Informationselektroniker Gehalt 2026 in Deutschland

Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region

Kurzüberblick:

Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) Gehalt 2026

∅ Einstiegsgehalt

(0–2 Jahre)

2.920 €

brutto / Monat

Median-Gehalt

(Fachkraft, 3–5 Jahre)

3.500 €

brutto / Monat

Senior-Gehalt

(5+ Jahre)

4.170 €

brutto / Monat

Top-Regionen

München · Frankfurt am Main · Stuttgart

Arbeitsmarkt

Hohe Nachfrage

Fachkräftemangel

Tarifliche Grundlage: IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)

Gehaltsspanne: Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) / Fachkraft (3–5 Jahre)

3.170 €
4.000 €
Unterer Bereich
Median
Oberer Bereich

Unterer und oberer Bereich zeigen die Einordnung innerhalb der Erfahrungsstufe (10.–90. Perzentil); Region und Branche werden separat ausgewiesen.

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr

Gehalt nach Branche

Basis: Median-Gehalt (Fachkraft, 3–5 Jahre) – 3.500 € brutto/Monat

Consulting
4.200 €
+20%
Automobilindustrie
4.030 €
+15%
Ingenieurdienstleistungen
3.920 €
+12%
Telekommunikation
3.850 €
+10%
IT-Dienstleistungen
3.850 €
+10%
Maschinen- und Anlagenbau
3.780 €
+8%
Elektrotechnik und Elektronik
3.680 €
+5%
Systemintegration
3.680 €
+5%
Forschungseinrichtungen
3.610 €
+3%
Informations- und Kommunikationstechnik
3.500 €
+0%
Öffentlicher Sektor
3.330 €
-5%
Elektrohandwerk
2.980 €
-15%

Die Gehaltsangaben stützen sich auf öffentlich zugängliche Vergütungsdaten, tarifliche Regelungen sowie fundierte Branchenkenntnisse aus langjähriger Erfahrung im Bereich beruflicher Arbeitsmarktinformationen. Methodik & Quellen siehe Datenbasis & Methodik.

Kurzbeschreibung Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d)

Informationselektroniker arbeiten an Systemen, bei denen Elektronik, IT und Kommunikationstechnik im Betrieb zusammenlaufen. Im Alltag geht es häufig um Installation, Inbetriebnahme und Fehlersuche an Geräten und Anlagen, ergänzt um Firmware-Updates, Messungen und Funktionsprüfungen. Je nach Auftrag entstehen Schnittstellen zu Netzwerken, Signalwegen und sicherheitsrelevanten Prüfabläufen.

Gearbeitet wird teils in der Werkstatt und im Lager, teils direkt beim Kunden vor Ort, etwa auf Baustellen oder in bestehenden Gebäuden. Typische Arbeitgeber finden sich beispielsweise im Elektrohandwerk, in Service- und Systemhäusern, bei Herstellern von Kommunikations- und Medientechnik oder in Bereichen wie Sicherheits- und Gebäudetechnik.

Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten

Gehaltsspannen für Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.

München

4.130 €

3.741 € – 4.720 €

+18%

Frankfurt am Main

3.920 €

3.550 € – 4.480 €

+12%

Stuttgart

3.920 €

3.550 € – 4.480 €

+12%

Düsseldorf

3.850 €

3.487 € – 4.400 €

+10%

Hamburg

3.780 €

3.424 € – 4.320 €

+8%

Köln

3.710 €

3.360 € – 4.240 €

+6%

Nürnberg

3.570 €

3.233 € – 4.080 €

+2%

Deutschland (Durchschnitt)

3.500 €

3.170 € – 4.000 €

±0%

Hannover

3.500 €

3.170 € – 4.000 €

±0%

Essen

3.465 €

3.138 € – 3.960 €

-1%

Dortmund

3.430 €

3.107 € – 3.920 €

-2%

Berlin

3.395 €

3.075 € – 3.880 €

-3%

Bremen

3.395 €

3.075 € – 3.880 €

-3%

Leipzig

3.150 €

2.853 € – 3.600 €

-10%

Dresden

3.150 €

2.853 € – 3.600 €

-10%

Regionale Einschätzung

Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Ländern wie Bayern, Baden‑Württemberg oder Hessen liegen die Löhne häufiger höher, während in Teilen Ostdeutschlands niedrigere Niveaus verbreitet sind.

