Steinmetz und Steinbildhauer Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Steinmetz und Steinbildhauer Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) Gehalt 2026Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.000 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.500 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.100 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Düsseldorf · Hamburg
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Tarif Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk / TVöD-ähnlich (öffentlicher Dienst). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d)
Im Alltag von Steinmetzen und Steinbildhauern wechseln sich Werkstattarbeit, Baustelleneinsätze und gelegentlich Aufmaße vor Ort ab. Bearbeitet werden Natur- und Kunststein, etwa durch Sägen, Schleifen, Bohren und Versetzen, je nach Auftrag auch mit handwerklichen und maschinellen Verfahren. Dazu gehören das Anfertigen von Schablonen, das Ausarbeiten von Profilen und Oberflächen sowie das Ausbessern und Ergänzen bestehender Bauteile.
Gearbeitet wird unter anderem in Steinmetzbetrieben, Restaurierungswerkstätten und in der Bauausführung, wie etwa im Fassaden- und Innenausbau. Beschäftigung findet sich beispielsweise auch im Bereich Denkmalpflege, bei Betrieben für Grabmalgestaltung oder bei Firmen, die Maßanfertigungen für Küchen- und Badbereiche aus Stein umsetzen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.920 €
3.360 € – 4.256 €
Düsseldorf
3.920 €
3.360 € – 4.256 €
Hamburg
3.850 €
3.300 € – 4.180 €
Frankfurt am Main
3.780 €
3.240 € – 4.104 €
Köln
3.780 €
3.240 € – 4.104 €
Stuttgart
3.710 €
3.180 € – 4.028 €
Nürnberg
3.535 €
3.030 € – 3.838 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.500 €
3.000 € – 3.800 €
Hannover
3.430 €
2.940 € – 3.724 €
Essen
3.395 €
2.910 € – 3.686 €
Dortmund
3.360 €
2.880 € – 3.648 €
Berlin
3.325 €
2.850 € – 3.610 €
Bremen
3.325 €
2.850 € – 3.610 €
Leipzig
3.080 €
2.640 € – 3.344 €
Dresden
3.080 €
2.640 € – 3.344 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.360 € | 3.920 € | 4.256 € | +12% |
Düsseldorf | 3.360 € | 3.920 € | 4.256 € | +12% |
Hamburg | 3.300 € | 3.850 € | 4.180 € | +10% |
Frankfurt am Main | 3.240 € | 3.780 € | 4.104 € | +8% |
Köln | 3.240 € | 3.780 € | 4.104 € | +8% |
Stuttgart | 3.180 € | 3.710 € | 4.028 € | +6% |
Nürnberg | 3.030 € | 3.535 € | 3.838 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.000 € | 3.500 € | 3.800 € | ±0% |
Hannover | 2.940 € | 3.430 € | 3.724 € | -2% |
Essen | 2.910 € | 3.395 € | 3.686 € | -3% |
Dortmund | 2.880 € | 3.360 € | 3.648 € | -4% |
Berlin | 2.850 € | 3.325 € | 3.610 € | -5% |
Bremen | 2.850 € | 3.325 € | 3.610 € | -5% |
Leipzig | 2.640 € | 3.080 € | 3.344 € | -12% |
Dresden | 2.640 € | 3.080 € | 3.344 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Höhere Verdienste finden sich häufiger in wirtschaftsstarken Regionen, etwa in Süddeutschland sowie in großen Metropolräumen. In Teilen Ostdeutschlands liegen die Gehälter im Durchschnitt eher niedriger.
Unterschiede entstehen typischerweise durch abweichende Lebenshaltungskosten, regionale Bauaktivität und die Dichte größerer Auftraggeber, wodurch Betriebe unterschiedlich kalkulieren und auslasten können.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung im Handwerk
Der Zugang zur Tätigkeit als Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) führt in Deutschland in der Regel über eine duale Berufsausbildung im Handwerk. Der Beruf ist im Bereich Dienstleistungen verortet und verbindet praktische Arbeit am Material mit gestalterischen und restauratorischen Aufgaben, je nach Betriebsausrichtung. Üblich ist der Einstieg über einen Ausbildungsplatz in Steinmetz- und Steinbildhauerbetrieben, in Betrieben der Natursteinbearbeitung oder in Werkstätten mit Schwerpunkt Denkmalpflege.
