Kauffrau für Tourismus und Freizeit Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kauffrau für Tourismus und Freizeit Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d) Gehalt 2026Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.500 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.900 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
3.500 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: ver.di Tarifgruppen / TVöD Entgeltgruppen. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d)
Kaufleute für Tourismus und Freizeit planen und organisieren Angebote rund um Reisen, Ausflüge und Veranstaltungen. Zum Arbeitsalltag gehören Beratungsgespräche, das Erstellen von Programmen und Pauschalen, die Buchungsabwicklung sowie die Abstimmung mit Leistungspartnern wie Hotels, Verkehrsträgern oder lokalen Anbietern.
Gearbeitet wird meist in Büros mit viel Kundenkontakt, je nach Einsatz auch im Veranstaltungs- oder Gästeservice vor Ort. Beschäftigung findet sich beispielsweise bei Reiseveranstaltern, in Tourist-Informationen, bei Freizeit- und Kultureinrichtungen, in Kur- und Bäderbetrieben oder bei Verkehrs- und Ausflugsgesellschaften, oft mit saisonalen Spitzen und enger Termintaktung.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
3.248 €
2.912 € – 3.808 €
Frankfurt am Main
3.132 €
2.808 € – 3.672 €
Düsseldorf
3.103 €
2.782 € – 3.638 €
Stuttgart
3.074 €
2.756 € – 3.604 €
Hamburg
3.045 €
2.730 € – 3.570 €
Köln
2.987 €
2.678 € – 3.502 €
Nürnberg
2.929 €
2.626 € – 3.434 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.900 €
2.600 € – 3.400 €
Hannover
2.900 €
2.600 € – 3.400 €
Essen
2.871 €
2.574 € – 3.366 €
Berlin
2.842 €
2.548 € – 3.332 €
Dortmund
2.842 €
2.548 € – 3.332 €
Bremen
2.813 €
2.522 € – 3.298 €
Leipzig
2.610 €
2.340 € – 3.060 €
Dresden
2.610 €
2.340 € – 3.060 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 2.912 € | 3.248 € | 3.808 € | +12% |
Frankfurt am Main | 2.808 € | 3.132 € | 3.672 € | +8% |
Düsseldorf | 2.782 € | 3.103 € | 3.638 € | +7% |
Stuttgart | 2.756 € | 3.074 € | 3.604 € | +6% |
Hamburg | 2.730 € | 3.045 € | 3.570 € | +5% |
Köln | 2.678 € | 2.987 € | 3.502 € | +3% |
Nürnberg | 2.626 € | 2.929 € | 3.434 € | +1% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.600 € | 2.900 € | 3.400 € | ±0% |
Hannover | 2.600 € | 2.900 € | 3.400 € | ±0% |
Essen | 2.574 € | 2.871 € | 3.366 € | -1% |
Berlin | 2.548 € | 2.842 € | 3.332 € | -2% |
Dortmund | 2.548 € | 2.842 € | 3.332 € | -2% |
Bremen | 2.522 € | 2.813 € | 3.298 € | -3% |
Leipzig | 2.340 € | 2.610 € | 3.060 € | -10% |
Dresden | 2.340 € | 2.610 € | 3.060 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich beim Gehalt Unterschiede, die häufig mit Wirtschaftskraft und Lebenshaltung zusammenhängen. In süddeutschen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie in Metropolräumen wie München, Frankfurt oder Hamburg liegen die Verdienstmöglichkeiten im Schnitt eher höher.
In strukturschwächeren Regionen und in Teilen Ostdeutschlands fallen Monatsgehälter häufiger niedriger aus, auch weil Budgets und Preisniveaus anders kalkuliert werden.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Tourismusbranche
Der typische Zugang zur Tätigkeit als Kauffrau für Tourismus und Freizeit erfolgt über eine duale Ausbildung. Betriebe erwarten im Bewerbungsprozess meist einen mittleren Schulabschluss oder (je nach Einsatzbereich) (Fach-)Abitur, wichtiger sind jedoch sichere Deutschkenntnisse, grundlegendes Zahlenverständnis und ein passendes Auftreten im Kundenkontakt. Üblich sind schriftliche Bewerbungsunterlagen und ein Vorstellungsgespräch; in manchen Unternehmen kommen kurze Tests zu Kommunikation, Rechtschreibung oder Basis-Mathematik hinzu.
