Garten- und Landschaftsbauer Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Garten- und Landschaftsbauer Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) Gehalt 2026Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.500 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.200 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.790 €
brutto / Monat
Top-Regionen
Frankfurt am Main · München · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe 4.2a / Lohngruppe 4.3. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d)
Der Arbeitsalltag von Gärtnerinnen und Gärtnern ist stark saison- und wetterabhängig und reicht von Pflanz- und Pflegearbeiten bis zu Schnittmaßnahmen, Bodenbearbeitung und Bewässerung. Häufig kommen Maschinen und Geräte wie Rasenmäher, Heckenscheren oder Kleingeräte zum Einsatz, ergänzt durch Dokumentation, Materialdisposition und Abstimmungen im Team.
Gearbeitet wird je nach Einsatzgebiet im Freien auf Grünflächen, in Parks und Anlagen, auf Baustellen im Garten- und Landschaftsbau oder in Gewächshäusern und Baumschulen. Beschäftigung bieten unter anderem kommunale Betriebe, Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Friedhofsverwaltungen sowie Betriebe des Gartenbaus wie etwa Zierpflanzen- oder Gemüsebau, teils auch große Liegenschaften mit eigenem Facility- oder Grünflächenmanagement.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
Frankfurt am Main
3.520 €
3.080 € – 3.960 €
München
3.456 €
3.024 € – 3.888 €
Düsseldorf
3.456 €
3.024 € – 3.888 €
Hamburg
3.392 €
2.968 € – 3.816 €
Köln
3.328 €
2.912 € – 3.744 €
Stuttgart
3.296 €
2.884 € – 3.708 €
Nürnberg
3.264 €
2.856 € – 3.672 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.200 €
2.800 € – 3.600 €
Hannover
3.136 €
2.744 € – 3.528 €
Essen
3.104 €
2.716 € – 3.492 €
Dortmund
3.072 €
2.688 € – 3.456 €
Berlin
3.040 €
2.660 € – 3.420 €
Bremen
3.040 €
2.660 € – 3.420 €
Leipzig
2.816 €
2.464 € – 3.168 €
Dresden
2.816 €
2.464 € – 3.168 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
Frankfurt am Main | 3.080 € | 3.520 € | 3.960 € | +10% |
München | 3.024 € | 3.456 € | 3.888 € | +8% |
Düsseldorf | 3.024 € | 3.456 € | 3.888 € | +8% |
Hamburg | 2.968 € | 3.392 € | 3.816 € | +6% |
Köln | 2.912 € | 3.328 € | 3.744 € | +4% |
Stuttgart | 2.884 € | 3.296 € | 3.708 € | +3% |
Nürnberg | 2.856 € | 3.264 € | 3.672 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.800 € | 3.200 € | 3.600 € | ±0% |
Hannover | 2.744 € | 3.136 € | 3.528 € | -2% |
Essen | 2.716 € | 3.104 € | 3.492 € | -3% |
Dortmund | 2.688 € | 3.072 € | 3.456 € | -4% |
Berlin | 2.660 € | 3.040 € | 3.420 € | -5% |
Bremen | 2.660 € | 3.040 € | 3.420 € | -5% |
Leipzig | 2.464 € | 2.816 € | 3.168 € | -12% |
Dresden | 2.464 € | 2.816 € | 3.168 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich häufig zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und ländlichen Regionen. In Süddeutschland und in einzelnen Metropolregionen liegen die Entgelte im Durchschnitt eher höher, während in strukturschwächeren Gegenden niedrigere Niveaus verbreitet sind.
Gehaltstreiber sind vor allem unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die lokale Auftragslage und die Finanzkraft öffentlicher Arbeitgeber, die in manchen Regionen stärker präsent sind als in anderen.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in den Gartenbau
Der Zugang zur Tätigkeit als Gärtner (m/w/d) erfolgt in Deutschland in der Regel über eine duale Ausbildung im Bereich der Dienstleistungen. Betriebe erwarten häufig einen Schulabschluss und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen; verbreitet sind Auswahlgespräche und teils kurze praktische Eindrücke, um Belastbarkeit und den Umgang mit Werkzeugen sowie Pflanzen einzuschätzen. Je nach Einsatzfeld können Arbeitszeiten witterungsbedingt schwanken, was im Bewerbungsprozess oft mitberücksichtigt wird.
Lerninhalte der dreijährigen Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und verbindet Praxis im Ausbildungsbetrieb mit Unterricht in der Berufsschule. In den betrieblichen Praxisphasen stehen typische Arbeiten wie Bodenbearbeitung, Pflanzung und Pflege, Bedienung von Geräten und Maschinen, Bewässerung, Düngung sowie Maßnahmen des Pflanzen- und Umweltschutzes im Vordergrund. Ergänzend werden Arbeitsplanung, Materialeinsatz und grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsschutzthemen eingeübt, weil die Tätigkeit körperlich fordernd sein kann und häufig im Freien stattfindet.