Mathematische Kompetenzen und Präzision
Formale Zugangsvoraussetzungen sind nicht bundeseinheitlich als bestimmter Schulabschluss festgelegt; in der Praxis werden je nach Betrieb unterschiedliche schulische Vorbildungen erwartet. Wichtiger ist meist, dass grundlegende mathematische und technische Kompetenzen vorhanden sind, da Zeichnungen, Maße, Schablonen und einfache Berechnungen zum Arbeitsalltag gehören. Hinzu kommen Anforderungen an Sorgfalt und räumliches Vorstellungsvermögen, weil Oberflächen, Kanten, Schriftbilder und Ornamente sehr präzise ausgeführt werden.
Bearbeitung verschiedener Gesteinsarten
Die Ausbildung vermittelt typische Inhalte wie das Bearbeiten und Gestalten von Natur- und Kunststein, den Umgang mit Handwerkzeugen und Maschinen, das Anfertigen von Werkstücken nach Entwurf oder Vorlage sowie Grundlagen zu Untergründen, Versetztechnik und Oberflächenbehandlung. Je nach Schwerpunkt spielen auch Schriftgestaltung, Relief- und Figurarbeiten oder konservierende und restaurierende Tätigkeiten an historischen Objekten eine Rolle. Der Ausbildungsalltag ist stark praxisorientiert und umfasst neben handwerklichen Routinen auch Arbeits- und Gesundheitsschutz, insbesondere beim Heben schwerer Lasten und beim Schutz vor Staub und Lärm.
Alternative Wege und Umschulungen
Ergänzend kommen alternative Zugänge vor, etwa über eine vorherige Tätigkeit in verwandten Bereichen der Natursteinbearbeitung oder über Umschulung, wenn praktische Vorerfahrungen aufgebaut werden können. Spezialisierungen entwickeln sich häufig im Betrieb, zum Beispiel in Richtung Grabmalgestaltung, Bau- und Fassadenarbeiten, Innenausbau mit Naturstein oder Denkmalpflege. Für den langfristigen Einsatz sind körperliche Belastbarkeit, ein sicherer Umgang mit Werkzeugen sowie eine ruhige, konzentrierte Arbeitsweise zentrale Voraussetzungen.
Beruflicher Einstieg
Duale Ausbildung im HandwerkZertifiziert
Für die Tätigkeit als Steinmetz und Steinbildhauer wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: duale Ausbildung im Handwerk.
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Steinmetz und Steinbildhauer
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Kombination aus Betrieb und Berufsschule
Der Regelzugang in den Beruf Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) führt über die duale Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) nach BBiG und HwO. Sie dauert in der Regel 3 Jahre und verbindet Praxis im Betrieb mit Berufsschule. Typische Stationen sind das Erlernen von Materialkunde und Werkstoffverhalten, das sichere Arbeiten mit Handwerkzeugen und Maschinen sowie erste eigene Arbeiten an Werkstücken oder Baustellenaufträgen.
Handwerkliches Geschick und Sorgfalt
Für den Einstieg zählen ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, sauberes Arbeiten und ein verlässlicher Umgang mit Maß und Zeichnung. Handwerkliches Geschick, Geduld und Sorgfalt sind in Werkstatt und auf Baustellen wichtig, ebenso Teamfähigkeit und Aufmerksamkeit für Arbeitsschutz. Die Ausbildung ist vergütet; nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt häufig bei rund 3.000 € brutto/Monat (im deutschlandweiten Durchschnitt), je nach Betrieb, Einsatzbereich und tariflicher Eingruppierung.
