Landwirt Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Landwirt Gehalt 2026 in Deutschland
Übersicht zu Einstiegs-, Median- und Seniorgehältern nach Branche und Region
Kurzüberblick: Landwirt (m/w/d) Gehalt 2026Landwirt (m/w/d) Gehalt 2026
∅ Einstiegsgehalt
(0–2 Jahre)
2.000 €
brutto / Monat
Median-Gehalt
(Fachkraft, 3–5 Jahre)
2.170 €
brutto / Monat
Senior-Gehalt
(5+ Jahre)
2.420 €
brutto / Monat
Top-Regionen
München · Frankfurt am Main · Düsseldorf
Arbeitsmarkt
Mittlere Nachfrage
Tarifliche Grundlage: Keine flächendeckende Tarifbindung. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße. (Stand 2026)
Kurzbeschreibung Landwirt (m/w/d)
Landwirte organisieren und steuern die Arbeit auf dem Betrieb: von der Bodenbearbeitung über Aussaat und Ernte bis zur Lagerung und Vermarktung. In tierhaltenden Betrieben gehören Fütterung, Stallmanagement, Tiergesundheit und Dokumentation zum Alltag, häufig mit saisonalen Spitzen und wechselnden Arbeitszeiten.
Gearbeitet wird vor allem auf Feldern, in Ställen, in Maschinenhallen und Werkstätten sowie im Büro für Planung, Nachweise und Einkauf. Beschäftigung gibt es unter anderem in Familienbetrieben, größeren Agrarunternehmen oder Betriebsgemeinschaften, beispielsweise im Ackerbau, in der Milchvieh- und Schweinehaltung, im Gemüse- und Obstbau oder im Weinbau.
Monatliche Bruttogehälter in 15 Städten
Gehaltsspannen für Landwirt (m/w/d) nach Region – basierend auf regionalen Faktoren. Klicken Sie auf eine Stadt, um diese im Suchfeld zu übernehmen.
München
2.496 €
2.300 € – 2.680 €
Frankfurt am Main
2.387 €
2.200 € – 2.563 €
Düsseldorf
2.387 €
2.200 € – 2.563 €
Stuttgart
2.365 €
2.180 € – 2.540 €
Hamburg
2.344 €
2.160 € – 2.516 €
Köln
2.300 €
2.120 € – 2.470 €
Berlin
2.213 €
2.040 € – 2.377 €
Nürnberg
2.213 €
2.040 € – 2.377 €
Deutschland (Durchschnitt)
2.170 €
2.000 € – 2.330 €
Hannover
2.170 €
2.000 € – 2.330 €
Essen
2.148 €
1.980 € – 2.307 €
Dortmund
2.127 €
1.960 € – 2.283 €
Bremen
2.105 €
1.940 € – 2.260 €
Leipzig
1.953 €
1.800 € – 2.097 €
Dresden
1.953 €
1.800 € – 2.097 €
| Stadt | Min | Median | Max | Faktor |
|---|---|---|---|---|
München | 2.300 € | 2.496 € | 2.680 € | +15% |
Frankfurt am Main | 2.200 € | 2.387 € | 2.563 € | +10% |
Düsseldorf | 2.200 € | 2.387 € | 2.563 € | +10% |
Stuttgart | 2.180 € | 2.365 € | 2.540 € | +9% |
Hamburg | 2.160 € | 2.344 € | 2.516 € | +8% |
Köln | 2.120 € | 2.300 € | 2.470 € | +6% |
Berlin | 2.040 € | 2.213 € | 2.377 € | +2% |
Nürnberg | 2.040 € | 2.213 € | 2.377 € | +2% |
Deutschland (Durchschnitt) | 2.000 € | 2.170 € | 2.330 € | ±0% |
Hannover | 2.000 € | 2.170 € | 2.330 € | ±0% |
Essen | 1.980 € | 2.148 € | 2.307 € | -1% |
Dortmund | 1.960 € | 2.127 € | 2.283 € | -2% |
Bremen | 1.940 € | 2.105 € | 2.260 € | -3% |
Leipzig | 1.800 € | 1.953 € | 2.097 € | -10% |
Dresden | 1.800 € | 1.953 € | 2.097 € | -10% |
Regionale Einschätzung
Regional zeigen sich beim Einkommen Unterschiede, die sich häufig an Wirtschaftskraft und Lebenshaltung orientieren. In Süddeutschland, etwa in Bayern und Baden‑Württemberg, sowie in Teilen Nordwestdeutschlands sind tendenziell höhere Vergütungen zu beobachten.