Praxisphasen und digitale Schwerpunkte
Die Ausbildung ist auf 3 Jahre angelegt und verbindet Berufsschule und betriebliche Praxis. In der Praxis geht es um Beratung und Verkauf touristischer Leistungen, das Erstellen von Angeboten, die Organisation von Freizeit- und Reisebausteinen sowie das Bearbeiten von Reklamationen. In einem stärker digital geprägten Umfeld kommen Buchungs- und CRM-Systeme, Online-Vertriebskanäle, Datenpflege und einfache Auswertungen hinzu. Der fachliche Kontext von IT & Software, Digitalisierung, Tech/Cloud kann dabei vor allem an Schnittstellen entstehen, etwa bei der Betreuung digitaler Buchungsstrecken, Content-Workflows oder bei der Abstimmung mit IT-Dienstleistern.
Abschluss vor der Handelskammer
Der Abschluss erfolgt über die IHK (Industrie- und Handelskammer) in Form der IHK-Abschlussprüfung. Die Ausbildung steht unter dem BBiG (Berufsbildungsgesetz). Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich, etwa bei sehr guten Leistungen oder passender Vorbildung; in der Praxis hängt das vom Ausbildungsbetrieb und den formalen Vorgaben ab.
Spezialisierung auf digitale Prozesse
Nach dem Abschluss sind fachlich passende Weiterbildungen häufig im Bereich digitale Tourismusprozesse angesiedelt: Schulungen zu Reservierungs- und Vertriebssystemen, Online-Marketing im Tourismus, Revenue- und Channel-Management sowie Datenschutz- und IT-Sicherheitsgrundlagen für kundennahe Systeme. In techniknahen Umfeldern sind zudem Zertifikate oder Trainings zu cloudbasierten CRM- und Buchungsplattformen, Schnittstellenverständnis (APIs) und datengetriebener Kundenkommunikation verbreitet. Persönlich wichtig sind Serviceorientierung, Belastbarkeit bei Spitzenzeiten, Organisationstalent, Teamfähigkeit und ein sicherer Umgang mit digitalen Tools.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 1.000 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Quelle: DEHOGA-Tarifvertrag Tourismus. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Anforderungen der Ausbildungsbetriebe
Der Zugang zum Beruf Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d) erfolgt über eine duale Ausbildung. Im Bewerbungsprozess bei Ausbildungsbetrieben zählen neben den üblichen Unterlagen oft ein klarer Bezug zu Tourismus, Freizeitangeboten und Servicearbeit sowie ein sicherer schriftlicher Ausdruck. Erwartet werden je nach Betrieb unterschiedliche Schulabschlüsse; häufig spielen Kommunikationsfähigkeit, Organisationsgeschick, Sorgfalt im Umgang mit Buchungen und Zahlen sowie ein freundliches Auftreten eine größere Rolle als einzelne Noten.
Lerninhalte und tarifliche Orientierung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist im BBiG (Berufsbildungsgesetz) verankert. Typisch ist der Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule: Im Unternehmen stehen Beratung, Verkauf und die Organisation von Angeboten im Vordergrund, in der Berufsschule werden kaufmännische Grundlagen, Marketing, Recht und kundenbezogene Abläufe vertieft. Die Ausbildung ist vergütet; je nach Arbeitgeber und Region ist außerdem eine tarifliche Ausbildungsvergütung möglich, da Tarifbindung branchenabhängig eine Rolle spielt. Den Abschluss bildet die IHK-Abschlussprüfung als offizielle Abschlussprüfung.
Erste Schritte im Gästeservice
Nach bestandener Prüfung erfolgt der Einstieg häufig in Bereichen wie Reise- und Freizeitvermittlung, Veranstaltungsorganisation, Gästeservice, Vertrieb oder in touristischen Einrichtungen mit kaufmännischem Schwerpunkt. Das Einstiegsgehalt liegt typischerweise zwischen 2.200 € und 2.800 € brutto pro Monat, ein verbreiteter Orientierungswert liegt bei 2.500 €. Im Arbeitsalltag prägen Kundenkontakt, Angebotskalkulationen, Reservierungen, Reklamationsbearbeitung und die Abstimmung mit Leistungsträgern die ersten Monate.
Entwicklung zur eigenständigen Produktgestaltung
Mit wachsender Routine verschieben sich Aufgaben häufig in Richtung eigenständiger Produktgestaltung, Gruppen- und Eventkoordination, Kontingentverwaltung oder Schnittstellenarbeit mit Marketing und Online-Vertrieb. Beruflich anschlussfähig sind Weiterentwicklungen innerhalb touristischer Betriebe, etwa mit Schwerpunkt Produktmanagement, Verkauf, Teamkoordination oder Qualitätsmanagement. In tarifgebundenen Strukturen können sich Eingruppierung und Vergütung stärker an definierten Tätigkeitsmerkmalen orientieren; außerhalb davon ist die Ausgestaltung stärker betriebsabhängig.