Vorbereitende Aufgaben in der Werkstatt
In den ersten Monaten drehen sich die Aufgaben oft um vorbereitende Arbeiten: Stein auswählen, anreißen, zuschneiden, Kanten bearbeiten, Oberflächen strukturieren und einfache Versetz- oder Restaurationsarbeiten unterstützen. Je nach Schwerpunkt kann der Einstieg eher in der Bau- und Natursteinbearbeitung, im Grabmalbereich oder in der Denkmalpflege liegen. Üblich ist, zunächst unter Anleitung zu arbeiten und Verantwortung schrittweise über wiederkehrende Arbeitsschritte und kleinere Teilprojekte aufzubauen.
Einstufung nach Qualifikation und Verantwortung
Gehälter werden nach Branchentarifverträgen üblich gruppiert. Damit hängt die weitere Entwicklung häufig an Qualifikationsstufen, Aufgabenbreite und dem Grad an Selbstständigkeit, etwa beim eigenständigen Aufmaß, bei der Fertigung komplexerer Teile oder bei der Montagekoordination. Mit wachsender Erfahrung werden Tätigkeiten wie Kundenabstimmung, Planung nach Zeichnung oder die Verantwortung für Teilteams im Arbeitsalltag häufiger.
Weiterbildung zur Meisterebene
Weitere Schritte können über handwerkliche Weiterbildungen erfolgen, etwa in Richtung Meisterebene, Spezialisierungen (z. B. Restaurierung, Schriften, Oberflächen) oder Schnittstellenfunktionen im Betrieb. Solche Wege verändern Aufgabenprofil und Vergütung meist spürbar; konkrete Werte hängen jedoch stark von Region, Betriebsgröße, Auftragsspektrum und Tarifbindung ab und lassen sich nur als Orientierungsrahmen einordnen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Steinmetz und Steinbildhauer
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger (m/w/d)
Verlegt keramische Beläge und Natursteinplatten, bereitet Untergründe vor und führt Zuschnitt sowie Verfugung aus.
Tischler/Schreiner (m/w/d)
Fertigt und montiert Möbel, Innenausbauten und Bauelemente nach Zeichnung mit Maschinen- und Handwerkzeug.
Maler und Lackierer (m/w/d)
Beschichtet und gestaltet Innen- und Außenflächen und führt Untergrundvorbereitung sowie Sanierungsarbeiten aus.
Maurer (m/w/d)
Stellt Mauerwerk und Bauteile her, führt Beton- und Schalungsarbeiten aus und arbeitet nach Bauplänen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Steinmetz und Steinbildhauer (Geselle/Fachkraft)
Ausführung von Versetz-, Bearbeitungs- und Restaurierungsarbeiten an Natur- und Kunststein inklusive Oberflächenbearbeitung und Montage nach Zeichnung und Schablonen.
Stufe 2:Steinmetz und Steinbildhauer (Fachkraft mit Berufserfahrung)
Eigenständige Abwicklung typischer Aufträge, Aufmaß vor Ort, Abstimmung mit Bauleitung/Planung sowie Qualitätskontrolle im Werkstatt- und Baustellenablauf.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Spezialist (z. B. Restaurierung, CNC, Montageleitung)
Übernahme komplexer Arbeiten, Fehlerdiagnose und Problemlösung am Bau, Anleitung kleiner Teams in der Ausführung und Verantwortung für kritische Schnittstellen (Termin/Qualität).
Stufe 4:Vorarbeiter / Werkstattleitung (Teamverantwortung)
Koordination von Werkstatt- und Montageeinsätzen, Arbeitsvorbereitung, Materialdisposition und operative Führung eines Teams inklusive Abnahmevorbereitung.
Stufe 5:Meister / Betriebsleitung (Führung & erweiterte Verantwortung)
Gesamtverantwortung für Auftragsabwicklung, Personal, Ausbildung und Schnittstellen zu Architekten, Bauleitung und Kunden sowie Organisation von Prozessen und Qualitätssicherung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Montage & Baustellenkoordination (Naturstein)
Aufmaß, Logistik, Einbau und Schnittstellenkoordination auf der Baustelle inkl. Qualitäts- und Terminabsicherung.
Restaurierung & Denkmalpflege (Stein)
Schadensbilder beurteilen, konservatorische Maßnahmen umsetzen und historische Oberflächen fachgerecht bearbeiten.
