitsschritte.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.010 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Silberschmied
Mit zunehmender Routine in Werkstattprozessen und sicherem Umgang mit Material, Löt- und Oberflächenarbeiten steigen im Silberschmiedehandwerk meist Verantwortung und Einkommen. Der Einstieg liegt im Durchschnitt bei 2.520 € brutto im Monat; nach einigen Jahren festigt sich die Rolle über komplexere Fertigungsaufträge, Qualitätskontrolle und Kundenabsprachen. Deutlichere Sprünge entstehen durch Spezialisierungen, etwa bei Restaurierung oder Serienfertigung. Digitale Werkzeuge wie CAD/CAM, 3D-Druck für Prototypen und Lasergravur ergänzen klassische Handarbeit; gefragt sind Grundlagen in 3D-Modellierung und digitaler Arbeitsvorbereitung.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Berufsabschluss im Silberschmiedehandwerk, Einarbeitung; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 2.520 € |
| 2. Jahr | Praxisfestigung, sichere Fertigung grundlegender Werkstücke; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 2.670 € |
| 3. Jahr | Mehr Selbstständigkeit, erste anspruchsvollere Aufträge; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.820 € |
| 4. Jahr | Qualitätssicherung, Materialkalkulation, Kundenabsprachen; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.920 € |
| 5. Jahr | Routiniertes Arbeiten, verlässliche Prozess- und Terminsteuerung; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.010 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung (z. B. Oberflächen, Reparatur/Restaurierung), digitale Arbeitsvorbereitung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.140 € |
| 7. Jahr | Komplexe Einzelstücke, kombinierte Techniken, CAD/CAM-Grundlagen; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.270 € |
| 8. Jahr | Hohe Ausführungsqualität, ggf. Prototyping mit 3D-Druck/Lasergravur; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.400 € |
| 9. Jahr | Breites Aufgabenspektrum, Abstimmung mit Vertrieb/E-Commerce, Serienanläufe; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.520 € |
| 10. Jahr | Optional: fachliche Koordination, Anleitung im Team, organisatorische Zuständigkeiten; fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 3.650 € |
Berufsabschluss im Silberschmiedehandwerk, Einarbeitung; fortschreitende Qualifizierung
Praxisfestigung, sichere Fertigung grundlegender Werkstücke; fortschreitende Qualifizierung
Mehr Selbstständigkeit, erste anspruchsvollere Aufträge; fortschreitende Qualifizierung
Qualitätssicherung, Materialkalkulation, Kundenabsprachen; fortschreitende Qualifizierung
Routiniertes Arbeiten, verlässliche Prozess- und Terminsteuerung; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung (z. B. Oberflächen, Reparatur/Restaurierung), digitale Arbeitsvorbereitung; fortschreitende Qualifizierung
Komplexe Einzelstücke, kombinierte Techniken, CAD/CAM-Grundlagen; fortschreitende Qualifizierung
Hohe Ausführungsqualität, ggf. Prototyping mit 3D-Druck/Lasergravur; fortschreitende Qualifizierung
Breites Aufgabenspektrum, Abstimmung mit Vertrieb/E-Commerce, Serienanläufe; fortschreitende Qualifizierung
Optional: fachliche Koordination, Anleitung im Team, organisatorische Zuständigkeiten; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das Gehalt als Silberschmied typischerweise bei 2.520 € brutto im Monat, je nach Betrieb kann es auch zwischen 2.100 € und 2.920 € liegen. In den ersten Jahren steigen die Einkommen häufig über Erfahrungsstufen, wachsende Selbstständigkeit in der Fertigung und eine breitere Aufgabenabdeckung.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.010 € brutto monatlich erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegen typische Werte bei 3.400 € brutto im Monat, wobei weitere Schritte meist über anspruchsvollere Einzelanfertigungen, Spezialisierung oder eine festere Rolle in Qualitätssicherung und Arbeitsorganisation zustande kommen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt auf die Eingruppierung, insbesondere wenn komplexe Anfertigungen, Reparaturen oder Restaurierungen eigenständig übernommen werden.
- 2Zusatzqualifikationen wie Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiedehandwerk oder geprüfte/r Restaurator/in im Handwerk können Aufgabenbereich und Verantwortungsumfang erweitern.
- 3Tarifbindung und klare Entgeltgruppen sorgen häufiger für nachvollziehbare Stufen; in nicht tarifgebundenen Werkstätten hängt das Entgelt stärker von Auftragslage und individueller Rolle ab.
- 4Unternehmensgröße beeinflusst die Vergütung: größere Betriebe oder Filialstrukturen bieten häufiger standardisierte Lohnbänder, kleine Ateliers kalkulieren oft enger und projektbezogener.
- 5Spezialisierungen, etwa im Stein- und Edelsteinfassen, in Oberflächentechniken (Gravur, Ziselieren) oder in Reparatur- und Restaurierungsarbeiten, können die Einsatzmöglichkeiten im Betrieb erhöhen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Silberschmiede wird stark von Konsumverhalten, Reparatur- und Servicegeschäft sowie dem Bedarf an individueller Anfertigung geprägt. In vielen Betrieben bleibt die Nachfrage insgesamt eher stabil, schwankt jedoch je nach Auftragslage und Saison.
Trends wie CAD-gestützte Gestaltung, 3D-Druck von Modellen und präzisere Guss- und Lasertechnik verändern Abläufe, ohne klassische Handarbeit zu ersetzen. Chancen für Berufseinsteiger ergeben sich vor allem dort, wo Werkstätten Service, Reparaturen und individuelle Stücke parallel anbieten und entsprechend vielseitige Aufgaben anfallen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Silberschmied (m/w/d)?
Die Vergütung für diese berufliche Rolle liegt typischerweise bei etwa 3.010 € brutto/Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich sind auch Gehälter bis 5.420 € brutto/Monat möglich.
Welche Voraussetzungen werden für den Beruf Silberschmied (m/w/d) erwartet?
Für den Einstieg als Silberschmied (m/w/d) ist keine mehrjährige Berufserfahrung zwingend erforderlich. Häufig genügt ein mittlerer Schulabschluss; die spezifische Qualifizierung erfolgt durch eine Berufsausbildung oder betriebsinterne Schulungen. Je nach Arbeitgeber werden Sprachkenntnisse, persönliche Eignung oder branchenspezifische Nachweise erwartet.
In welchen Branchen arbeitet man als Silberschmied (m/w/d)?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Gold- und Silberschmieden, Silberschmiedehandwerk, Schmuckdesignateliers, Schmuck herstellende Industrie, Kunsthandwerkliche Schmuckwarenherstellung oder Juweliere. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Silberschmied (m/w/d)?
Vom Einstieg in diese Rolle bei etwa 2.520 € brutto/Monat kann sich das Gehalt mit Erfahrung und erweiterter Verantwortung auf 3.400 € brutto/Monat bis 4.580 € brutto/Monat entwickeln.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Silberschmied (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 2.520 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.400 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.420 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Silberschmied (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Tarifgebundene Arbeitgeber bieten in der Regel höhere Grundgehälter.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle, öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (8)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