In ostdeutschen Flächenländern wie Mecklenburg‑Vorpommern, Brandenburg oder Sachsen‑Anhalt liegen die Werte im Durchschnitt öfter darunter, was auch mit Betriebsstrukturen und Lohnniveaus zusammenhängt.
Zugang zur Tätigkeit
Weg in die Landwirtschaft
Der Einstieg in die Tätigkeit als Landwirt (m/w/d) erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung, die den Betriebsalltag mit dem Unterricht an der Berufsschule verzahnt. Betriebe erwarten häufig einen Schulabschluss und eine nachvollziehbare Motivation für die praktische Arbeit in der Landwirtschaft; der Bewerbungsprozess läuft meist über eine klassische Ausbildungsbewerbung mit Gespräch und, je nach Betrieb, kurzen Einblicken in Arbeitsabläufe.
Dauerhafte Vermittlung fachlicher Grundlagen
Die Ausbildung ist auf 3 Jahre angelegt und verbindet produktionsbezogene Praxis mit fachtheoretischen Grundlagen. Typische Inhalte betreffen den Umgang mit Pflanzenbau und Tierhaltung, den Einsatz und die Pflege von Maschinen, Arbeitsorganisation sowie Aspekte von Umwelt- und Ressourcenschutz im betrieblichen Alltag. Durch den Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule wird die Arbeitsrealität früh mitgelernt, etwa bei saisonalen Spitzen, wechselnden Witterungsbedingungen oder dem Arbeiten zu Zeiten, in denen Versorgung und Pflege der Tiere Priorität haben.
Abschluss nach dem Berufsbildungsgesetz
Am Ende steht die Abschlussprüfung als Gesellenprüfung bei der HWK (Handwerkskammer (bzw. zuständige Stelle der Landwirtschaft)). Die Ausbildung richtet sich nach dem BBiG (Berufsbildungsgesetz); je nach Vorbildung und Leistungsstand kann eine Verkürzung im Rahmen der üblichen ordnungsgemäßen Möglichkeiten vorkommen, ohne dass dies den Charakter der dualen Ausbildung verändert.
Aufstieg zur landwirtschaftlichen Betriebsführung
Nach dem Abschluss sind fachnahe Weiterbildungen üblich, wenn Verantwortung, Spezialisierung oder Betriebsführung stärker in den Vordergrund rücken. Im Handwerkskammer-System werden dafür vor allem Aufstiegsfortbildungen wie die Qualifikation als Meister/in im jeweiligen Handwerk sowie der/die Betriebswirt/in des Handwerks (HwO) genutzt, sofern dies zur betrieblichen Ausrichtung passt.
Belastbarkeit im täglichen Hofbetrieb
Für die Tätigkeit sind körperliche Belastbarkeit, sorgfältiges Arbeiten und ein wachsames Sicherheitsverständnis wichtig, etwa im Umgang mit Tieren, Maschinen und Betriebsmitteln. Hinzu kommen Ausdauer, praktische Problemlösefähigkeit und die Bereitschaft, Arbeitsschritte an wechselnde Rahmenbedingungen anzupassen, ohne dass dabei Dokumentation und Hygieneanforderungen vernachlässigt werden.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittliche monatliche Bruttovergütung während der 3-jährigen Ausbildung als Landwirt
Vergütung nach Ausbildungsjahr
Vergütungsunterschiede nach Unternehmensgröße
Basis: Ausbildungsvergütung (3. Lehrjahr) – 850 € brutto/Monat
Digitalisierungspotenzial und KI-Einfluss: Landwirt
Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Ausbildung & Berufseinstieg
Qualifikation im dualen System
Der Einstieg in den Beruf Landwirt (m/w/d) erfolgt typischerweise über die duale Ausbildung zum Landwirt. Ausbildungsbetriebe erwarten häufig mindestens einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss; wichtig sind vor allem zuverlässiges Arbeiten, Interesse an Natur- und Produktionsprozessen sowie ein praktischer Zugang zu Technik und Tieren. Im Bewerbungsprozess zählen neben Anschreiben und Lebenslauf oft auch Einblicke aus Praktika, weil Betriebe die körperliche Belastbarkeit und den Umgang mit wechselnden Arbeitszeiten realistisch einschätzen möchten.