Ein Gehaltstreiber ist das Zusammenspiel aus Lebenshaltungskosten, Tariflandschaft und Auftragslage, das sich je nach Region deutlich unterscheidet und in Betrieben unterschiedlich weitergegeben wird.

Zugang zur Tätigkeit

Weg in die Informationselektronik

Der Zugang zum Beruf Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung im Dienstleistungsumfeld. Betriebe erwarten häufig einen passenden Schulabschluss, wichtiger sind in der Praxis jedoch ein nachvollziehbares Interesse an Technik, saubere Bewerbungsunterlagen und ein Eindruck, dass sorgfältiges Arbeiten auch unter Zeitdruck gelingt. Vor Ausbildungsbeginn werden je nach Betrieb zudem praktische Vorerfahrungen über Praktika oder einschlägige Hobbys positiv bewertet.

Lerninhalte im dualen System

Die Ausbildung ist nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt und dauert 3,5 Jahre. Typisch ist die enge Verzahnung von Berufsschule und betrieblicher Praxis: In der Berufsschule stehen unter anderem Elektrotechnik-Grundlagen, Mess- und Prüftechnik, Netzwerktechnik, Kundenkommunikation sowie Sicherheits- und Qualitätsanforderungen im Vordergrund. Im Betrieb kommen Montagen, Inbetriebnahmen, Fehlersuche, Wartung und Serviceeinsätze hinzu, oft direkt beim Kunden und mit dokumentationspflichtigen Arbeitsschritten.

Abschluss vor der Handwerkskammer

Am Ende steht die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks als Abschlussprüfung. Diese bündelt praktische Arbeitsaufgaben und theoretische Inhalte und bildet die zentrale formale Voraussetzung für die Tätigkeit als Fachkraft. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich sein; dies bleibt an schulische Leistungen, betriebliche Zustimmung und die Einordnung im Rahmen der Ausbildungsordnung gebunden.

Aufstieg zur Meisterqualifikation

Nach dem Abschluss sind Spezialisierungen häufig praxisgetrieben, etwa in Richtung bestimmter Geräte- und Systemwelten, strukturierter Fehlersuche, Netzwerkanbindung oder sicherheitsrelevanter Anlagen. Im Handwerkskammer-System zählen vor allem Aufstiegsfortbildungen wie die Meisterprüfung im einschlägigen Handwerk sowie der Betriebswirt/in des Handwerks (HwO), insbesondere wenn Personalverantwortung, Betriebsorganisation oder eine spätere Selbstständigkeit im Raum stehen.

Präzision im technischen Kundeneinsatz

Persönlich hilfreich sind eine gute Feinmotorik, Belastbarkeit bei wechselnden Einsatzorten, ein verlässlicher Umgang mit Strom- und Sicherheitsvorschriften sowie Kommunikationsfähigkeit im Kundenkontakt. Da Tätigkeiten je nach Einsatzgebiet auch mit Tragen, Arbeiten in beengten Situationen oder auf Leitern verbunden sein können, spielt eine ausreichende gesundheitliche Eignung in vielen Betrieben eine praktische Rolle.

Ausbildungsvergütung

Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3,5-jährigen Ausbildung als Informationselektroniker

Vergütung nach Ausbildungsjahr

1. Lehrjahr
950 €
2. Lehrjahr
1.050 €
3. Lehrjahr
1.150 €
4. Lehrjahr
1.200 €

Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße

Basis: Ausbildungsvergütung (4. Lehrjahr) – 1.200 € brutto/Monat

Großkonzern
1.380 €
+15%
Großunternehmen
1.320 €
+10%
Mittelstand
1.200 €
+0%
Kleinunternehmen
1.056 €
-12%

Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Informationselektroniker

Digitalisierungspotenzial
Mittel
KI-Einfluss
mittel
IP-basierte Kommunikations- und Netzwerktechnik (VoIP, WLAN, Ethernet)SAT- und Antennentechnik (DVB-S/T/C, Kopfstationen)Sicherheits- und Alarmtechnik (Videoüberwachung, Einbruchmeldeanlagen, Brandmelde- und Rauchwarnsysteme)Smart-Home- und Gebäudeautomationssysteme (z. B. KNX, proprietäre Bussysteme)Audio-/Video- und Medientechnik (Multroom-Systeme, Präsentationstechnik)Diagnose- und Messtechnik (Multimeter, Netzwerktester, Protokollanalysatoren)

Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Ausbildung & Berufseinstieg

Start in die Handwerksausbildung

Der Zugang zum Beruf Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) führt typischerweise über eine duale Ausbildung im Handwerk nach dem BBiG und der HwO. In Ausbildungsbetrieben beginnt der Einstieg meist mit einer klassischen Bewerbung, in der schulische Grundlagen und ein plausibles Interesse an Elektronik, IT-nahen Systemen und Kundenkontakt erkennbar werden. Häufig erwartet werden mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder ein guter Hauptschulabschluss, wobei Betriebe stark auf Mathematik, Physik-Grundlagen, technisches Verständnis sowie sorgfältiges Arbeiten achten.

Praxisphasen und Vergütungsrahmen

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und läuft im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb stehen Montage, Inbetriebnahme und Fehlersuche an informations- und kommunikationstechnischen Geräten und Anlagen im Vordergrund, oft mit dokumentationsnahen Aufgaben und Abstimmung mit Kundschaft oder anderen Gewerken. Die Ausbildung ist vergütet; bei Tarifbindung erfolgt die Ausbildungsvergütung häufig anhand branchenabhängiger Regelungen, was in der Praxis je nach Betrieb und Region spürbar variieren kann. Die Leistungsbewertung orientiert sich dabei an typischen handwerklichen Ausbildungsstrukturen mit wachsender Eigenverantwortung.

Anforderungen der Gesellenprüfung

Formell wird die Qualifikation über die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer abgeschlossen; prüfende Stelle ist die HWK (Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks). Inhaltlich spielt neben der praktischen Arbeit auch das systematische Vorgehen bei der Diagnose eine Rolle, etwa das Eingrenzen von Fehlerquellen, das Messen und Protokollieren sowie das Einhalten von Sicherheits- und Qualitätsstandards. Für den Berufseinstieg ist außerdem wichtig, dass Arbeitsabläufe nachvollziehbar dokumentiert werden, weil Serviceeinsätze und Übergaben häufig darauf aufbauen.

Einstiegspositionen im Servicebereich

Nach dem Abschluss bewegen sich Einstiegsgehälter typischerweise zwischen 2.670 € und 3.170 € brutto pro Monat, mit einem häufig anzutreffenden Wert um 2.920 € brutto. Typische Einstiegspositionen liegen im Service, in der Installation und Inbetriebnahme oder in der werkstatt- und projektbezogenen Montage, je nachdem, ob der Betrieb eher kundennahe Einsätze oder interne Abläufe organisiert. Tarifbindung ist branchenabhängig und kann sich bei Entgeltstrukturen und Zuschlägen bemerkbar machen.

Perspektiven durch Koordinationsaufgaben

Für die weitere Entwicklung sind im Handwerk gängige Schritte wie Spezialisierungen auf bestimmte Geräte- und Systemwelten oder eine spätere Fortbildung im Umfeld von Meister- und Fachqualifikationen relevant, ohne dass der Berufsalltag zwingend in eine einheitliche Richtung verläuft. In vielen Betrieben entstehen Perspektiven auch über die Übernahme von Koordinationsaufgaben, etwa bei komplexeren Installationen, wiederkehrenden Wartungen oder der Anleitung von Auszubildenden, während andere Tätigkeiten stärker technisch-praktisch geprägt bleiben.

Berufliche Entwicklungsoptionen Informationselektroniker

Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:

Installation, Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Gebäuden einschließlich Schutzmaßnahmen und Messungen.