Prüfungsverfahren vor der Kammer
Rechtliche Grundlage der Ausbildung ist das BBiG (Berufsbildungsgesetz). Den Abschluss bildet eine Abschlussprüfung, die vor der LWK (Landwirtschaftskammer) abgelegt wird. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich sein, etwa bei entsprechenden schulischen oder beruflichen Vorleistungen; in der Praxis hängt dies vom Ausbildungsbetrieb und den formalen Anforderungen des Ausbildungssystems ab.
Fachliche Vertiefung nach Abschluss
Nach dem erfolgreichen Abschluss eröffnen sich im selben Berufssystem verschiedene Wege der fachlichen Vertiefung und Weiterqualifizierung. Typisch sind Spezialisierungen innerhalb gärtnerischer Einsatzbereiche, etwa in Pflege- und Schnitttechniken, im Umgang mit Pflanzenschutz- und Bewässerungssystemen oder in der Bedienung und Wartung von Geräten. Für den nächsten Karriereschritt kommen zudem Aufstiegsfortbildungen in Betracht, die auf Leitungs- und Verantwortungsaufgaben im gärtnerischen Arbeitsumfeld vorbereiten, beispielsweise mit Fokus auf Organisation, Qualitätssicherung und Anleitung von Mitarbeitenden.
Präzision bei der Pflanzenpflege
Persönlich hilfreich sind handwerkliches Geschick, ein sicherer Blick für Pflanzenentwicklung und Sorgfalt bei wiederkehrenden Pflegeschritten. Wichtig sind außerdem körperliche Belastbarkeit, Wetterfestigkeit sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Arbeitsmitteln und Schutzvorgaben. Teamfähigkeit und eine ruhige Kommunikation spielen im Kunden- und Objektumfeld eine Rolle, weil Arbeiten häufig abgestimmt, terminiert und nachvollziehbar dokumentiert werden müssen.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Garten- und Landschaftsbauer
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.050 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Garten- und Landschaftsbauer
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Anforderungen der Ausbildungsbetriebe
Der Zugang zum Beruf Gärtner (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Berufsausbildung nach BBiG. Ausbildungsbetriebe finden sich je nach Schwerpunkt in Garten- und Landschaftsbau, Baumschulen, Zierpflanzenbetrieben oder im kommunalen Grünflächenbereich. Im Bewerbungsprozess zählen neben Zeugnissen häufig praktische Eindrücke, etwa durch kurze betriebliche Einsätze oder saisonale Aushilfstätigkeiten. Erwartet wird meist ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss; wichtig sind körperliche Belastbarkeit, wetterfeste Arbeitsweise, Sorgfalt im Umgang mit Pflanzen sowie Teamfähigkeit und ein verlässlicher Arbeitsrhythmus.
Struktur der betrieblichen Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist als Wechsel aus Betrieb und Berufsschule organisiert. Typisch sind Tätigkeiten wie Bodenbearbeitung, Pflanz- und Pflegearbeiten, Bewässerung, Schnittmaßnahmen sowie der sichere Umgang mit Maschinen, Geräten und einfachen Mess- und Dokumentationsaufgaben. Der Abschluss wird über eine Abschlussprüfung vor der LWK (Landwirtschaftskammer) erworben; verbindliche Grundlage ist das Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildung ist vergütet, vielfach in tariflich geprägten Strukturen, wobei die Tarifbindung branchenabhängig ist.
Erste Schritte als Fachkraft
Nach dem erfolgreichen Abschluss beginnt der Berufseinstieg häufig in Positionen wie Fachkraft im Garten- und Landschaftsbau, in der Pflanzenproduktion oder in der Grünflächenpflege. Das Einstiegsgehalt bewegt sich typischerweise zwischen 2.230 € und 2.750 € brutto/Monat, mit einem häufig anzutreffenden Wert um 2.500 € brutto/Monat. Die ersten Monate sind oft durch das Ankommen in betrieblichen Abläufen geprägt: Touren- und Baustellenorganisation, Materiallogistik, Pflegepläne, Dokumentation sowie ein routinierter, sicherer Umgang mit Maschinen und Arbeitsmitteln.
