Hochbaufacharbeiter Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Hochbaufacharbeiter Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Hochbaufacharbeiter (m/w/d) Gehalt 2026Hochbaufacharbeiter (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
3.300 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.420 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.560 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Düsseldorf · Hamburg
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe 4 (Ecklohn) / Lohngruppe 5 / Lohngruppe 6 / Gehaltsgruppe A I - A V. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Hochbaufacharbeiter (m/w/d)
Hochbaufacharbeiter arbeiten überwiegend auf Baustellen und wirken an Rohbauarbeiten mit. Typisch sind das Einrichten und Sichern von Arbeitsplätzen, das Anmischen und Verarbeiten von Beton und Mörtel sowie das Herstellen von Schalungen und das Einbauen von Bewehrungen.
Der Arbeitsalltag ist durch wechselnde Einsatzorte, Witterungseinflüsse und enge Abstimmung im Team geprägt. Beschäftigung findet sich unter anderem bei Bauunternehmen des Hochbaus, im Beton- und Stahlbetonbau sowie bei Betrieben, die beispielsweise Wohnungsbau, Gewerbebau oder öffentliche Bauprojekte ausführen.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Hochbaufacharbeiter (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.830 €
3.550 € – 4.491 €
Düsseldorf
3.830 €
3.550 € – 4.491 €
Hamburg
3.762 €
3.487 € – 4.411 €
Frankfurt am Main
3.694 €
3.424 € – 4.331 €
Köln
3.694 €
3.424 € – 4.331 €
Stuttgart
3.625 €
3.360 € – 4.251 €
Nürnberg
3.454 €
3.202 € – 4.050 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.420 €
3.170 € – 4.010 €
Hannover
3.352 €
3.107 € – 3.930 €
Essen
3.317 €
3.075 € – 3.890 €
Dortmund
3.283 €
3.043 € – 3.850 €
Berlin
3.249 €
3.012 € – 3.810 €
Bremen
3.249 €
3.012 € – 3.810 €
Leipzig
3.010 €
2.790 € – 3.529 €
Dresden
3.010 €
2.790 € – 3.529 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.550 € | 3.830 € | 4.491 € | +12% |
Düsseldorf | 3.550 € | 3.830 € | 4.491 € | +12% |
Hamburg | 3.487 € | 3.762 € | 4.411 € | +10% |
Frankfurt am Main | 3.424 € | 3.694 € | 4.331 € | +8% |
Köln | 3.424 € | 3.694 € | 4.331 € | +8% |
Stuttgart | 3.360 € | 3.625 € | 4.251 € | +6% |
Nürnberg | 3.202 € | 3.454 € | 4.050 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.170 € | 3.420 € | 4.010 € | ±0% |
Hannover | 3.107 € | 3.352 € | 3.930 € | -2% |
Essen | 3.075 € | 3.317 € | 3.890 € | -3% |
Dortmund | 3.043 € | 3.283 € | 3.850 € | -4% |
Berlin | 3.012 € | 3.249 € | 3.810 € | -5% |
Bremen | 3.012 € | 3.249 € | 3.810 € | -5% |
Leipzig | 2.790 € | 3.010 € | 3.529 € | -12% |
Dresden | 2.790 € | 3.010 € | 3.529 € | -12% |
Regionale Einschätzung
Beim Gehalt zeigen sich regionale Unterschiede, die häufig mit Wirtschaftskraft, Bauvolumen und Lebenshaltungskosten zusammenhängen. In vielen Fällen liegen die Vergütungen in süddeutschen Ländern wie Bayern oder Baden-Württemberg sowie in Stadtstaaten mit hoher Bautätigkeit wie Hamburg über dem Niveau strukturschwächerer Regionen.
In Teilen Ostdeutschlands fallen Durchschnittswerte dagegen eher niedriger aus, auch wenn große Projekte lokal zu Abweichungen führen können.
Zugang zur Tätigkeit
Duale Ausbildung im Bauhauptgewerbe
Der Zugang zur Tätigkeit als Hochbaufacharbeiter (m/w/d) erfolgt in Deutschland typischerweise über eine duale Berufsausbildung im Bauhauptgewerbe. Als Regelzugang gilt damit der Berufsweg Berufliche Rolle; die praktische Qualifizierung findet im Betrieb und ergänzend in der Berufsschule statt. Betriebe erwarten dafür meist einen allgemeinbildenden Schulabschluss, wichtiger als formale Noten sind jedoch eine belastbare Arbeitshaltung und ein verlässlicher Umgang mit Sicherheits- und Qualitätsvorgaben auf der Baustelle.