Berufliche Entwicklungsoptionen Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Tourismuskaufmann / Tourismuskauffrau (Privat- und Geschäftsreisen)
Beratung und Verkauf von Reiseleistungen, Reiseplanung, Buchung sowie Betreuung von Kundinnen und Kunden inklusive Änderungen und Reklamationen.
Planung, Kalkulation und Organisation von Veranstaltungen inklusive Dienstleistersteuerung, Vertragsabwicklung und Nachkalkulation.
Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Einsatz in Rezeption und Service, Gästebetreuung, Reservierungs- und Abrechnungsprozesse sowie organisatorische Aufgaben im Hotelbetrieb.
Organisation und Abrechnung von Leistungen, Beratung und Verwaltungsvorgänge im Umfeld von Einrichtungen und Kostenträgern im Gesundheitswesen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Kauffrau für Tourismus und Freizeit (Fachkraft)
Organisation und Verkauf touristischer Leistungen, Beratung zu Angeboten, Abwicklung von Buchungen sowie Bearbeitung von Reklamationen und Leistungsabrechnungen.
Stufe 2:Erfahrene Kauffrau für Tourismus und Freizeit (Senior-Fachkraft)
Übernahme komplexerer Vorgänge wie Angebotskalkulation, Kontingent- und Kapazitätssteuerung, Qualitätssicherung sowie Abstimmung mit Leistungsträgern und Partnern.
Stufe 3:Teamkoordination Tourismus/Service (ohne disziplinarische Führung)
Koordination von Schicht- und Einsatzplanung, Standardisierung von Abläufen im Kundenservice und Unterstützung bei der Einarbeitung neuer Mitarbeitender.
Stufe 4:Teamleitung Tourismus und Freizeit / Bereichsleitung Service
Disziplinarische Führung eines Teams, Ziel- und Kennzahlensteuerung, Budget- und Einsatzverantwortung sowie Verantwortung für Servicequalität und Beschwerdeprozesse.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Reiseberatung & Produktverkauf (stationär/Counter)
Beratung, Angebotserstellung, Buchung und After-Sales-Betreuung mit Fokus auf Zusatzleistungen und serviceorientierte Kundenführung.
Kontingent- und Kapazitätsmanagement
Steuerung von Verfügbarkeiten, Kontingenten und Auslastung, Abstimmung mit Leistungsträgern sowie Pflege von Buchungs- und Stammdaten.
Produktkalkulation & Pricing (touristische Leistungen)
Kalkulation von Angeboten, Preislogik und Margenbetrachtung, Unterstützung bei Sortiments- und Angebotsgestaltung.
Gästeservice & Qualitätsmanagement
Standardisierung von Serviceabläufen, Bearbeitung komplexer Reklamationen, Qualitätskontrollen und Zusammenarbeit mit Partnern zur Leistungsverbesserung.
Gruppen- und Incentive-Reisen (B2B/B2C)
Planung und Verkauf von Gruppenarrangements, Abstimmung mit Leistungsträgern, Angebotserstellung, Vertrags- und Ablaufkoordination.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.900 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Kauffrau für Tourismus und Freizeit
Nach der dualen Ausbildung eröffnet sich im Tourismus- und Freizeitbereich ein breites Einsatzfeld, von Gästebetreuung und Angebotskalkulation bis zur Vermarktung regionaler Angebote. Mit wachsender Routine, besserer Marktkenntnis und sicherer Kundenkommunikation steigt das monatliche Bruttogehalt typischerweise von 2.500 € zum Berufseinstieg auf etwa 3.500 € als erfahrene Fachkraft. In manchen Betrieben kommen koordinierende Aufgaben hinzu, etwa bei der Steuerung von Buchungsprozessen oder im Beschwerdemanagement. Digitale Buchungs- und Reservierungssysteme, CRM-Software sowie Social-Media- und Bewertungsportale prägen die Arbeit zunehmend.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.500 € |
| 2. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (mehr Selbstständigkeit) | 2.580 € |
| 3. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.660 € |
| 4. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, Kundenfälle) | 2.740 € |
| 5. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung) | 2.900 € |
| 6. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 3.020 € |
| 7. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung (komplexere Planung) | 3.140 € |
| 8. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft | 3.500 € |
| 9. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Schnittstellen, Prozesse) | 3.650 € |
| 10. Jahr | Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Teamkoordination, projektbezogene Steuerung) | 4.100 € |
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Duale Berufsausbildung (IHK-Abschlussprüfung nach BBiG); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: ver.di Tarifgruppen / TVöD Entgeltgruppen. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Zum Berufseinstieg liegt das monatliche Bruttogehalt im Durchschnitt bei 2.500 €. Nach etwa fünf Jahren Berufserfahrung werden häufig rund 2.900 € brutto im Monat erreicht, wenn Aufgabenbreite, Kundenverantwortung und Abwicklungskomplexität spürbar zunehmen.