Arbeitsalltag in verschiedenen Schwerpunkten
Welche Aufgaben im Alltag überwiegen, hängt stark vom Betrieb ab: In der Gestaltung und Pflege stehen Baustellenabläufe, Pflaster- und Vegetationsarbeiten und Kundenkontakte im Vordergrund, während in Baumschulen und Zierpflanzenbetrieben Kulturführung, Topfen, Sortieren, Pflanzenschutzmaßnahmen und Qualitätssicherung eine größere Rolle spielen. Entsprechend können sich Arbeitszeiten saisonal verschieben, etwa mit frühen Startzeiten in den Sommermonaten oder wetterbedingten Umplanungen.
Perspektiven zur beruflichen Weiterentwicklung
Für die weitere Entwicklung sind nach der Ausbildung verschiedene Wege üblich, etwa Spezialisierungen auf bestimmte Maschinen, Baumpflege, Bewässerungstechnik oder Pflanzenkenntnisse im Verkauf und in der Beratung. Auch Aufstiegsfortbildungen wie Vorarbeiterfunktionen oder Meister- und Technikerqualifikationen kommen vor; dabei verändern sich Verantwortungsanteile und Tätigkeitsmix, ohne dass sich daraus pauschale Gehaltsaussagen ableiten lassen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Garten- und Landschaftsbauer
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Tiefbaufacharbeiter (m/w/d)
Ausführung von Erd-, Rohrleitungs- und Oberflächenarbeiten im Tiefbau, oft im kommunalen oder infrastrukturellen Umfeld.
Gärtner (m/w/d) (Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau oder Friedhofsgärtnerei)
Pflege und Gestaltung von Grün- und Grabflächen sowie Durchführung typischer Vegetations- und Unterhaltsarbeiten.
Gärtner (m/w/d) (Fachrichtung Zierpflanzenbau)
Kultivierung und Vermarktung von Zierpflanzen in Gewächshaus- und Produktionsbetrieben inklusive Pflege- und Kultursteuerung.
Forstwirt (m/w/d)
Bewirtschaftung von Wäldern mit Tätigkeiten wie Pflanzung, Pflege, Holzernte und Instandhaltung von Wegen und Beständen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) (Einstieg)
Einsatz in Bau und Pflege von Grünanlagen mit typischen Aufgaben wie Erdarbeiten, Pflanzung, Wegebau und einfacher Baustellenorganisation im Team.
Stufe 2:Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) (nach Berufserfahrung)
Eigenständige Ausführung anspruchsvollerer Bau- und Pflegearbeiten, häufig mit Teilverantwortung für Material, Qualität und Ablauf auf der Baustelle.
Stufe 3:Vorarbeiter (m/w/d) im Garten- und Landschaftsbau
Koordination eines kleinen Teams auf der Baustelle, Einweisung, Qualitätskontrolle und Abstimmung mit Bauleitung sowie Dokumentation von Leistung und Material.
Stufe 4:Bauleiter (m/w/d) Garten- und Landschaftsbau
Verantwortung für Baustellenplanung und -steuerung inklusive Termin-, Kosten- und Nachunternehmerkoordination sowie Abnahme- und Kundenkommunikation.
Stufe 5:Betriebsleiter (m/w/d) / Bereichsleitung Garten- und Landschaftsbau
Gesamtverantwortung für Personal, Auslastung, Kalkulation und Ergebnis eines Betriebs oder eines größeren Bereichs, mit strategischer Projekt- und Kundensteuerung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Naturstein- und Pflasterbau
Herstellung hochwertiger Beläge, Treppen, Mauern und Einfassungen inklusive Unterbau, Entwässerung und Maßarbeit.
Spielplatz- und Außenanlagenbau
Montage und Bau von Spiel- und Freizeitanlagen, Fallschutz, Einfassungen sowie normnahe Ausführung und Dokumentation.
Naturnahe Pflege und Biotopmanagement
Pflege von Ausgleichsflächen, Gewässerrandstreifen, extensiven Wiesen und Gehölzstrukturen mit Fokus auf Artenschutz und Entwicklungspflege.
Pflanzplanung und Staudenverwendung (Praxisfokus)
Sichere Pflanzenkenntnis, standortgerechte Auswahl, Pflanzung und Anwuchspflege, häufig in hochwertigen Privat- und Objektanlagen.