Praxisorientierte Vermittlung bautechnischer Grundlagen
Die Ausbildung ist stark praxisorientiert und umfasst grundlegende Arbeiten im Hochbau, etwa das Einrichten und Sichern von Baustellen, das Lesen einfacher Pläne, das Herstellen und Verarbeiten von Baustoffen sowie das Bedienen typischer Geräte und Werkzeuge. Ein Schwerpunkt liegt auf Arbeitsschutz, Unfallverhütung und dem fachgerechten Einsatz persönlicher Schutzausrüstung. Je nach Ausbildungsbetrieb kommen unterschiedliche Schwerpunkte vor, etwa Mauerwerksarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten oder Schalungs- und Bewehrungstätigkeiten.
Körperliche Eignung für Baustelleneinsätze
Für den Einstieg sind neben handwerklichem Geschick vor allem körperliche Belastbarkeit und Schwindelfreiheit relevant, da Tätigkeiten häufig im Freien, auf Gerüsten oder in Rohbauten stattfinden. Häufige Anforderungen sind Teamfähigkeit, Sorgfalt beim Maßnehmen und Ausrichten sowie ein klares Verständnis für Arbeitsabläufe, da einzelne Gewerke aufeinander aufbauen. Je nach Einsatzort spielen auch Wetterfestigkeit und flexible Arbeitszeiten eine Rolle.
Alternative Qualifizierungswege und Digitalisierung
Ergänzend zum Regelzugang kommen alternative Wege vor, etwa ein Quereinstieg über mehrjährige Baustellenerfahrung mit anschließender formaler Qualifizierung oder der Einstieg über Helfertätigkeiten mit späterer Ausbildung. In der Praxis gewinnen zudem digitale Werkzeuge an Bedeutung, beispielsweise für Aufmaß, Dokumentation oder Bauablaufkoordination, wodurch grundlegende IT-Affinität im fachlichen Kontext IT & Software, Digitalisierung, Tech/Cloud im Arbeitsalltag unterstützend wirken kann, ohne den handwerklichen Kern der Tätigkeit se ersetzen.
Beruflicher Einstieg
Duale Berufsausbildung (2 Jahre)Zertifiziert
Für die Tätigkeit als Hochbaufacharbeiter wird typischerweise folgende Qualifikation erwartet: duale Berufsausbildung (2 Jahre).
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Hochbaufacharbeiter
Hinweis: Für diesen Beruf gibt es keine standardisierte Ausbildungsvergütung.
Ausbildung & Berufseinstieg
Kombination aus Betrieb und Berufsschule
Der Regelzugang in den Beruf Hochbaufacharbeiter (m/w/d) führt über die duale Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter (m/w/d) nach BBiG und HwO. Die Ausbildung ist vergütet und verbindet den Betrieb mit der Berufsschule; auf Baustellen wechseln sich praktische Phasen mit fachtheoretischen Inhalten ab. Typisch sind ein breiter Einstieg in Grundlagen des Hochbaus und eine zunehmende Spezialisierung auf wiederkehrende Arbeitsabläufe im Rohbau.
Erste Arbeitsschritte im Rohbau
Im Arbeitsalltag geht es zu Beginn häufig um Zuarbeiten im Team, das Einrichten von Baustellen, das Verarbeiten von Baustoffen sowie um einfache Schalungs-, Beton- oder Mauerwerksarbeiten unter Anleitung. Nach dem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt in Deutschland meist in einer Spanne von 2.800 € bis 4.000 € brutto/Monat, häufig um 3.300 € brutto/Monat. Die Einordnung erfolgt in der Praxis oft über Branchentarifverträge, wobei Baustellenart, Einsatzregion, Betriebsgröße und Witterungsphasen den tatsächlichen Monatsverlauf mitprägen können.