CNC-/CAD-gestützte Steinbearbeitung
Digitale Konstruktion, Programmierung und Fertigung komplexer Bauteile mit CNC-Technik sowie Prozesskontrolle in der Serien- und Einzelteilfertigung.
Kundenberatung & Entwurf (Grabmal/Skulptur/Objekt)
Gestalterische Beratung, Entwurf und Bemusterung, Abstimmung von Schrift, Ornamentik und Material sowie Auftragsklärung bis zur Freigabe.
Oberflächenbearbeitung & Veredelung (Schliff, Politur, Strahlen)
Spezialisierte Bearbeitungsverfahren zur Erzeugung definierter Oberflächenqualitäten für Bau- und Designanwendungen.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.500 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Steinmetz und Steinbildhauer
Mit wachsender Routine in der Bearbeitung von Natur- und Kunststein steigen Verantwortung und Einkommen meist schrittweise. Nach der Einarbeitung prägen saubere Ausführung, Maßhaltigkeit und der sichere Umgang mit Maschinen den Berufsalltag; später kommen häufig anspruchsvollere Fertigungs- und Montageaufgaben sowie die Abstimmung mit Bauleitung oder Kundschaft hinzu. Typische Entwicklungsspielräume ergeben sich über Spezialisierungen, etwa in Restaurierung, Fassaden- oder Innenausbau. Die Digitalisierung wirkt eher punktuell, gewinnt aber über CNC-Fräsen, 3D-Scanning, CAD und digitale Vermessung an Bedeutung.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Berufsabschluss, Einarbeitung im Betrieb; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.000 € |
| 2. Jahr | Aufbau von Routine in Zuschnitt, Bearbeitung, Versatz; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.100 € |
| 3. Jahr | Selbstständigere Ausführung, sichere Maschinenpraxis; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.200 € |
| 4. Jahr | Komplexere Werkstücke, Qualitätssicherung, Montageabläufe; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.300 € |
| 5. Jahr | Erweiterte Aufgaben, häufig Koordination auf Baustelle/Projekt; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.500 € |
| 6. Jahr | Spezialisierung (z. B. Restaurierung, Fassade, Innenausbau); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.620 € |
| 7. Jahr | Höhere Fertigungsverantwortung, Maß- und Oberflächenqualität; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.740 € |
| 8. Jahr | Digitale Vermessung/CAD im Ablauf, CNC-gestützte Fertigung; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 4.100 € |
| 9. Jahr | Erfahrene Fachkraft, häufig Schlüsselaufgaben im Projekt; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.250 € |
| 10. Jahr | Optional: anleitende/koordinierende Funktion im Team (betriebsabhängig); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle | 5.440 € |
Berufsabschluss, Einarbeitung im Betrieb; fortschreitende Qualifizierung
Aufbau von Routine in Zuschnitt, Bearbeitung, Versatz; fortschreitende Qualifizierung
Selbstständigere Ausführung, sichere Maschinenpraxis; fortschreitende Qualifizierung
Komplexere Werkstücke, Qualitätssicherung, Montageabläufe; fortschreitende Qualifizierung
Erweiterte Aufgaben, häufig Koordination auf Baustelle/Projekt; fortschreitende Qualifizierung
Spezialisierung (z. B. Restaurierung, Fassade, Innenausbau); fortschreitende Qualifizierung
Höhere Fertigungsverantwortung, Maß- und Oberflächenqualität; fortschreitende Qualifizierung
Digitale Vermessung/CAD im Ablauf, CNC-gestützte Fertigung; fortschreitende Qualifizierung
Erfahrene Fachkraft, häufig Schlüsselaufgaben im Projekt; fortschreitende Qualifizierung
Optional: anleitende/koordinierende Funktion im Team (betriebsabhängig); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Tarif Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk / TVöD-ähnlich (öffentlicher Dienst). Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegt das durchschnittliche Monatsbrutto bei 3.000 €, je nach Betrieb und Einsatzbereich auch zwischen 2.600 € und 3.500 €. Gehaltszuwächse ergeben sich oft, sobald Arbeiten eigenständig abgewickelt werden, etwa von der Werkstattfertigung bis zur Montage, oder wenn eine feste Eingruppierung über betriebliche Stufen greift.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.500 € brutto im Monat erreicht, bei 3.000 € bis 3.800 € je nach Aufgabenprofil. Als erfahrene Fachkraft sind durchschnittlich 4.100 € brutto pro Monat üblich, mit einer Spanne von 3.800 € bis 4.500 €, häufig verbunden mit komplexeren Projekten oder koordinierenden Aufgaben.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Mit wachsender Berufserfahrung steigen Verantwortung und Eigenständigkeit, etwa bei Aufmaß, Montageleitung oder anspruchsvoller Restaurierung, was sich häufig in höheren Monatsgehältern niederschlägt.