Als erfahrene Fachkraft bewegt sich das typische Niveau bei 3.500 € brutto monatlich, insbesondere wenn eigenständig Produkte kalkuliert, Partner gesteuert und Reklamations- sowie Qualitätsprozesse verantwortet werden. Mit erweiterter Verantwortung oder Führungsaufgaben, etwa in Teamkoordination oder Filialleitung, sind im Schnitt 4.100 € brutto pro Monat üblich.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich oft direkt aus, weil Routine in Beratung, Reklamationsbearbeitung und Disposition mehr Verantwortung und komplexere Produkte ermöglicht.
- 2Zusatzqualifikationen wie IATA-Tarife/Amadeus-Schulungen, Fremdsprachenzertifikate oder ein AEVO-Ausbildereignungsschein erhöhen die Einsetzbarkeit und werden in vielen Betrieben vergütungsrelevant.
- 3Tarifbindung kann das Entgelt strukturieren, etwa über fest definierte Entgeltgruppen und Stufen. Ohne Tarif sind Gehaltsbestandteile häufiger individuell verhandelt und schwanken stärker.
- 4Unternehmensgröße spielt mit hinein: Größere Reiseveranstalter oder kommunale Betriebe haben oft klarere Gehaltsbänder, während kleine Anbieter flexibler, aber teils begrenzter kalkulieren.
- 5Spezialisierungen, etwa auf Gruppenreisen, Incoming-Tourismus, Kur- und Gesundheitstourismus oder Eventmanagement, können höhere Budgets und anspruchsvollere Koordination mit sich bringen.
Marktausblick
Der Arbeitsmarkt wird durch die Reiselust, aber auch durch konjunkturelle Schwankungen und Saisonalität geprägt, wodurch die Nachfrage insgesamt eher stabil bis wechselhaft ausfällt. In vielen Regionen bleibt der Bedarf an Mitarbeitenden bestehen, die Beratung, Organisation und serviceorientierte Abläufe zuverlässig abdecken.
Digitalisierung verändert den Alltag deutlich, etwa durch Onlinebuchungssysteme, dynamische Paketierung und automatisierte Kundenkommunikation. Gleichzeitig steigt der Anspruch an persönliche Betreuung bei komplexen Reisen, Gruppenangeboten oder besonderen Anlässen, wodurch gut koordinierende Fachkräfte weiterhin gefragt sind.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 900 € auf 1.000 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 900 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 950 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 1.000 € brutto. Diese Beträge orientieren sich am DEHOGA-Tarifvertrag Tourismus.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.500 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Die Vergütung entwickelt sich mit der Berufserfahrung spürbar weiter. Einsteiger beginnen bei rund 2.500 € brutto/Monat, mit einigen Jahren Praxis bewegen sich die Gehälter in Richtung 3.500 € brutto/Monat. Verantwortung und Spezialisierung wirken sich zusätzlich aus.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d)?
Wer als Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem ver.di Tarifgruppen / TVöD Entgeltgruppen vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d) arbeiten?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Regionale Tourismusorganisationen, Lokale Tourismusstellen, Touristische Branchenverbände, Incoming-Unternehmen, Freizeit- und Ferienparks oder Freizeitbäder. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Kauffrau für Tourismus und Freizeit (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und längere Betriebszugehörigkeit wirken sich oft direkt aus, weil Routine in Beratung, Reklamationsbearbeitung und Disposition mehr Verantwortung und komplexere Produkte ermöglicht. sowie Zusatzqualifikationen wie IATA-Tarife/Amadeus-Schulungen, Fremdsprachenzertifikate oder ein AEVO-Ausbildereignungsschein erhöhen die Einsetzbarkeit und werden in vielen Betrieben vergütungsrelevant.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. ver.di Tarifgruppen / TVöD Entgeltgruppen), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (3)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