Struktur der betrieblichen Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule organisiert. Im Betrieb stehen je nach Ausrichtung des Hofs Arbeiten im Pflanzenbau, in der Tierhaltung, bei der Fütterung, bei Pflege- und Instandhaltungsaufgaben sowie an Maschinen und Geräten im Vordergrund; in der Berufsschule kommen Grundlagen zu Betriebswirtschaft, Pflanzen- und Tierproduktion, Arbeitsorganisation und rechtlichen Rahmenbedingungen hinzu. Die Ausbildung ist vergütet, tarifliche Regelungen spielen dabei branchenabhängig eine Rolle. Die Abschlussprüfung ist als Gesellenprüfung organisiert und richtet sich nach dem BBiG (Berufsbildungsgesetz); prüfende Stelle ist die HWK (Handwerkskammer (bzw. zuständige Stelle der Landwirtschaft)).
Erste Schritte als Fachkraft
Nach bestandener Abschlussprüfung beginnen viele in Positionen wie Fachkraft in der Tierhaltung, im Ackerbau oder als Allroundkraft in gemischten Betrieben. Beim Einstieg liegt das Gehalt häufig um 2.000 € brutto/Monat; je nach Betrieb, Region, Verantwortung und Arbeitszeit sind auch 1.830 € bis 2.170 € brutto/Monat möglich. Die ersten Monate sind oft geprägt von Routinen in Stall und Feld, der sicheren Bedienung von Maschinen, Dokumentationsaufgaben sowie der Abstimmung im Team, besonders in arbeitsintensiven Saisonphasen.
Verantwortung in spezialisierten Betriebszweigen
Mit wachsender Praxis verschieben sich Aufgaben häufig in Richtung eigenständiger Arbeitsplanung, Bestandskontrolle und Verantwortung für Teilbereiche, etwa fütterungsmanagement oder Pflanzenschutzmaßnahmen. In tarifgebundenen Betrieben kann Tarifbindung die Eingruppierung und damit die Vergütung strukturieren; außerhalb davon sind Entgeltmodelle stärker betrieblich geprägt. Da Betriebe sehr unterschiedlich spezialisiert sind, fallen Einarbeitung und Aufgabenprofil je nach Schwerpunkt (Tierhaltung, Pflanzenbau, Direktvermarktung) spürbar verschieden aus.
Perspektiven durch fachliche Vertiefung
Weiterentwicklungswege ergeben sich meist über zusätzliche Qualifikationen und Spezialisierungen im Betrieb, etwa in Herdenmanagement, Maschinen- und Gerätetechnik oder kaufmännischer Betriebsführung. In der Praxis führt das häufig zu Rollen mit mehr Koordinationsanteil oder zur Übernahme von Schichten und Verantwortungsbereichen, ohne dass sich dies überall gleich abbildet. Insgesamt hängt der Berufseinstieg stark davon ab, wie breit ein Betrieb aufgestellt ist und welche Produktionszweige den Arbeitsalltag bestimmen.
Berufliche Entwicklungsoptionen Landwirt
Berufe mit ähnlichen Kompetenzen, die ohne vollständige Neuqualifizierung erreichbar sind:
Anlage und Pflege von Außenanlagen mit Erdarbeiten, Pflanzungen sowie Maschinen- und Geräteführung im GaLaBau.
Wartung, Reparatur und Diagnose an Landmaschinen, Anbaugeräten und hydraulischen bzw. elektrischen Systemen.
Tierwirt (m/w/d)
Fachliche Arbeit in der Nutztierhaltung mit Schwerpunkt auf Aufzucht, Fütterung, Tierbeobachtung und Produktionsabläufen.
Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)
Organisation von Wareneingang/-ausgang, Lagerhaltung, Kommissionierung und Transport mit Flurförderzeugen.