- 2Zusatzqualifikationen wie Kran- und Staplerschein, Hubarbeitsbühnen-Bedienausweis oder Sachkundenachweise für Arbeitssicherheit erleichtern Baustelleneinsätze und können die Eingruppierung verbessern.
- 3Spezialisierungen, etwa in Denkmalpflege/Restaurierung, CNC-gestützter Steinbearbeitung oder aufwendiger Oberflächenbearbeitung, erhöhen die Nachfrage nach Fachkräften für komplexe Projekte.
- 4Tarifbindung und betriebliche Entgeltstrukturen wirken stark auf die Bezahlung, insbesondere wenn klare Stufen, Zulagen für Montage oder Zuschläge für besondere Einsätze geregelt sind.
- 5Unternehmensgröße und Projektmix spielen mit hinein: Betriebe mit größeren Baustellen, Serienfertigung oder regelmäßigen öffentlichen Aufträgen können Gehälter oft stabiler und höher ansetzen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt wirkt in vielen Regionen stabil, weil Naturstein im Bau, in der Sanierung und in der Denkmalpflege kontinuierlich gebraucht wird. Gleichzeitig bleibt das Angebot an qualifizierten Fachkräften begrenzt, was Betrieben die Besetzung handwerklich anspruchsvoller Stellen erschweren kann.
Veränderungen kommen vor allem durch stärkere Vorfertigung, CNC-Technik und digitale Aufmaß- und Planungsprozesse, die Präzision und Dokumentation stärker gewichten. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Betriebe Sanierungs- und Restaurierungsaufträge oder montageintensive Projekte regelmäßig abwickeln.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d)?
Die Vergütung für diese berufliche Rolle liegt typischerweise bei etwa 3.500 € brutto/Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich sind auch Gehälter bis 6.500 € brutto/Monat möglich.
Welche Voraussetzungen werden für den Beruf Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) erwartet?
Für den Einstieg als Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d) ist keine mehrjährige Berufserfahrung zwingend erforderlich. Häufig genügt ein mittlerer Schulabschluss; die spezifische Qualifizierung erfolgt durch eine Berufsausbildung oder betriebsinterne Schulungen. Je nach Arbeitgeber werden Sprachkenntnisse, persönliche Eignung oder branchenspezifische Nachweise erwartet.
In welchen Branchen arbeitet man als Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d)?
Berufliche Möglichkeiten bestehen in verschiedenen Bereichen, etwa Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk, Grabsteinwerkstätten, Bauunternehmen, Tragwerksbau, Denkmalrestaurierung oder Historische Bauten. Die konkreten Rahmenbedingungen hängen stark vom jeweiligen Wirtschaftszweig ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d)?
Vom Einstieg in diese Rolle bei etwa 3.000 € brutto/Monat kann sich das Gehalt mit Erfahrung und erweiterter Verantwortung auf 4.100 € brutto/Monat bis 5.440 € brutto/Monat entwickeln.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.000 € brutto/Monat für Einsteiger und 4.100 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 6.500 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem Tarif Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk / TVöD-ähnlich (öffentlicher Dienst) vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Tarif Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk / TVöD-ähnlich (öffentlicher Dienst)), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (5)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