Eigenständige Ausführung komplexer Bauaufgaben
Mit erster Berufserfahrung verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung eigenständiger Ausführung einzelner Arbeitsschritte, sicherer Umgang mit Werkzeugen und Maschinen sowie das Mitdenken von Materialbedarf und Arbeitsreihenfolge. Häufig kommen Aufgaben an Schnittstellen hinzu, etwa das Abstimmen im Kolonnenverbund oder das Dokumentieren von Arbeitsschritten nach betrieblichen Vorgaben. Wer Verantwortung übernimmt, rückt in vielen Betrieben in Funktionen wie Vorarbeiter- oder Kolonnenrollen auf; darüber hinaus sind Weiterentwicklungen in angrenzende Qualifikationen des Bauhauptgewerbes möglich, deren Gehälter je nach Tätigkeit und Tarifbindung deutlich variieren können.
Räumliches Vorstellungsvermögen am Einsatzort
Als Voraussetzungen zählen vor allem handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen und eine sorgfältige, sicherheitsorientierte Arbeitsweise. Wichtig sind außerdem Belastbarkeit, Teamfähigkeit und verlässliche Kommunikation, weil Arbeiten im Hochbau selten isoliert stattfinden. Der Umgang mit wechselnden Baustellenbedingungen und ein routinierter Blick für Arbeitssicherheit prägen die ersten Monate meist stärker als einzelne Spezialtechniken.
Schrittweise Übernahme von Verantwortung
Für den Berufseinstieg ist außerdem typisch, dass der Betrieb schrittweise mehr Verantwortung überträgt, sobald Abläufe sitzen und Qualität sowie Tempo zusammenpassen. In tarifgeprägten Strukturen spielen Eingruppierung und Zulagenregelungen häufig eine Rolle; außerhalb davon orientieren sich Vergütungen oft an regionalen Bauarbeitsmärkten und am konkreten Einsatzprofil. Insgesamt ist der Einstieg meist praxisnah, mit klaren Leistungsanforderungen und einem Lernprozess, der stark über das Baustellenteam gesteuert wird.
Berufliche Entwicklungsoptionen Hochbaufacharbeiter
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Maurer (m/w/d)
Herstellung von Mauerwerk und Bauteilen im Rohbau nach Plan, inklusive Einmessen, Vermörteln und Qualitätssicherung.
Stahlbetonbauer (m/w/d)
Herstellung von Beton- und Stahlbetonbauteilen mit Schalung, Bewehrung und Betonage einschließlich Nachbehandlung.
Fertigung und Montage von Holzkonstruktionen (Dachstühle, Holzrahmenbau) auf Baustelle und teils in der Werkstatt.
Tiefbaufacharbeiter (m/w/d)
Arbeiten im Tiefbau wie Herstellen von Gräben, Tragschichten und Baugruben sowie Mitwirkung bei Leitungs- und Straßenbauarbeiten.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Hochbaufacharbeiter (m/w/d): Einstieg
Mitarbeit auf der Baustelle im Rohbau, Ausführung von Beton- und Mauerwerksarbeiten nach Vorgaben, einschließlich Transport, Schalung, Bewehrung und Baustellensicherung im Team.
Stufe 2:Hochbaufacharbeiter (m/w/d): Fachkraft (mit Berufserfahrung)
Eigenständigere Ausführung typischer Rohbauleistungen, Lesen und Umsetzen von Ausführungsplänen, Abstimmung im Kolonnenverband und Sicherstellung von Maßhaltigkeit und Qualität.
Stufe 3:Hochbaufacharbeiter (m/w/d): erfahrene Fachkraft
Übernahme anspruchsvollerer Teilaufgaben im Rohbau, Anleitung neuer Kolleginnen und Kollegen im Arbeitsablauf sowie Verantwortung für reibungsarme Schnittstellen im Gewerk (z. B. Schalung/Bewehrung/Betonage).
Stufe 4:Vorarbeiter / Kolonnenführer (m/w/d) im Hochbau
Fachliche Führung einer Kolonne, Einteilung von Arbeitsabschnitten, Abstimmung mit Polier/Bauleitung, Sicherstellen von Terminen, Qualität und Arbeitssicherheit in der täglichen Ausführung.
Stufe 5:Polier (m/w/d) Hochbau (erweiterte Verantwortung)
Organisation und Steuerung größerer Bauabschnitte, Koordination mehrerer Kolonnen und Nachunternehmer, Schnittstelle zu Bauleitung, Materialdisposition und tägliche Leistungskontrolle auf der Baustelle.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Arbeitsvorbereitung im Rohbau (Baustellenorganisation)
Schnittstelle zwischen Ausführung und Baustellenplanung, Material-/Geräteeinsatz, Taktung von Arbeitsabschnitten und Abstimmung im Kolonnenverband.
Schalungsbau (Systemschalung/Traggerüst)
Aufbau, Einsatz und Rückbau von Systemschalungen und Traggerüsten, Maßhaltigkeit, Schnittstellen zu Bewehrung und Betonage.
Bewehrungsarbeiten (Stahlbewehrung)
Zuschneiden, Biegen und Verlegen von Bewehrung nach Bewehrungsplan, Sicherung von Betondeckung und Einbaulagen.
Arbeitssicherheit (Sicherheits- und Gesundheitsschutz in der Ausführung)
Umsetzung und Kontrolle von Schutzmaßnahmen im Tagesgeschäft, Unterweisungen im Team und konsequente Einhaltung sicherheitsrelevanter Abläufe.
Qualitätssicherung im Rohbau (Ausführungsqualität)
Kontrolle von Maßhaltigkeit, Oberflächen und Einbausituationen, Mitwirkung bei Abnahmen und Nacharbeiten sowie Abstimmung mit Nachbargewerken.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.420 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Hochbaufacharbeiter
Auf Baustellen zählt vor allem saubere Ausführung unter Zeit- und Sicherheitsdruck, und mit wachsender Praxis steigt meist auch das Einkommen. Nach der Einarbeitung entwickeln sich Routine, Materialkenntnis und Verantwortungsumfang weiter, oft entlang tariflicher Eingruppierungen. Nach einigen Jahren kommen häufiger anspruchsvollere Einsätze hinzu, etwa bei Schalungs-, Betonier- oder Mauerwerksarbeiten sowie in der Arbeitsvorbereitung auf der Baustelle. Digitale Vermessung, tabletbasierte Dokumentation, BIM-nahe Abläufe und Baustellen-Management-Software gewinnen an Bedeutung; der KI-Einfluss bleibt eher gering, Automatisierung wirkt punktuell.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (Einarbeitung im Betrieb); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.300 € |
| 2. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (zunehmend selbstständige Ausführung); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg | 3.330 € |
| 3. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (Routine, Arbeitssicherheit, Baustellenabläufe); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.360 € |
| 4. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (mehr Verantwortung für Qualität und Taktung); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.390 € |
| 5. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (tarifliche Eingruppierung, breiterer Einsatz); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.420 € |
| 6. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (Spezialisierung, z. B. Schalung/Bewehrung/Mauerwerk); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.450 € |
| 7. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (digitale Messinstrumente, Dokumentation per Tablet); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.480 € |
| 8. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (mehr Komplexität, Abstimmung mit Nachgewerken); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.510 € |
| 9. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (sehr erfahren, qualitäts- und terminrelevante Aufgaben); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.540 € |
| 10. Jahr | Berufsqualifikation im Hochbau (optional: Koordination kleiner Teams/Abschnitte in größeren Betrieben); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (optional mit Koordinationsaufgaben) | 3.560 € |
Berufsqualifikation im Hochbau (Einarbeitung im Betrieb); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (zunehmend selbstständige Ausführung); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (Routine, Arbeitssicherheit, Baustellenabläufe); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (mehr Verantwortung für Qualität und Taktung); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (tarifliche Eingruppierung, breiterer Einsatz); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (Spezialisierung, z. B. Schalung/Bewehrung/Mauerwerk); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (digitale Messinstrumente, Dokumentation per Tablet); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (mehr Komplexität, Abstimmung mit Nachgewerken); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (sehr erfahren, qualitäts- und terminrelevante Aufgaben); fortschreitende Qualifizierung
Berufsqualifikation im Hochbau (optional: Koordination kleiner Teams/Abschnitte in größeren Betrieben); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Lohngruppe 4 (Ecklohn) / Lohngruppe 5 / Lohngruppe 6 / Gehaltsgruppe A I - A V. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das typische Bruttogehalt bei rund 3.300 € pro Monat, wobei je nach Betrieb und Einsatzbereich auch Werte zwischen 2.800 € und 4.000 € vorkommen. In dieser Phase sind Gehaltsschritte häufig an die Einarbeitung, erste eigenständige Aufgaben und interne Einstufungen gekoppelt.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Durchschnitt rund 3.420 € brutto pro Monat erreicht. Als erfahrene Fachkraft liegen typische Monatsgehälter bei etwa 3.560 € brutto, wobei Aufstiege meist über tarifliche Stufen, Vorarbeiterfunktionen oder erweiterte Verantwortungsbereiche auf der Baustelle erfolgen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Mit wachsender Berufserfahrung steigen Aufgabenbreite und Selbstständigkeit auf der Baustelle, was sich in vielen Betrieben über Stufenmodelle oder Erfahrungszulagen niederschlägt.
- 2Tarifbindung im Bauhauptgewerbe wirkt oft lohnstabilisierend, während nicht tarifgebundene Betriebe stärker nach Auftragslage und betrieblichen Spielräumen vergüten.
- 3Zusatzqualifikationen wie ein Kranführerschein, Staplerschein oder der Nachweis für das Bedienen von Hubarbeitsbühnen erhöhen die Einsetzbarkeit und können Zulagen begünstigen.
- 4Spezialisierungen, etwa im Stahlbetonbau, in der Schalungstechnik oder beim Mauern im Rohbau, führen häufiger zu anspruchsvolleren Einsätzen und damit zu höheren Entgeltgruppen.
- 5In größeren Unternehmen mit komplexen Baustellenstrukturen sind Zuschläge und geregelte Laufbahnstufen verbreiteter als in kleinen Betrieben mit sehr schlanken Hierarchien.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Hochbaufacharbeiter wird vielerorts von einer stabilen Nachfrage geprägt, weil Neubau, Sanierung und Instandhaltung parallel laufen. Gleichzeitig führt der demografische Wandel in vielen Betrieben zu Engpässen, was die Bedeutung verlässlicher Fachkräfte im Baustellenbetrieb erhöht.
Veränderungen kommen vor allem durch stärker digital geplante Baustellen, etwa durch mobile Dokumentation, digitale Aufmaß- und Planunterlagen sowie eine striktere Koordination von Gewerken. Für Berufseinsteiger ergeben sich dadurch häufig Einsatzfelder, in denen Praxis und digitale Abläufe enger zusammenrücken.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
In welchem Gehaltsrahmen bewegt man sich als Hochbaufacharbeiter (m/w/d)?
Die Vergütung für diese berufliche Rolle liegt typischerweise bei etwa 3.420 € brutto/Monat. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich sind auch Gehälter bis 5.170 € brutto/Monat möglich.
Welche Voraussetzungen werden für den Beruf Hochbaufacharbeiter (m/w/d) erwartet?
Für den Einstieg als Hochbaufacharbeiter (m/w/d) ist keine mehrjährige Berufserfahrung zwingend erforderlich. Häufig genügt ein mittlerer Schulabschluss; die spezifische Qualifizierung erfolgt durch eine Berufsausbildung oder betriebsinterne Schulungen. Je nach Arbeitgeber werden Sprachkenntnisse, persönliche Eignung oder branchenspezifische Nachweise erwartet.
In welchen Branchen arbeitet man als Hochbaufacharbeiter (m/w/d)?
Zu den typischen Arbeitgebern zählen Hochbau, Beton- und Stahlbetonbau, Fertigteilbau, Rohbau, Ingenieurbau oder Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Je nach Branche ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte und Vergütungsniveaus.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Hochbaufacharbeiter (m/w/d)?
Vom Einstieg in diese Rolle bei etwa 3.300 € brutto/Monat kann sich das Gehalt mit Erfahrung und erweiterter Verantwortung auf 3.560 € brutto/Monat bis 4.580 € brutto/Monat entwickeln.
Wie hoch ist das typische Gehalt im Beruf Hochbaufacharbeiter (m/w/d)?
Das Gehalt liegt typischerweise zwischen 3.300 € brutto/Monat für Einsteiger und 3.560 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte. In Spitzenpositionen sind bis zu 5.170 € brutto/Monat möglich.
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt als Hochbaufacharbeiter (m/w/d)?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Region und Branche. Wer nach dem Lohngruppe 4 (Ecklohn) / Lohngruppe 5 / Lohngruppe 6 / Gehaltsgruppe A I - A V vergütet wird, profitiert in der Regel von einem höheren Grundgehalt.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Lohngruppe 4 (Ecklohn) / Lohngruppe 5 / Lohngruppe 6 / Gehaltsgruppe A I - A V), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (6)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