Gehalt:
3.000 € - 4.200 € brutto/Monat
Ähnliche Tätigkeiten in Installation, Service und Fehlersuche an elektrischen/elektronischen Anlagen; Wechsel häufig über Praxisnachweise und ggf. Anpassungsqualifizierung.
Mittlerer Aufwand

Aufbau, Prüfung, Inbetriebnahme und Reparatur elektronischer Geräte und Systeme inklusive Mess- und Prüfarbeiten.

Gehalt:
3.200 € - 4.500 € brutto/Monat
Starker Skill-Overlap bei Inbetriebnahme, Mess- und Prüftechnik sowie Fehlersuche in Geräten und Systemen; häufige Nähe zu Werkstatt- und Produktionsumfeldern.

Planung, Betrieb und Fehleranalyse von IT-Infrastrukturen wie Servern, Netzwerken und Clients inklusive Anwendersupport.

Gehalt:
3.300 € - 4.900 € brutto/Monat
Überschneidung in Netzwerk-/Systemverständnis und Kundenservice, jedoch stärker IT- und softwarebezogen sowie prozessorientierter im Betrieb.

Installation und Instandhaltung automatisierter Anlagen sowie Diagnose von Steuerungen und Feldtechnik.

Gehalt:
3.400 € - 5.000 € brutto/Monat
Nahe an Montage, Verdrahtung, Inbetriebnahme und Störungsbeseitigung, mit stärkerem Fokus auf Steuerungstechnik und industrielle Anlagen.

Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:

Stufe 1:Informationselektroniker (Geselle): Berufseinstieg

Gehalt:
2.670 € - 3.170 € brutto/Monat

Einstieg in Montage, Inbetriebnahme und Service von informations- und kommunikationstechnischen Systemen im Handwerk, häufig mit Kundeneinsatz und Fehleranalyse.

Duale Ausbildung (Handwerk) nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit Abschlussprüfung (Gesellenprüfung) vor der HWK.

Stufe 2:Informationselektroniker (Geselle): mit Berufserfahrung

Gehalt:
3.170 € - 3.850 € brutto/Monat

Eigenständigere Auftragsabwicklung inklusive komplexerer Diagnose, Austausch von Baugruppen, Messungen sowie Abstimmung mit Kunden und ggf. Herstellersupport.

Mehrjährige Berufserfahrung; je nach Betrieb Produktschulungen und herstellerbezogene Zertifizierungen.

Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Servicetechniker Informationselektronik

Gehalt:
4.000 € - 4.580 € brutto/Monat

Übernahme anspruchsvoller Servicefälle, systematische Fehlereingrenzung, Inbetriebnahmen sowie Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen im Feld.

Langjährige Praxis; häufig vertiefte Diagnosekompetenz sowie dokumentationssichere Arbeitsweise, teils tarifgebunden (branchenabhängig).

Stufe 4:Teamleitung Service / Werkstatt- oder Montageleitung

Gehalt:
4.380 € - 5.210 € brutto/Monat

Koordination von Einsätzen, Ressourcen- und Terminplanung, fachliche Anleitung sowie Schnittstelle zu Kunden, Herstellertechnik und interner Auftragssteuerung.

Erfahrung in Steuerung und Qualitätssicherung; zusätzliche Führungs- und Organisationsqualifikationen, oft ergänzt um betriebliche Prozess- und Arbeitsschutzthemen.

Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:

Außendienst-Service (ITK-Systeme/Medientechnik)

serviceorientiert

Kundendienst, Inbetriebnahme, systematische Fehlersuche und Dokumentation vor Ort, teils mit Bereitschaftsdiensten je nach Betrieb.

Gehalt:
3.300 € - 4.200 € brutto/Monat
Produktschulungen der Hersteller, erweiterte Mess- und Prüfpraxis, service- und dokumentationsbezogene interne Standards.

Fehlerdiagnose & Reparatur auf Baugruppenebene

diagnosetechnisch

Eingrenzung von Störungen mit Messmitteln, Austausch/Repair von Komponenten, Funktions- und Sicherheitsprüfungen sowie saubere Fehlerdokumentation.