Typischer Karrierepfad mit zunehmender Verantwortung und höherem Einkommen:
Stufe 1:Landwirt (m/w/d): Berufseinstieg
Einstieg in die praktische Betriebsarbeit mit Schwerpunkt auf Pflanzenbau, Tierhaltung und Maschinen-/Geräteeinsatz nach Abschluss der dualen Ausbildung.
Stufe 2:Landwirt (m/w/d): Fachkraft (mit Berufspraxis)
Eigenständige Planung und Umsetzung wiederkehrender Arbeitsabläufe, saisonale Einsatzsteuerung sowie Verantwortung für Teilbereiche wie Fütterung, Aussaat oder Ernteorganisation.
Stufe 3:Landwirt (m/w/d): erfahrene Fachkraft
Übernahme komplexerer Betriebsaufgaben, z. B. Produktionssteuerung, Dokumentation (u. a. Nachweise/Schlagkartei) und Anleitung von Aushilfen in Spitzenzeiten.
Stufe 4:Landwirt (m/w/d): Vorarbeiter/Teamleitung (Produktion)
Fachliche Führung eines kleinen Teams bzw. Koordination von Arbeitsketten, häufig mit Verantwortung für Maschinenpark, Schicht-/Saisonplanung und Qualitätssicherung der Arbeitsergebnisse.
Fachliche Vertiefungen statt Führungsverantwortung:
Pflanzenbau (Ackerbau/Bestandsführung)
Bestandsführung, Saat-/Düngestrategie, Erntevorbereitung und Dokumentation von Feldmaßnahmen.
Rinderhaltung (Fütterung, Melken, Herdenmanagement)
Arbeitsorganisation im Stall, Fütterungsabläufe, Tierbeobachtung sowie Mitwirkung bei Gesundheits- und Leistungsmanagement.
Landtechnik/Maschinenmanagement
Einsatzplanung, Pflege und einfache Instandhaltung von Landmaschinen, Anbaugeräten und Arbeitsketten im Feld.
Ökologischer Landbau (Betriebsumstellung/Öko-Standards)
Arbeiten nach Öko-Vorgaben, Nährstoffmanagement, mechanische Unkrautregulierung und Dokumentation für Kontrollen.
Landschaftspflege & Agrarumweltmaßnahmen
Pflege von Grünland, Hecken/Strukturen, Erosionsschutz sowie Umsetzung betrieblicher Auflagen und Maßnahmenplanung.
Gehalt nach Unternehmensgröße
Gehalt nach Branche
Basis: Fachkraft (3–5 Jahre) – 2.170 € brutto/Monat
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Die Faktoren basieren auf Tarifverträgen und Marktdaten.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Landwirt
Nach dem Abschluss der dualen Ausbildung entwickelt sich das Einkommen in der Landwirtschaft meist schrittweise mit wachsender Routine, größerer Flächen- und Tierverantwortung sowie sichererer Planung von Arbeitsabläufen. Zum Berufseinstieg liegen typische Monatsgehälter bei etwa 2.000 € brutto, nach einigen Jahren sind Zuwächse durch breitere Einsatzfelder und mehr Verantwortung üblich. Mit zunehmender Erfahrung gewinnen digitale Prozesse an Gewicht: Precision Farming, GPS-gestützte Landtechnik, Sensorik und Hofmanagementsoftware prägen Dokumentation, Steuerung und Auswertung, und erhöhen die Anforderungen an digitale Kompetenz im Betriebsalltag.
| Berufsjahr | Ausbildung / Qualifikation | Karrierelevel | Ø Bruttogehalt / Monat (€) |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (Einarbeitung) | 2.000 € |
| 2. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Berufseinstieg (erste selbstständige Aufgaben) | 2.060 € |
| 3. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung | 2.110 € |
| 4. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (mehr Verantwortung) | 2.140 € |
| 5. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Berufliche Festigung (Routine, Saisonplanung) | 2.170 € |
| 6. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrung & Spezialisierung | 2.230 € |
| 7. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (breites Aufgabenspektrum) | 2.290 € |
| 8. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (Spezialisierung, z. B. Tierhaltung/Technik) | 2.360 € |
| 9. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Erfahrene Fachkraft (hohe Selbstständigkeit) | 2.420 € |
| 10. Jahr | Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung | Optionale Verantwortungsrolle (z. B. Funktions- oder Teamkoordination, betriebsabhängig) | 2.670 € |
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Duale Ausbildung zum Landwirt (Abschlussprüfung nach Berufsbildungsgesetz, Gesellenprüfung, zuständige Stelle: HWK); fortschreitende Qualifizierung
Hinweis: Die Tabelle zeigt typische Gehaltsstufen nach Berufsjahren. Die tatsächliche Entwicklung hängt von individuellen Faktoren wie Leistung, Arbeitgeber, Tarifbindung und Spezialisierung ab – ein linearer Anstieg ist nicht garantiert. Zeitliche Bezüge dienen der strukturellen Einordnung und stellen keine Aussage über zukünftige Gehaltsentwicklungen oder Marktbedingungen dar.