Bewässerungs- und Entwässerungstechnik
Planung und Einbau von Bewässerungssystemen sowie Oberflächen- und Dränagekonzepten inklusive Steuerung, Wartung und Fehlersuche.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.200 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Garten- und Landschaftsbauer
Mit wachsender Praxis steigen im Garten- und Landschaftsbau vor allem Routine, Baustellenverantwortung und damit auch das Einkommen. Nach der dualen Berufsausbildung mit Abschlussprüfung vor der LWK nach Berufsbildungsgesetz folgt meist eine Einarbeitung, später kommen eigenständige Ausführungen, Materialdisposition und die Abstimmung im Team hinzu. Typisch sind Spezialisierungen etwa auf Pflasterbau, Pflege oder Bewässerungssysteme. Digitalisierung bleibt praxisnah: Gartenplanungssoftware, Bewässerungsautomation und punktuell Drohnen für Flächenüberwachung erhöhen Dokumentations- und EDV-Anteile, ohne den Beruf grundlegend zu automatisieren.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.500 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste selbstständige Aufgaben) | 2.640 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.780 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung auf der Baustelle) | 2.990 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, Qualität, Tempo) | 3.200 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.400 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (z. B. Pflaster-/Steinbau, Pflege, Bewässerung) | 3.590 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.790 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (stärkere Einsatz- und Baustellenkoordination) | 3.940 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Team-Anleitung / Baustellenkoordination, nicht regelhaft) | 4.090 € |
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (Abschlussprüfung, LWK; Rechtsgrundlage: BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe 4.2a / Lohngruppe 4.3. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegen Gärtnerinnen und Gärtner im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.500 € brutto pro Monat, wobei die Spanne typischerweise von 2.230 € bis 2.750 € reicht. Erste Steigerungen ergeben sich häufig nach der Einarbeitung, wenn eigenständige Pflege- und Bauabschnitte übernommen werden oder eine Eingruppierung nach Tätigkeit greift.
Nach rund fünf Jahren Berufserfahrung werden im Schnitt 3.000 € brutto pro Monat erreicht, mit einer üblichen Bandbreite von 2.750 € bis 3.250 €. Als erfahrene Fachkraft liegen durchschnittlich 3.420 € brutto pro Monat im Rahmen von 3.250 € bis 3.750 €, wobei weitere Sprünge meist mit erweiterten Aufgaben, Vorarbeiterfunktionen oder tariflichen Stufen zusammenhängen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Mit zunehmender Berufserfahrung und längerer Betriebszugehörigkeit steigen Entgeltstufen häufig schrittweise, insbesondere dort, wo klar definierte Tätigkeits- und Verantwortungsniveaus genutzt werden.
- 2Zusatzqualifikationen wie Motorsägenlehrgang (AS-Baum), Hubarbeitsbühnen-Schein, Pflanzenschutz-Sachkundenachweis oder Bewässerungstechnik-Schulungen können höherwertige Einsätze und Zuschläge ermöglichen.
- 3Tarifbindung wirkt sich oft direkt auf die Bezahlung aus, weil Eingruppierung, Stufenlaufzeiten und Zulagen festgelegt sind; ohne Tarif sind Unterschiede zwischen Betrieben deutlich größer.
- 4Unternehmensgröße und Struktur spielen eine Rolle: größere Betriebe oder kommunale Einheiten verfügen häufiger über feste Lohnbänder, Zulagenregelungen und planbare Entwicklungsschritte.
- 5Spezialisierungen, etwa Baumpflege und -kontrolle, Stauden- und Zierpflanzenbau, Sportplatzpflege oder Garten- und Landschaftsbau mit Maschinen- und Baustellenverantwortung, werden oft besser vergütet.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Gärtnerinnen und Gärtner zeigt in vielen Bereichen eine stabile bis zunehmende Nachfrage, weil Grünflächenpflege, Klimaanpassung und die Aufwertung öffentlicher Räume kontinuierlich an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig führt demografischer Wandel in Teilen der Branche zu Engpässen bei erfahrenen Fachkräften.
Der Beruf verändert sich durch mehr Technik und Planung, etwa durch digitale Aufmaß- und Dokumentationslösungen, effizientere Bewässerungssysteme und einen stärkeren Fokus auf nachhaltige Pflanzkonzepte. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen vor allem dort, wo Betriebe langfristig Personal aufbauen und saisonale Spitzen professionell organisieren.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 900 € auf 1.050 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 900 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 950 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.050 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.500 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.500 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 3.790 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d)?
Wer als Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Lohngruppe 4.2a / Lohngruppe 4.3 vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d) arbeiten?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Garten- und Landschaftsbau, Sportplatzbau, Baumschulen, Zierpflanzenbau, Staudengärtnerei oder Kommunale Grünanlagen. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Garten- und Landschaftsbauer (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Mit zunehmender Berufserfahrung und längerer Betriebszugehörigkeit steigen Entgeltstufen häufig schrittweise, insbesondere dort, wo klar definierte Tätigkeits- und Verantwortungsniveaus genutzt werden. sowie Zusatzqualifikationen wie Motorsägenlehrgang (AS-Baum), Hubarbeitsbühnen-Schein, Pflanzenschutz-Sachkundenachweis oder Bewässerungstechnik-Schulungen können höherwertige Einsätze und Zuschläge ermöglichen.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Lohngruppe 4.2a / Lohngruppe 4.3), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (10)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