Gehalt:
3.700 € - 4.580 € brutto/Monat
Vertiefte Mess- und Prüftechnik, ESD-/Lötpraxis je nach Betrieb, herstellerbezogene Diagnose-Trainings.

Prüf- und Messtechnik / Qualitätssicherung im Service

qualitätssichernd

Prüfprozesse, Messprotokolle, Abnahmen und Fehlerstatistiken zur Stabilisierung von Servicequalität und Reklamationsvermeidung.

Gehalt:
3.800 € - 4.500 € brutto/Monat
Prüfmittel- und Prozesskenntnisse, Dokumentationsstandards, je nach Betrieb interne QS-Schulungen.

Instandhaltung vernetzter Anlagen (Kommunikations- und Sicherheitssysteme)

instandhaltend

Wartung, Inspektion und Störungsbeseitigung an vernetzten Systemen, inklusive Schnittstellenprüfung und Austausch defekter Komponenten.

Gehalt:
3.600 € - 4.400 € brutto/Monat
System- und Netzwerkgrundlagen, herstellerbezogene Zertifikate, betriebliche Arbeitsschutz- und Dokumentationsanforderungen.

Systemintegration & Schnittstellen (Netzwerk/Protokolle)

automatisierungstechnisch

Einbindung von Geräten in bestehende Infrastrukturen, Parametrierung, Schnittstellen- und Protokollverständnis sowie strukturierte Inbetriebnahme.

Gehalt:
3.900 € - 4.790 € brutto/Monat
Hersteller- und Produkttrainings, Grundkenntnisse in Netzwerktechnik und strukturierter Inbetriebnahme, teils projektspezifische Schulungen.

Gehalt nach Unternehmensgröße

Bruttogehalt:
pro Monat
pro Jahr
Großkonzern
4.025 €
Großunternehmen
3.850 €
Mittelstand
3.500 €
Kleinunternehmen
3.080 €

Gehalt nach Branche

Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.500 € brutto/Monat

Consulting
4.200 €
+20%
Automobilindustrie
4.025 €
+15%
Ingenieurdienstleistungen
3.920 €
+12%
Telekommunikation
3.850 €
+10%
IT-Dienstleistungen
3.850 €
+10%
Maschinen- und Anlagenbau
3.780 €
+8%
Elektrotechnik und Elektronik
3.675 €
+5%
Systemintegration
3.675 €
+5%
Forschungseinrichtungen
3.605 €
+3%
Informations- und Kommunikationstechnik
3.500 €
+0%
Öffentlicher Sektor
3.325 €
-5%
Elektrohandwerk
2.975 €
-15%

Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Informationselektroniker

Zwischen Baustelle, Werkstatt und Kundenumfeld steigt das Einkommen meist mit wachsender Routine in Installation, Inbetriebnahme und Fehlersuche. Nach der dualen Ausbildung (Handwerk) mit Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz und Gesellenprüfung vor der HWK übernehmen viele Fachkräfte zunehmend eigenständige Aufträge, etwa in Sicherheits-, SAT-/Antennen- oder IP-Netzwerktechnik. Typisch sind Gehaltsschritte vom Einstieg um 2.920 € bis in den Bereich erfahrener Fachkräfte um 4.170 €. Digitale Anforderungen nehmen zu: Konfigurationssoftware, IP-basierte Systeme, Mess- und Diagnosetools sowie Remotezugriff gehören immer häufiger zum Arbeitsalltag.

1. Jahr2.920 €
Berufseinstieg (Einarbeitung)

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

2. Jahr3.040 €
Berufseinstieg (erste eigenständige Einsätze)

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

3. Jahr3.170 €
Berufliche Festigung

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

4. Jahr3.340 €
Berufliche Festigung (mehr Verantwortung)

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

5. Jahr3.500 €
Berufliche Festigung (Routine, Kundendienst)

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

6. Jahr3.670 €
Erfahrung & Spezialisierung

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

7. Jahr3.840 €
Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Systeme)

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

8. Jahr4.000 €
Erfahrene Fachkraft

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

9. Jahr4.090 €
Erfahrene Fachkraft (Spezialgebiet, z. B. IP/Video/Alarm)

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

10. Jahr4.170 €
Erfahrene Fachkraft (breite Anlagenverantwortung)

Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung

Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.