Tarifliche Grundlage: Keine flächendeckende Tarifbindung. Die Vergütung variiert je nach Tarifbindung, Region und Unternehmensgröße.
Gehaltsanalyse
Beim Berufseinstieg liegt das typische Gehalt bei 2.000 € brutto im Monat. Je nach Betrieb und Aufgabenrahmen bewegt sich der Einstieg meist in einer Spanne von 1.830 € bis 2.170 € brutto monatlich.
Mit wachsender Routine und mehr Verantwortung steigt das Einkommen nach rund fünf Jahren häufig auf etwa 2.170 € brutto im Monat. Als erfahrene Fachkraft werden im Durchschnitt 2.420 € brutto monatlich erreicht, besonders wenn Tätigkeiten stärker koordiniert werden oder tarifliche Stufen greifen. In Funktionen mit erweiterter Verantwortung oder Führung liegt ein typischer Wert bei 3.830 € brutto im Monat, etwa bei Vorarbeiter- oder Bereichsleitungsaufgaben.
Einflussfaktoren auf die Gehaltsentwicklung
- 1Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, etwa über wachsende Verantwortung für Flächen, Herdenmanagement oder die eigenständige Einsatzplanung von Saisonkräften.
- 2Zusatzqualifikationen wie Sachkundenachweis Pflanzenschutz, Führerschein Klasse T/CE, Staplerschein oder Bedienerschulungen für GPS- und ISOBUS-Systeme erhöhen die Einsetzbarkeit und können sich im Lohn abbilden.
- 3Spezialisierungen, etwa in Milchvieh (Herde/Fütterung), Pflanzenbau mit Precision-Farming, Biolandbau oder Direktvermarktung, gehen oft mit anspruchsvolleren Aufgaben und entsprechend höherer Vergütung einher.
- 4Tarifbindung und betriebliche Entlohnungssysteme machen einen spürbaren Unterschied, vor allem wenn feste Lohngruppen, Zuschläge für Bereitschaften oder klare Stufen für Verantwortung greifen.
- 5Betriebsgröße und Organisationsform spielen mit hinein: In größeren Agrarunternehmen sind Funktionen wie Schichtleitung, Technikverantwortung oder Betriebszweigleitung häufiger klar definiert und besser vergütet.
Marktausblick
Die Nachfrage nach qualifizierten Landwirten bleibt insgesamt stabil, weil Betriebe laufend Personal für Produktion, Tierhaltung und Technik benötigen. Einstiegsmöglichkeiten ergeben sich oft dort, wo Arbeitsabläufe stärker organisiert werden müssen und verlässliche Fachkräfte im Alltag fehlen.
Der Beruf verändert sich durch Digitalisierung und Automatisierung, etwa durch precision-farming, vernetzte Maschinen und datengestützte Betriebsführung. Gleichzeitig steigen Dokumentations- und Nachhaltigkeitsanforderungen, was die Arbeit im Büroanteil und in der Prozesssteuerung spürbar ausweitet.
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Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld
Was verdient man während der Ausbildung zum Landwirt (m/w/d)?
Während der 3-jährigen Ausbildung steigt die Vergütung schrittweise von 650 € auf 850 € brutto im Monat. Konkret liegt das Ausbildungsgehalt im 1. Lehrjahr bei 650 € brutto, im 2. Lehrjahr bei 750 € brutto, im 3. Lehrjahr bei 850 € brutto. Die genaue Höhe kann je nach Tarifgebiet, Region und Betrieb variieren.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Landwirt (m/w/d)?
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 2.000 € brutto/Monat. Die Höhe hängt von Faktoren wie Betriebsgröße, Region und Tarifbindung ab.
Wie entwickelt sich das Gehalt im Beruf Landwirt (m/w/d) mit Berufserfahrung?
Mit Erfahrung und Verantwortung steigt die Vergütung im Verlauf der Karriere deutlich an. Vom Einstieg um 2.000 € brutto/Monat geht es häufig in Richtung 2.420 € brutto/Monat; in spezialisierten Rollen oder Führung sind vereinzelt auch höhere Werte möglich.
Welche Tarifverträge gelten für den Beruf Landwirt (m/w/d)?
Wer als Landwirt (m/w/d) in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, wird häufig nach dem Keine flächendeckende Tarifbindung vergütet. Neben einem geregelten Grundgehalt sichern diese Tarifverträge in der Regel auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie regelmäßige Stufenaufstiege.
In welchen Branchen kann man als Landwirt (m/w/d) arbeiten?
Das Berufsfeld erstreckt sich über mehrere Branchen, darunter Pflanzenbau, Tierhaltung, Milchwirtschaft, Weinbau, Ackerbau oder Viehzucht. Aufgabenprofil und Gehaltsstrukturen variieren je nach Einsatzbereich.
Was beeinflusst das Gehalt im Beruf Landwirt (m/w/d)?
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren zählen Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit wirken sich meist direkt aus, etwa über wachsende Verantwortung für Flächen, Herdenmanagement oder die eigenständige Einsatzplanung von Saisonkräften. sowie Zusatzqualifikationen wie Sachkundenachweis Pflanzenschutz, Führerschein Klasse T/CE, Staplerschein oder Bedienerschulungen für GPS- und ISOBUS-Systeme erhöhen die Einsetzbarkeit und können sich im Lohn abbilden.. Darüber hinaus spielen regionale Unterschiede und die Unternehmensgröße eine Rolle bei der Gehaltsgestaltung.

Markus Schmitz
Geschäftsführer und Fachredakteur für Karriere- und Gehaltsthemen
Mehr über den Autor →Wir prüfen die Inhalte regelmäßig anhand aktueller Gehaltsdaten, tariflicher Regelungen und verfügbarer amtlicher Statistiken. Alle Angaben sind statistische Orientierungswerte; tatsächliche Gehälter können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung, Erfahrungsstufe, Rolle sowie variabler Vergütung (z. B. Boni/Zulagen) abweichen.
Datenbasis & Methodik
Die auf dieser Seite dargestellten Gehaltsangaben basieren auf einer Auswertung tariflicher Vergütungsmodelle (u. a. Keine flächendeckende Tarifbindung), öffentlichen Statistiken sowie aktuellen Marktdaten aus dem deutschen Arbeitsmarkt. Ergänzend wurden Gehaltsniveaus auf Basis interner Analysen aus der Auswertung aktueller Stellenanzeigen und Jobprofile ermittelt. Übersichten zeigen Medianwerte; Spannen dienen der Einordnung innerhalb einer Erfahrungsstufe. Einkommen können je nach Region, Berufserfahrung, Verantwortungsbereich, Unternehmensgröße und variabler Vergütung deutlich variieren.
Definitionen
- Median: Der Wert, bei dem 50 % der beobachteten/aggregierten Gehälter darunter und 50 % darüber liegen.
- Spanne: Untere/obere Grenze basierend auf dem 10. bis 90. Perzentil der Gehaltsverteilung.
- Senior (5+ Jahre): Auswertung für erfahrene Fachkräfte; Abgrenzung nach Berufserfahrung und Karrierelevel.
Datenherkunft
- Aggregation aus: Tarifangaben, Arbeitgeber- und Branchenreports, amtliche Statistiken (u. a. Entgeltatlas, Destatis).
- Bereinigung: Normalisierung auf Vollzeitäquivalent (40 Std./Woche), regionale Gewichtung, Ausreißerbereinigung.
Verwendete Quellen (8)
Hinweis: Gehaltsangaben sind statistische Orientierungswerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Tarifbindung und Rolle abweichen.
Datenstand: 2026 · Durchschnitt bei 40 Wochenstunden · Monatsangaben = 1/12 Jahresbrutto (ohne Sonderzahlungen)
Redaktionell geprüft am:
