Informationselektroniker Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Informationselektroniker Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Informationselektroniker (m/w/d) Gehalt 2026Informationselektroniker (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.920 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
3.500 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
4.170 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Stuttgart
Arbeitsmarkt
Hohe Nachfrage
Fachkräftemangel
Tarifliche Grundlage: IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Informationselektroniker (m/w/d)
Informationselektroniker arbeiten an Systemen, bei denen Elektronik, IT und Kommunikationstechnik im Betrieb zusammenlaufen. Im Alltag geht es häufig um Installation, Inbetriebnahme und Fehlersuche an Geräten und Anlagen, ergänzt um Firmware-Updates, Messungen und Funktionsprüfungen. Je nach Auftrag entstehen Schnittstellen zu Netzwerken, Signalwegen und sicherheitsrelevanten Prüfabläufen.
Gearbeitet wird teils in der Werkstatt und im Lager, teils direkt beim Kunden vor Ort, etwa auf Baustellen oder in bestehenden Gebäuden. Typische Arbeitgeber finden sich beispielsweise im Elektrohandwerk, in Service- und Systemhäusern, bei Herstellern von Kommunikations- und Medientechnik oder in Bereichen wie Sicherheits- und Gebäudetechnik.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Informationselektroniker (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
4.130 €
3.741 € – 4.720 €
Frankfurt am Main
3.920 €
3.550 € – 4.480 €
Stuttgart
3.920 €
3.550 € – 4.480 €
Düsseldorf
3.850 €
3.487 € – 4.400 €
Hamburg
3.780 €
3.424 € – 4.320 €
Köln
3.710 €
3.360 € – 4.240 €
Nürnberg
3.570 €
3.233 € – 4.080 €
Deutschland (Durchschnitt)
3.500 €
3.170 € – 4.000 €
Hannover
3.500 €
3.170 € – 4.000 €
Essen
3.465 €
3.138 € – 3.960 €
Dortmund
3.430 €
3.107 € – 3.920 €
Berlin
3.395 €
3.075 € – 3.880 €
Bremen
3.395 €
3.075 € – 3.880 €
Leipzig
3.150 €
2.853 € – 3.600 €
Dresden
3.150 €
2.853 € – 3.600 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 3.741 € | 4.130 € | 4.720 € | +18% |
Frankfurt am Main | 3.550 € | 3.920 € | 4.480 € | +12% |
Stuttgart | 3.550 € | 3.920 € | 4.480 € | +12% |
Düsseldorf | 3.487 € | 3.850 € | 4.400 € | +10% |
Hamburg | 3.424 € | 3.780 € | 4.320 € | +8% |
Köln | 3.360 € | 3.710 € | 4.240 € | +6% |
Nürnberg | 3.233 € | 3.570 € | 4.080 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 3.170 € | 3.500 € | 4.000 € | ±0% |
Hannover | 3.170 € | 3.500 € | 4.000 € | ±0% |
Essen | 3.138 € | 3.465 € | 3.960 € | -1% |
Dortmund | 3.107 € | 3.430 € | 3.920 € | -2% |
Berlin | 3.075 € | 3.395 € | 3.880 € | -3% |
Bremen | 3.075 € | 3.395 € | 3.880 € | -3% |
Leipzig | 2.853 € | 3.150 € | 3.600 € | -10% |
Dresden | 2.853 € | 3.150 € | 3.600 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regionale Gehaltsunterschiede zeigen sich vor allem zwischen wirtschaftsstarken Ballungsräumen und strukturschwächeren Regionen. In Ländern wie Bayern, Baden‑Württemberg oder Hessen liegen die Löhne häufiger höher, während in Teilen Ostdeutschlands niedrigere Niveaus verbreitet sind.
Ein Gehaltstreiber ist das Zusammenspiel aus Lebenshaltungskosten, Tariflandschaft und Auftragslage, das sich je nach Region deutlich unterscheidet und in Betrieben unterschiedlich weitergegeben wird.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Informationselektronik
Der Zugang zum Beruf Informationselektroniker (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung im Dienstleistungsumfeld. Betriebe erwarten häufig einen passenden Schulabschluss, wichtiger sind in der Praxis jedoch ein nachvollziehbares Interesse an Technik, saubere Bewerbungsunterlagen und ein Eindruck, dass sorgfältiges Arbeiten auch unter Zeitdruck gelingt. Vor Ausbildungsbeginn werden je nach Betrieb zudem praktische Vorerfahrungen über Praktika oder einschlägige Hobbys positiv bewertet.
Lerninhalte im dualen System
Die Ausbildung ist nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt und dauert 3,5 Jahre. Typisch ist die enge Verzahnung von Berufsschule und betrieblicher Praxis: In der Berufsschule stehen unter anderem Elektrotechnik-Grundlagen, Mess- und Prüftechnik, Netzwerktechnik, Kundenkommunikation sowie Sicherheits- und Qualitätsanforderungen im Vordergrund. Im Betrieb kommen Montagen, Inbetriebnahmen, Fehlersuche, Wartung und Serviceeinsätze hinzu, oft direkt beim Kunden und mit dokumentationspflichtigen Arbeitsschritten.
Abschluss vor der Handwerkskammer
Am Ende steht die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks als Abschlussprüfung. Diese bündelt praktische Arbeitsaufgaben und theoretische Inhalte und bildet die zentrale formale Voraussetzung für die Tätigkeit als Fachkraft. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich sein; dies bleibt an schulische Leistungen, betriebliche Zustimmung und die Einordnung im Rahmen der Ausbildungsordnung gebunden.
Aufstieg zur Meisterqualifikation
Nach dem Abschluss sind Spezialisierungen häufig praxisgetrieben, etwa in Richtung bestimmter Geräte- und Systemwelten, strukturierter Fehlersuche, Netzwerkanbindung oder sicherheitsrelevanter Anlagen. Im Handwerkskammer-System zählen vor allem Aufstiegsfortbildungen wie die Meisterprüfung im einschlägigen Handwerk sowie der Betriebswirt/in des Handwerks (HwO), insbesondere wenn Personalverantwortung, Betriebsorganisation oder eine spätere Selbstständigkeit im Raum stehen.
Präzision im technischen Kundeneinsatz
Persönlich hilfreich sind eine gute Feinmotorik, Belastbarkeit bei wechselnden Einsatzorten, ein verlässlicher Umgang mit Strom- und Sicherheitsvorschriften sowie Kommunikationsfähigkeit im Kundenkontakt. Da Tätigkeiten je nach Einsatzgebiet auch mit Tragen, Arbeiten in beengten Situationen oder auf Leitern verbunden sein können, spielt eine ausreichende gesundheitliche Eignung in vielen Betrieben eine praktische Rolle.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3,5-jährigen Ausbildung als Informationselektroniker
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (4. Lehrjahr) – 1.200 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Informationselektroniker
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Start in die Handwerksausbildung
Der Zugang zum Beruf Informationselektroniker (m/w/d) führt typischerweise über eine duale Ausbildung im Handwerk nach dem BBiG und der HwO. In Ausbildungsbetrieben beginnt der Einstieg meist mit einer klassischen Bewerbung, in der schulische Grundlagen und ein plausibles Interesse an Elektronik, IT-nahen Systemen und Kundenkontakt erkennbar werden. Häufig erwartet werden mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder ein guter Hauptschulabschluss, wobei Betriebe stark auf Mathematik, Physik-Grundlagen, technisches Verständnis sowie sorgfältiges Arbeiten achten.
Praxisphasen und Vergütungsrahmen
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und läuft im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb stehen Montage, Inbetriebnahme und Fehlersuche an informations- und kommunikationstechnischen Geräten und Anlagen im Vordergrund, oft mit dokumentationsnahen Aufgaben und Abstimmung mit Kundschaft oder anderen Gewerken. Die Ausbildung ist vergütet; bei Tarifbindung erfolgt die Ausbildungsvergütung häufig anhand branchenabhängiger Regelungen, was in der Praxis je nach Betrieb und Region spürbar variieren kann. Die Leistungsbewertung orientiert sich dabei an typischen handwerklichen Ausbildungsstrukturen mit wachsender Eigenverantwortung.
Anforderungen der Gesellenprüfung
Formell wird die Qualifikation über die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer abgeschlossen; prüfende Stelle ist die HWK (Handwerkskammer des jeweiligen Bezirks). Inhaltlich spielt neben der praktischen Arbeit auch das systematische Vorgehen bei der Diagnose eine Rolle, etwa das Eingrenzen von Fehlerquellen, das Messen und Protokollieren sowie das Einhalten von Sicherheits- und Qualitätsstandards. Für den Berufseinstieg ist außerdem wichtig, dass Arbeitsabläufe nachvollziehbar dokumentiert werden, weil Serviceeinsätze und Übergaben häufig darauf aufbauen.
Einstiegspositionen im Servicebereich
Nach dem Abschluss bewegen sich Einstiegsgehälter typischerweise zwischen 2.670 € und 3.170 € brutto pro Monat, mit einem häufig anzutreffenden Wert um 2.920 € brutto. Typische Einstiegspositionen liegen im Service, in der Installation und Inbetriebnahme oder in der werkstatt- und projektbezogenen Montage, je nachdem, ob der Betrieb eher kundennahe Einsätze oder interne Abläufe organisiert. Tarifbindung ist branchenabhängig und kann sich bei Entgeltstrukturen und Zuschlägen bemerkbar machen.
Perspektiven durch Koordinationsaufgaben
Für die weitere Entwicklung sind im Handwerk gängige Schritte wie Spezialisierungen auf bestimmte Geräte- und Systemwelten oder eine spätere Fortbildung im Umfeld von Meister- und Fachqualifikationen relevant, ohne dass der Berufsalltag zwingend in eine einheitliche Richtung verläuft. In vielen Betrieben entstehen Perspektiven auch über die Übernahme von Koordinationsaufgaben, etwa bei komplexeren Installationen, wiederkehrenden Wartungen oder der Anleitung von Auszubildenden, während andere Tätigkeiten stärker technisch-praktisch geprägt bleiben.
Berufliche Entwicklungsoptionen Informationselektroniker
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Installation, Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Gebäuden einschließlich Schutzmaßnahmen und Messungen.
Aufbau, Prüfung, Inbetriebnahme und Reparatur elektronischer Geräte und Systeme inklusive Mess- und Prüfarbeiten.
Planung, Betrieb und Fehleranalyse von IT-Infrastrukturen wie Servern, Netzwerken und Clients inklusive Anwendersupport.
Installation und Instandhaltung automatisierter Anlagen sowie Diagnose von Steuerungen und Feldtechnik.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Informationselektroniker (Geselle): Berufseinstieg
Einstieg in Montage, Inbetriebnahme und Service von informations- und kommunikationstechnischen Systemen im Handwerk, häufig mit Kundeneinsatz und Fehleranalyse.
Stufe 2:Informationselektroniker (Geselle): mit Berufserfahrung
Eigenständigere Auftragsabwicklung inklusive komplexerer Diagnose, Austausch von Baugruppen, Messungen sowie Abstimmung mit Kunden und ggf. Herstellersupport.
Stufe 3:Erfahrene Fachkraft / Servicetechniker Informationselektronik
Übernahme anspruchsvoller Servicefälle, systematische Fehlereingrenzung, Inbetriebnahmen sowie Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen im Feld.
Stufe 4:Teamleitung Service / Werkstatt- oder Montageleitung
Koordination von Einsätzen, Ressourcen- und Terminplanung, fachliche Anleitung sowie Schnittstelle zu Kunden, Herstellertechnik und interner Auftragssteuerung.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Außendienst-Service (ITK-Systeme/Medientechnik)
Kundendienst, Inbetriebnahme, systematische Fehlersuche und Dokumentation vor Ort, teils mit Bereitschaftsdiensten je nach Betrieb.
Fehlerdiagnose & Reparatur auf Baugruppenebene
Eingrenzung von Störungen mit Messmitteln, Austausch/Repair von Komponenten, Funktions- und Sicherheitsprüfungen sowie saubere Fehlerdokumentation.
Prüf- und Messtechnik / Qualitätssicherung im Service
Prüfprozesse, Messprotokolle, Abnahmen und Fehlerstatistiken zur Stabilisierung von Servicequalität und Reklamationsvermeidung.
Instandhaltung vernetzter Anlagen (Kommunikations- und Sicherheitssysteme)
Wartung, Inspektion und Störungsbeseitigung an vernetzten Systemen, inklusive Schnittstellenprüfung und Austausch defekter Komponenten.
Systemintegration & Schnittstellen (Netzwerk/Protokolle)
Einbindung von Geräten in bestehende Infrastrukturen, Parametrierung, Schnittstellen- und Protokollverständnis sowie strukturierte Inbetriebnahme.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 3.500 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Informationselektroniker
Zwischen Baustelle, Werkstatt und Kundenumfeld steigt das Einkommen meist mit wachsender Routine in Installation, Inbetriebnahme und Fehlersuche. Nach der dualen Ausbildung (Handwerk) mit Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz und Gesellenprüfung vor der HWK übernehmen viele Fachkräfte zunehmend eigenständige Aufträge, etwa in Sicherheits-, SAT-/Antennen- oder IP-Netzwerktechnik. Typisch sind Gehaltsschritte vom Einstieg um 2.920 € bis in den Bereich erfahrener Fachkräfte um 4.170 €. Digitale Anforderungen nehmen zu: Konfigurationssoftware, IP-basierte Systeme, Mess- und Diagnosetools sowie Remotezugriff gehören immer häufiger zum Arbeitsalltag.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.920 € |
| 2. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste eigenständige Einsätze) | 3.040 € |
| 3. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 3.170 € |
| 4. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung) | 3.340 € |
| 5. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, Kundendienst) | 3.500 € |
| 6. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.670 € |
| 7. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Systeme) | 3.840 € |
| 8. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 4.000 € |
| 9. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialgebiet, z. B. IP/Video/Alarm) | 4.090 € |
| 10. Jahr | Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (breite Anlagenverantwortung) | 4.170 € |
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung (Handwerk), Abschlussprüfung (BBiG), Gesellenprüfung vor der HWK; fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Einstieg liegen Informationselektroniker im deutschlandweiten Durchschnitt bei 2.920 € brutto im Monat, wobei je nach Betrieb auch Werte zwischen 2.670 € und 3.170 € vorkommen. Erste Sprünge entstehen häufig nach der Einarbeitung, wenn Montageeinsätze, Inbetriebnahmen oder Störungsbehebungen eigenständig übernommen werden.
Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden im Mittel 3.500 € brutto im Monat erreicht, mit einer Spanne von 3.170 € bis 4.000 €. Als erfahrene Fachkraft liegt der Durchschnitt bei 4.170 € brutto, typischerweise getragen durch komplexere Projekte, zusätzliche Verantwortungsanteile oder tarifliche Stufen.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt über steigende Verantwortungsanteile, eigenständige Fehlersuche und die Übernahme von komplexeren Inbetriebnahmen beim Kunden.
- 2Zusatzqualifikationen wie KNX-Zertifikat, DGUV-V3-Prüfberechtigung, LWL-Spleißschein oder Herstellerzertifikate (z. B. für TK- oder Sicherheitssysteme) erhöhen die Einsatzbreite.
- 3Tarifbindung und Eingruppierung sorgen häufig für klarere Gehaltsstufen, während außertarifliche Betriebe stärker nach Auftragslage, Auslastung und individueller Rolle differenzieren.
- 4Unternehmensgröße und Serviceorganisation beeinflussen Zuschläge, Reiseanteile und Bereitschaftsdienste; größere Strukturen haben eher standardisierte Rollen und Entwicklungsstufen.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Netzwerktechnik, Videoüberwachung/Alarmtechnik, Medientechnik oder Gebäudeautomation, gehen in der Praxis oft mit höherem Projektanteil und mehr Kundenverantwortung einher.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt für Informationselektroniker wird in vielen Regionen als stabil eingeschätzt, weil elektronische Infrastruktur in Gebäuden und Betrieben laufend betrieben, erweitert und gewartet werden muss. Eine gewisse Grundnachfrage entsteht auch durch den Ersatz älterer Anlagen und den kontinuierlichen Servicebedarf.
Veränderungen kommen vor allem durch stärkere Vernetzung, IP-basierte Systeme und softwarelastigere Komponenten, die Diagnose und Dokumentation verschieben. Für Berufseinsteiger ergeben sich Chancen dort, wo Betriebe Service- und Projektgeschäft ausbauen und gleichzeitig Fachkräfte für Außendienst und Inbetriebnahmen benötigen.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Informationselektroniker (m/w/d)?
Während der 3,5-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 950 € auf 1.200 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 950 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 1.050 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.150 € brutto, im 4. Lehrjahr bei 1.200 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Informationselektroniker (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.920 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Informationselektroniker (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Wer Verantwortung übernimmt und sich fachlich weiterentwickelt, kann sein Gehalt deutlich steigern. Das Spektrum reicht vom Einstieg bei 2.920 € brutto/Monat bis hin zu 4.170 € brutto/Monat für erfahrene Fachkräfte – bei Leitungsfunktionen mitunter auch darüber.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Informationselektroniker (m/w/d)?
Wer als Informationselektroniker (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8 vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Informationselektroniker (m/w/d) arbeiten?
Einsatzmöglichkeiten finden sich in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter Informations- und Kommunikationstechnik, Telekommunikation, Elektrotechnik und Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie oder Ingenieurdienstleistungen. Vergütung und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich dabei je nach Branche teils erheblich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Informationselektroniker (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken oft direkt über steigende Verantwortungsanteile, eigenständige Fehlersuche und die Übernahme von komplexeren Inbetriebnahmen beim Kunden. sowie Zusatzqualifikationen wie KNX-Zertifikat, DGUV-V3-Prüfberechtigung, LWL-Spleißschein oder Herstellerzertifikate (z. B. für TK- oder Sicherheitssysteme) erhöhen die Einsatzbreite.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. IG Metall EG 7-9 / ver.di TVöD E6-E8), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (2)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