Tarifliche Grundlage: IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.

Gehaltsanalyse

Beim Einstieg liegen Informationselektroniker im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.920 € brutto im Monat, wobei je nach Betrieb auch Werte zwischen 2.670 € und 3.170 € vorkommen. Erste Sprünge entstehen häufig nach der Einarbeitung, wenn Montageeinsätze, Inbetriebnahmen oder Störungsbehebungen eigenständig übernommen werden.

Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Mittel 3.500 € brutto im Monat erreicht, mit einer Spanne von 3.170 € bis 4.000 €. Als erfahrene Fachkraft liegt der Durchschnitt bei 4.170 € brutto, typischerweise getragen durch komplexere Projekte, zusätzliche Verantwortungsanteile oder tarifliche Stufen.

Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung

  • 1
    Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt über steigende Verantwortungsanteile, eigenständige Fehlersuche und die Übernahme von komplexeren Inbetriebnahmen beim Kunden.
  • 2
    Zusatzqualifikationen wie KNX-Zertifikat, DGUV-V3-Prüfberechtigung, LWL-Spleißschein oder Herstellerzertifikate (z. B. für TK- oder Sicherheitssysteme) erhöhen die Einsatzbreite.
  • 3
    Tarifbindung und Eingruppierung sorgen häufig für klarere Gehaltsstufen, während außertarifliche Betriebe stärker nach Auftragslage, Auslastung und individueller Rolle differenzieren.
  • 4
    Unternehmensgröße und Serviceorganisation beeinflussen Zuschläge, Reiseanteile und Bereitschaftsdienste; größere Strukturen haben eher standardisierte Rollen und Entwicklungsstufen.
  • 5
    Spezialisierungen, etwa auf Netzwerktechnik, Videoüberwachung/Alarmtechnik, Medientechnik oder Gebäudeautomation, gehen in der Praxis oft mit höherem Projektanteil und mehr Kundenverantwortung einher.

Marktausblick

Der Arbeitsmarkt für Informationselektroniker wird in vielen Regionen als stabil eingeschätzt, weil elektronische Infrastruktur in Gebäuden und Betrieben laufend betrieben, erweitert und gewartet werden muss. Eine gewisse Grundnachfrage entsteht auch durch den Ersatz älterer Anlagen und den kontinuierlichen Servicebedarf.

Veränderungen kommen vor allem durch stärkere Vernetzung, IP-basierte Systeme und softwarelastigere Komponenten, die Diagnose und Dokumentation verschieben. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen dort, wo Betriebe Service- und Projektgeschäft ausbauen und gleichzeitig Fachkräfte für Außendienst und Inbetriebnahmen benötigen.

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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Was verdient man während der Ausbildung zum Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Während der 3,5-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 950 € auf 1.200 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 950 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.050 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.150 € brutto, im 4. Lehrjahr bei 1.200 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.920 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.

Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) mit Berufserfahrung?

Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.920 € brutto/Monat bis hin zu 4.170 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.

Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Wer als Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8 vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.

In welchen Branchen kann man als Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d) arbeiten?

Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Informations- und Kommunikationstechnik, Telekommunikation, Elektrotechnik und Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie oder Ingenieurdienstleistungen. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.

Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Informationselektroniker (m⁠/⁠w⁠/⁠d)?

Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt über steigende Verantwortungsanteile, eigenständige Fehlersuche und die Übernahme von komplexeren Inbetriebnahmen beim Kunden. sowie Zusatzqualifikationen wie KNX-Zertifikat, DGUV-V3-Prüfberechtigung, LWL-Spleißschein oder Herstellerzertifikate (z. B. für TK- oder Sicherheitssysteme) erhöhen die Einsatzbreite.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz - Fachautor

Markus Schmitz

Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen

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Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.

Datenbasis & Methodik

Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.

Definitionen

  • Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
  • Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
  • Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.

Datenherkunft

  • Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
  • Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.

Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.

Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)

Redaktionell geprüft am: